Die Erinnerung an die Fehler, Irrtümer und Verbrechen von einst muss eine Orientierungshilfe für Gegenwart und Zukunft sein. Der Katholische Akademikerverband Österreichs sieht im Gedenken am 12. März einen Weckruf für die heute lebenden Demokraten.
Nie wieder!“ bedeutet, zu wissen, dass nur die Erhaltung des inneren Friedens und der sozialen Sicherheit ein Land davor bewahren kann, im Krisenfall womöglich aus innerer Verfeindung oder Schwäche zur Selbstaufgabe bereit zu sein.
„Nie wieder!“ darf es zur Verführung durch ideologische „Heilsbringer“ und Demagogen, aus welcher Ecke auch immer, kommen. Das erfordert, den einzelnen Bürger durch gründliche Bildung zum Widerstand zu befähigen.
„Nie wieder!“ dürfen Bevölkerungsgruppen - wie heute die Muslime - durch hetzerischen Sprachgebrauch zu Feindbildern gemacht werden.
„Nie wieder!“ darf zugelassen werden, dass kein Widerspruch erhoben wird, wenn Grundwerte auf dem Spiel stehen. So notwendig der Rückzug der Kirche aus der Tagespolitik war, so falsch war das verbreitete Schweigen der Kirche gegenüber dem NS-Gewaltregime.
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