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	<title>Lebt Österreich Demokratie? 2024 &#8211; KAVÖ</title>
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	<title>Lebt Österreich Demokratie? 2024 &#8211; KAVÖ</title>
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		<title>Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 09:25:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Warnung vor möglichem Kipppunkt der liberalen Demokratie Wien, 3.12.2024 Meldung als PDF: Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je Tagung „Lebt Österreich Demokratie?“ (29.11.2024) Eine Tagung über den Zustand der Demokratie in Österreich organisierte der Katholische Akademiker:innenverband im Kardinal König Haus in Wien. Hans Rauscher von „Der Standard“, Joana Radzyner, ehemalige Ostmitteleuropa-Korrespondentin des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warnung vor möglichem Kipppunkt der liberalen Demokratie</strong><span id="more-3062"></span></p>
<p>Wien, 3.12.2024</p>
<p>Meldung als PDF: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Persoenlicher-Einsatz-fuer-Demokratie-und-Menschenrechte-wichtiger-denn-je.pdf" target="_blank" rel="noopener">Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je</a></p>
<p><strong>Tagung „Lebt Österreich Demokratie?“ (29.11.2024)</strong></p>
<p>Eine Tagung über den Zustand der Demokratie in Österreich organisierte der Katholische Akademiker:innenverband im Kardinal König Haus in Wien. <strong>Hans Rauscher</strong> von „Der Standard“, <strong>Joana Radzyner</strong>, ehemalige Ostmitteleuropa-Korrespondentin des ORF, und der Religionsphilosoph <strong>Hans Schelkshorn</strong> von der Universität Wien hielten Vorträge. Letzterer erläuterte die Philosophie, die hinter dem Programm von rechtspopulistischen Parteien wie der FPÖ steckt. Hans Rauscher warnte davor, Rechtspopulisten an die Macht zu lassen, damit sie sich selbst desavouierten, wie immer mehr Menschen in Österreich meinen. „Sie wollen den Rechtsstaat umbauen, und zwar so schnell wie möglich“, warnte der Innenpolitik-Journalist. Joana Radzyner gab einen Überblick über die jahrzehntelangen Demokratisierungs-Bestrebungen in Polen, die immer wieder Rückschläge erfuhren – noch während des kommunistischen Regimes, aber auch danach. Was das für Österreichs Demokratie bedeutet? Es brauche „Magische Momente“, die demokratischen Bestrebungen Stärke verleihen, befand die Osteuropa-Expertin. In der anschließenden Podiums-Diskussion wurde klar, dass es auch junge Menschen braucht, die bereit sind, in die Politik zu gehen. Und dass sich jeder Mensch im eigenen Bereich zivilgesellschaftlich einsetzen kann, was ein wichtiger Teil der Demokratie ist.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>„Wien ist seit 10 Tagen Europäische Demokratie-Hauptstadt. Als zweite Stadt, hinter Barcelona, trägt Wien diesen Titel. Auch wenn das Budget um vieles kleiner ist als das einer ,Kulturhauptstadt‘, so zeugt alleine die Einführung dieses Titels davon, wie wichtig und wertvoll der EU die Demokratie ist“, eröffnete <strong>Monika Slouk</strong> als <strong>Moderatorin</strong> die heurige Herbsttagung des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs, die im Kardinal König Haus in Wien stattfand.</p>
<p>Die <strong>Präsidentin des KAVÖ</strong> <strong>Magda Krön</strong> wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass heuer die 15. Tagung stattfindet, und sie sich freue, dass diese zu einer Plattform geworden ist, die neben neuen Einsichten und Impulsen auch Austausch und Diskurs ermögliche.</p>
<p>Erstmals begrüßte bei der Veranstaltung auch <strong>Regina Petrik</strong>, die seit September 2024 als <strong>Generalsekretärin der KAÖ</strong> tätig ist. Sie dankte dem Akademiker:innenverband dafür, dass die Veranstaltungen immer „am Puls der Zeit“ seien und relevante Themen vertieften. Hinsichtlich des Themas Demokratie kündigte sie an, dass auch die Katholische Aktion gerade an einem Positionspapier arbeite, da dieses Thema derzeit in den verschiedenen Praxisfeldern der Laienorganisation mit großer Relevanz behandelt würde.</p>
<p>Wie auch in den letzten Jahren präsentierten <strong>Schüler des tgm</strong> – Die Schule der Technik – einen Kurzfilm zum Thema der Tagung und nahmen die Beiträge für eine Dokumentation auf.</p>
<p>Den Hauptvortrag bestritt <strong>Hans Schelkshorn</strong>, Professor und Vorstand am Institut für Interkulturelle Religionsphilosophie an der Universität Wien zum Thema <strong>„Die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich“.</strong> Schelkshorn führt die Zuhörenden durch die Geschichte – von Hobbes bis Rousseau – um die historischen Wurzeln und Fundamente der liberalen Demokratie zu erläutern. Er schloss an, dass sich Österreich die stabile und nachhaltig funktionierende liberale Demokratie 1945 nicht selbst erkämpft hatte, sondern sie ihr von außen „gegeben wurde“. Auf diese Zeit gehe auch die Österreichische Grundhaltung der „Kunst, es nicht gewesen zu sein“ zurück. Diese sei bis heute im Umgang mit der neorechten Partei und ähnlichen Bewegungen prägend und führe zu Verharmlosung, Personalisierung und Verdrängung im Umgang mit demokratiegefährdendem neorechtem Gedankengut, wie es die FPÖ schon seit den Zeiten Jörg Haiders klar in ihren Wahlprogrammen proklamiert. Schelkshorn erläuterte die Herkunft und Wurzeln des neorechten Gedankenguts bei Alain de Benoist, dem Gründer der Nouvelle Droite. Diese hätte sich von zwei „alten Dogmen“ des Faschismus verabschiedet: 1. dem biologischen Rassismus und 2. der gewaltsamen Beseitigung der Demokratie. Die Menschrechte würde sie auf Grund ihrer Herkunft aus christlichen Grundlagen aber nicht anerkennen. An deren Stelle seien die Ziele eines „Ethnopluralismus“ und einer organischen Demokratie getreten, die die Vermischung der Kulturen ablehne und autoritäre Züge der Demokratie forciere.<br />
Von Le Pen über Jörg Haider bis hin zu Viktor Orbán und Herbert Kickl sind Schritte des Umbaus der Gesellschaft – und der Demokratie – nach diesen oben genannten Maßstäben in den Parteiprogrammen und in der Realpolitik zu lesen. So sprach schon Jörg Haider von einer Dritten Republik und Viktor Orbán setzt ebensolche Schritte für Ungarn erfolgreich um und läutet damit das Ende der liberalen Demokratie ein, die auf den Säulen der Menschenrechte, der Pressefreiheit und der Gewaltenteilung beruht. Nur wenn diese Säulen der liberalen Demokratie unantastbar und mit klarer Haltung von den Parteien, der Presse und Gesellschaft hochgehalten, eingefordert und verteidigt werden, könne dieser Umbau in Österreich trotz des Erstarkens der FPÖ verhindert werden. Sonst wird Österreichisch im Nachhinein wieder die bewährte „Kunst, es nicht gewesen zu sein“ strapazieren.</p>
<p>Nach einer kurzen Pause schloss die Publizistin und langjährige ORF-Auslandskorrespondentin <strong>Joana Radzyner</strong> mit ihrem Vortrag zu <strong>„Polens Weg in die Demokratie“</strong> an. Der Weg durch die Geschichte führte die Besucher:innen vom Kommunismus und dessen Gegenbewegung der Solidarność bis hin zum heutigen Machtkampf zwischen Jarosław Kaczyńskis PiS Partei und Donald Tusks Parteienbündnis, das 2023 die jahrelange Regierung der PiS-Partei ablöste. In den Schilderungen Radzyners fanden sich viele Parallelen zum Vortrag Schelkshorns bezüglich der Gefährdung der Säulen der liberalen Demokratie. Dies benannte auch Donald Tusk, als er seinen politischen Gegner Jarosław Kaczyński als „Totengräber der Demokratie“ bezeichnete. „Seit 20 Jahren,“ so legte Radzyner, die selbst polnische Wurzel hat, dar, tobe „ein innenpolitischer Machtkampf um das Erbe der Solidarność, das sich beide Lager, das nationale wie das liberale, auf die Fahnen heften“. Und ergänzt, dass die Mehrheit der Bevölkerung lange Zeit die Erosion der Demokratie zu Gunsten des Wohlstandes in Kauf genommen hätte. Radzyner schloss mit dem markanten Bild, dass es immer wieder „Magische Momente“ brauche, die etwas verändern, wie der Papstbesuch im kommunistischen Polen oder das Ibiza-Video in Österreich, um die Lethargie der Masse zu durchbrechen.</p>
<p>Der Journalist und Kolumnist <strong>Hans Rauscher</strong> startete sein <strong>Statement</strong> „Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei“: „Nichts ist umsonst, wenn man sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt. Denn, wenn wir aufgeben, ist alles aus, dann kippt das System, und der Kipppunkt ist schneller erreicht, als man glaubt.“ Rauscher stellte fest, dass die politischen und wirtschaftlichen Strukturkrisen, in denen die EU und Österreich stecken, ein hervorragender Boden für Rechtspopulismus seien, wie das auch vor 100 Jahren der Fall gewesen sei. Auch Rauscher warnte vor der Aushöhlung der liberalen Demokratie in Österreich durch die FPÖ, die durch ihr Parteiprogramm und die Nähe zu Viktor Orbán zeige, dass sie einen raschen Umbau der liberalen Demokratie nach dem Vorbild Ungarns zum Ziel habe, sollte sie in Regierungsverantwortung kommen. Rauscher meinte pointiert, dass er den Eindruck habe, dass die anderen Parteien in Österreich – gerade diese, die zurzeit an einer Koalition bastelten – schlafen und sich ihrer Verantwortung und der Gefahr um das gemeinsame Haus der Demokratie nicht bewusst seien. Er konstatierte, dass es in Österreich einen Grundstock an Menschen gäbe, die für autoritäre Lösungen offen sind. Deswegen sei es umso wichtiger, die Gegenkräfte im Land zu mobilisieren und die Zivilgesellschaft mit ihren Initiativen zu stärken.</p>
<p>Den Abschluss der heurigen KAVÖ-Herbsttagung bildete ein <strong>Podiumsgespräch</strong> der Vortragenden unter dem Titel <strong>„Lebendige</strong> <strong>Demokratie – aber wie? Perspektiven für Österreich“</strong> mit reger Beteiligung aus der Zuhörerschaft.</p>
<p>Beim Ausklang der Veranstaltung, die als <strong>ÖkoEvent Plus</strong> auch selbst die gesellschaftspolitische Verantwortung ernst nahm, gingen die lebendigen Diskussionen bei Speis und Trank weiter.</p>
<p><strong>Dokumentation</strong></p>
<p>Technisch begleitet wurde die Tagung von <strong>Schüler:innen des tgm</strong> in Wien. Sie werden eine <strong>Videodokumentation</strong> erstellen, die auf dem YouTube-Kanal Vielfalt hat Zukunft/Playlist <strong>„Lebt Österreich Demokratie?“</strong> veröffentlicht wird: <a href="https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBawnd6BwaEgH_QXow2ZRuLYD&amp;si=-6JXq0Kk1fFGdH5I">https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBawnd6BwaEgH_QXow2ZRuLYD&amp;si=-6JXq0Kk1fFGdH5I</a></p>
<p><strong>Kurzfilm zum Thema der Tagung</strong>: <a href="https://youtu.be/LDLp8ZInJYM?si=NRw_z3aFV3yLSq7r">https://youtu.be/LDLp8ZInJYM?si=NRw_z3aFV3yLSq7r</a></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. <strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, tgm – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der <strong>Kulturabteilung der Stadt Wien</strong>, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom <strong>Zukunftsfonds der Republik Österreich</strong>. <strong>Medienpartnerin</strong>: <a href="https://quart-online.at/">Quart</a> Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS</strong></p>
<p><strong>Fotos</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/">https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/</a></p>
<p><strong>Terminaviso: </strong>Die nächste KAVÖ-Herbsttagung/Vielfalt hat Zukunft findet am <strong>28.11.2025</strong> im Kardinal König Haus in Wien statt.</p>
<p><span style="font-size: revert; color: initial;">Zusammenfassung: Mag. Theresa Stampler</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Demokratie unter Druck – wie kann die liberale Demokratie gestärkt werden?</title>
		<link>https://www.kavoe.at/demokratie-unter-druck-wie-kann-die-liberale-demokratie-gestaerkt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen laden am 29.11.2024 ins Kardinal König Haus in Wien ein Wien, 5.11.2024 Rechtspopulistische Parteien werden weltweit gestärkt, Demokratie und rechtsstaatliche Werte kommen unter Druck. Hintergründe, Entwicklungen und Ansätze für eine lebendige Demokratie. In der Reihe Vielfalt hat Zukunft widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. Philosophieprofessor Hans Schelkshorn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen laden am 29.11.2024 ins Kardinal König Haus in Wien ein</strong></p>


<p><span id="more-3034"></span></p>
<p>Wien, 5.11.2024</p>
<p><strong>Rechtspopulistische Parteien werden weltweit gestärkt, Demokratie und rechtsstaatliche Werte kommen unter Druck. Hintergründe, Entwicklungen und Ansätze für eine lebendige Demokratie.</strong></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p>Philosophieprofessor <strong>Hans Schelkshorn</strong> (Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien) spricht heuer zum Thema „Die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich“. Im zweiten Beitrag skizziert die Publizistin und ehemalige ORF-Ostmitteleuropa-Korrespondentin <strong>Joana Radzyner</strong> den Weg Polens als Beispiel für den schwierigen Kampf um Demokratie, der in vielen Ländern gerade im Gange bzw. zu befürchten ist. Journalist und Kolumnist <strong>Hans Rauscher</strong> startet mit seinem Statement „Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei“ das Podiumsgespräch „Lebendige Demokratie – aber wie? Perspektiven für Österreich“, das von <strong>Monika Slouk</strong> moderiert wird.</p>
<p><strong>Magda Krön</strong>, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), und <strong>Regina Petrik</strong>, Generalsekretärin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) werden Grußworte sprechen und vier <strong>Schüler des TGM Wien</strong> einen <strong>Kurzfilm</strong> zur inhaltlichen Einstimmung vorführen.</p>
<p>„Wir eröffnen einen Raum zum Nachdenken, Unterscheiden und zur Kommunikation“, so die Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ) <strong>Magda Krön</strong>. „Demokratie ist ein hohes Gut, das unsere besondere Aufmerksamkeit braucht. Wir freuen uns auf Sie!“</p>
<p><strong>Lebt Österreich Demokratie?</strong>, 29.11.2024, 14:30-19:00 Uhr<br />Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien</p>
<p><strong>Anmeldung erforderlich (bis 21.11.)</strong>: <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a> / <a href="https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z" target="_blank" rel="noopener">https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z</a></p>
<p><strong>Programm</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/10/vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf" target="_blank" rel="noopener">vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf</a><br /><strong>Informationen: </strong><a href="https://www.kavoe.at/lebt-oesterreich-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie? – KAVÖ</a> <strong><br />Fotos:</strong> <a href="https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie? (29.11.2024, Kardinal König Haus in Wien) – KAVÖ</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.</p>
<p><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://quart-online.at/" target="_blank" rel="noopener">Quart</a></p>
<p>Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS.</strong></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lebt Österreich Demokratie?</title>
		<link>https://www.kavoe.at/lebt-oesterreich-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 12:24:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[KAVÖ-Herbsttagung, 29.11.2024 im Kardinal König Haus in Wien EinladungEinladung kompakt (A4-Doppelseite zum beidseitigen Drucken, &#8222;kurze Seite&#8220;)Plakat A3 Die Demokratie und die damit verbundenen rechtsstaatlichen Werte sind weltweit unter Druck. Auch in Österreich. Die Republik wurde beim Korruptionsindex nach hinten gereiht, auch in Sachen Transparenz und Pressefreiheit hat Österreich an Boden verloren. Was hat zu dieser [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>KAVÖ-Herbsttagung, 29.11.2024 im Kardinal König Haus in Wien </strong></p>


<p><span id="more-2839"></span></p>
<p><strong><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/10/vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf" target="_blank" rel="noopener">Einladung</a></strong><br /><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/10/vielfalt-hat-zukunft-2024-folder-kompakt_preview.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>Einladung kompakt</strong></a> (A4-Doppelseite zum beidseitigen Drucken, &#8222;kurze Seite&#8220;)<br />Plakat A3</p>


<p>Die Demokratie und die damit verbundenen rechtsstaatlichen Werte sind weltweit unter Druck. Auch in Österreich. Die Republik wurde beim Korruptionsindex nach hinten gereiht, auch in Sachen Transparenz und Pressefreiheit hat Österreich an Boden verloren.</p>



<p>Was hat zu dieser Situation geführt? Wodurch werden das Ansehen und die Wirkkraft der demokratischen Institutionen beschädigt? Und vor allem: Was können wir dieser Entwicklung entgegensetzen, wo müssen wir ansetzen, um die lebendige, liberale Demokratie zu stärken?</p>



<p>Österreich ist mit dieser Entwicklung nicht allein. Es gibt aber auch Länder, die es schaffen, sie zu stoppen, Polen zum Beispiel. Dieses Land hat in den letzten Jahren erlebt, wie rechtsautoritäre Regime arbeiten, zeigt uns aber auch, wie die Bevölkerung gegen sie auftreten kann.</p>



<p>Im Zuge der Veranstaltung analysieren wir die österreichische Situation, nehmen aber auch Polen als Modellregion, um für die Zukunft zu lernen.</p>



<p><strong>Das Programm</strong> (Stand August 2024)</p>



<p><strong>Freitag, 29. November 2024</strong><br>Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien</p>


<ul>
<li>14:30: Ankommen beim Kaffee und Kuchen</li>
<li><span style="font-size: revert;">15:00:</span> <span style="color: #ff0000;"><strong>Begrüßung<br /></strong></span><span style="font-size: revert;"><strong>Magda Krön </strong>(Präsidentin des KAVÖ)<br /></span><strong><span style="color: #ff0000;">Einführung</span>:</strong> Film zur Tagung, tgm Wien</li>
<li><span style="font-size: revert; color: initial;">15:15: </span><strong style="font-size: revert; color: initial;">Hans Schelkshorn </strong><span style="font-size: revert; color: initial;">(Universität Wien)</span><strong style="font-size: revert; color: initial;">: Die Kunst es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich</strong></li>
<li>16:00: Pause</li>
<li>16:15: <strong>Joana Radzyner </strong>(freie Publizistin)<strong>: Polens Weg in die Demokratie</strong></li>
<li>17:00: Pause</li>
<li>17:30: <strong>Hans Rauscher </strong>(Journalist und Kolumnist)<strong>: Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei</strong></li>
<li>18:00: <span style="color: #ff0000;"><strong>Podiumsgespräch <span style="color: #333333;">Lebendige Demokratie &#8211; aber wie? Perspektiven für Österreich</span></strong></span></li>
<li>19:00: Empfang/Ausklang</li>
</ul>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Moderation</span></strong>: <strong>Monika Slouk</strong>, Journalistin</p>
<p><strong>Informationen und Anmeldung</strong> (bis 21.11.2024): Dr. Petr Slouk, <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a><br />oder über diesen <a href="https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z" target="_blank" rel="noopener">Link</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der <strong>Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung </strong>und vom<strong> Zukunftsfonds der Republik Österreich</strong>.</p>
<p><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://quart-online.at/">Quart</a></p>
<p>Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS.</strong></p>
<p><strong>Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:<br /></strong>Von der U4-Station „Hietzing“ mit der Straßenbahnlinie 60 Richtung „Rodaun“ bis zur Haltestelle „Jagdschloßgasse“.<br />Weitere Möglichkeiten s. <a href="https://www.kardinal-koenig-haus.at/info/anreise">https://www.kardinal-koenig-haus.at/info/anreise</a></p>


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<p></p>
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		<title>Politik muss das Wohl aller im Blick behalten &#8211; Christentum und autoritärer Nationalismus sind unvereinbar</title>
		<link>https://www.kavoe.at/politik-muss-das-wohl-aller-im-blick-behalten-christentum-und-autoritaerer-nationalismus-sind-unvereinbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 07:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen ermutigen alle Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen Wien, 11.9.2024 Aussendung als PDF „Nutzen Sie am 29.9.2024 Ihr Stimmrecht“, ruft Magda Krön, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), zur Teilnahme an der Nationalratswahl auf, „und unterstützen und ermutigen Sie auch die Menschen im persönlichen Umfeld, besonders erstmals Wählende, tatsächlich zu wählen.“ Die [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>Katholische Akademiker:innen ermutigen alle Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen</strong></p>


<p><span id="more-2862"></span></p>
<p>Wien, 11.9.2024</p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/09/Politik-muss-das-Wohl-aller-im-Blick-behalten-20240911.pdf" target="_blank" rel="noopener">Aussendung als PDF</a></p>
<p>„Nutzen Sie am 29.9.2024 Ihr Stimmrecht“, ruft Magda Krön, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), zur Teilnahme an der Nationalratswahl auf, „und unterstützen und ermutigen Sie auch die Menschen im persönlichen Umfeld, besonders erstmals Wählende, tatsächlich zu wählen.“</p>
<p>Die Demokratie in Österreich ist eine hart erkämpfte fragile Errungenschaft. Damit sie lebendig bleibt, bedarf es der Partizipation der Zivilgesellschaft und der Professionalität und demokratischen Gesinnung der politischen Mandatsträger:innen. In Österreichs engster Nachbarschaft, allen voran in Ungarn, gibt es abschreckende Beispiele einer autoritär gelenkten und ausgehöhlten Demokratie. Auch Österreich hat sich etwa im Bereich der Pressefreiheit in den letzten Jahren verschlechtert. Der KAVÖ betrachtet diese Entwicklung mit Sorge und ruft alle Wähler:innen dazu auf, bei der Wahlentscheidung zu berücksichtigen, welche Parteien Österreichs Zukunft als humanitären liberalen Rechtsstaat unter dem Dach der Europäischen Union bestärken wollen und welche nicht. Dabei muss der verantwortungsvolle politische Blick sich jenseits der kurzfristigen Emotionalisierung den großen Fragen zuwenden: Wie können alle Menschen in Österreich Zugang zu Bildung, Krankenversorgung und Berufsaussichten erhalten? Wie kann das friedliche Zusammenleben aller in Österreich lebenden Menschen gelingen? Wie können wir unserer Schöpfungsverantwortung nachkommen, um unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen?</p>
<p>Der ethische Kern des Christentums ist sein bedingungsloser Universalismus. Der Gedanke eines autoritären Nationalismus ist ihm vollkommen fremd. Entschieden distanziert sich der KAVÖ daher von jeglichem Gedankengut, das Menschen in einander ausgrenzende Gruppen aufteilt und hinter die zivilisatorischen Errungenschaften der allgemeinen Menschenrechte, der Genfer Flüchtlingskonvention und der Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft zurückgeht.</p>
<p>Zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Wahlprogrammen der bisherigen Parlamentsparteien:</p>
<ul>
<li>die Reihe <strong>„ksœ fragt nach“</strong> <a href="https://www.ksoe.at/wahljahr2024" target="_blank" rel="noopener">https://www.ksoe.at/wahljahr2024</a></li>
<li><strong>„Christlich verantwortlich wählen“ (</strong>Handreichung der ksoe und des Fachbereichs Sozialethik der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien zur Nationalratswahl 2024) <a href="https://www.ksoe.at/publikationen/stellungnahmen/149372/christlich-verantwortlich-waehlen" target="_blank" rel="noopener">Christlich verantwortlich wählen (ksoe.at)</a></li>
</ul>
<p>Mit der Demokratie beschäftigen wir uns bei der Tagung <strong>Lebt Österreich Demokratie?</strong> am <strong>29.11.2024</strong> im Kardinal König Haus: <a href="https://www.kavoe.at/lebt-oesterreich-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie?</a></p>
<p>Beitragsbild: Magda Krön © Museumsverein/Bernhard Mueller</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/kavoequart/posts/pfbid0358NdpShTsdnwEd1CEfHkhxeEvreKqewqhEpuJkkhoXFJzQzn4fiP17zPbvfWtuQql" target="_blank" rel="noopener">Beitrag auf Facebook</a> </p>]]></content:encoded>
					
		
		
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