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	<title>Europa &#8211; KAVÖ</title>
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	<title>Europa &#8211; KAVÖ</title>
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	<item>
		<title>Europa &#8211;  seine historische Bedeutung, seine Verantwortung und Möglichkeiten heute</title>
		<link>https://www.kavoe.at/europa-seine-historische-bedeutung-seine-verantwortung-und-moeglichkeiten-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sommertagung]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[20.-23.8.2026, Tainach Einladung Sommertagung 2026 Die historische Bedeutung Europas liegt in seiner Rolle als „Wiege“ von Demokratie, Wissenschaft und Rechtssystem. Die Ausbreitung des Christentums führte zur Entwicklung gemeinsamer Werte und Sprachen, aber auch zu Kriegen und Diktaturen, worauf die Ideen des Friedens und der Kooperation zur Gründung der Vereinten Nationen und zur derzeitigen Gestalt der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>20.-23.8.2026, Tainach</strong><span id="more-3253"></span></p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2026/05/Int.Sommertagung-2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">Einladung Sommertagung 2026</a></p>
<p>Die historische Bedeutung Europas liegt in seiner Rolle als „Wiege“ von Demokratie, Wissenschaft und Rechtssystem. Die Ausbreitung des Christentums führte zur Entwicklung gemeinsamer Werte und Sprachen, aber auch zu Kriegen und Diktaturen, worauf die Ideen des Friedens und der Kooperation zur Gründung der Vereinten Nationen und zur derzeitigen Gestalt der Europäischen Union führten.</p>
<p>Aus dieser Geschichte Europas erwächst Verantwortung, die Gegenwart bewusst zu gestalten, im Wissen um die globalen Herausforderungen wie Klimaschutz, Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität, digitale Entwicklungen, Sorge um Wahrung der Menschenrechte und des sozialen Zusammenhalts.</p>
<p>Die Möglichkeiten zur Bewältigung dieser Aufgabenkomplexe liegen im Spannungsfeld einer grundlegenden Spiritualität, von Kultur und Wirtschaft, einer durch Verhandlung und Diplomatie bestimmten Politik, und dem persönlichen Einsatz jeder Bürgerin und jedes Bürgers im Alltagsleben und in der politischen Beteiligung in regionalen und überregionalen Foren.</p>
<p>Wir alle befinden uns mittendrin in diesen Prozessen des Suchens und des Werdens des sich entwickelnden Europa. Besinnung üben, neue Sichtweisen kennenlernen, differenziert Fragen stellen, Orientierungen finden, das sind die Bestrebungen und Zielpunkte der diesjährigen Tagung.</p>
<p><strong>Anmeldung</strong> (bis 10.8.2026):<br />
per E-Mail an: <a href="mailto:office@sodalitas.at">office@sodalitas.at</a><br />
per Telefon: +43 4239 2642<br />
per Post an: Kath. Bildungshaus Sodalitas, Propsteiweg 1, 9121 Tainach</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studienreise in den vielfältigen Norden Rumäniens, Moldau und Siebenbürgen</title>
		<link>https://www.kavoe.at/studienreise-in-den-vielfaeltigen-norden-rumaeniens-moldau-und-siebenbuergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreise]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[16.-23. September 2026 Ausschreibung (PDF): KAVÖ-Studienreise Rumänien, Moldau, Siebenbürgen (16.-23.9.2026) Einführungsabend Mădălina Diaconu und Lukas M. Vosicky: Ein Einblick in Rumänien am 18.6.2026 um 19 Uhr im Otto-Mauer-Zentrum in Wien. Iași war lange und ist auch heute das historische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Provinz Moldau und mit 370.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Rumäniens. 1860 wurde [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>16.-23. September 2026</strong></p>


<p><span id="more-3228"></span></p>
<p>Ausschreibung (PDF): <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2026/02/KAVOe-Studienreise-Rumaenien-Moldau-Siebenbuergen-16.-23.9.2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">KAVÖ-Studienreise Rumänien, Moldau, Siebenbürgen (16.-23.9.2026)</a></p>
<p>Einführungsabend <strong><a href="https://www.kavoe.at/veranstaltungskalender/?mc_id=84" target="_blank" rel="noopener">Mădălina Diaconu und Lukas M. Vosicky: Ein Einblick in Rumänien</a></strong> am <strong>18.6.2026 um 19 Uhr</strong> im Otto-Mauer-Zentrum in Wien.</p>
<p>Iași war lange und ist auch heute das historische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Provinz Moldau und mit 370.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Rumäniens. 1860 wurde hier die erste rumänische Universität gegründet. Auch für die rumänische Orthodoxie ist Iași bedeutsam.</p>
<p>Großzügige Grünanlagen prägen das im Wesentlichen französisch geprägte Stadtbild. Das Theater aber z.B. wurde von Fellner &amp; Helmer, den österreichischen Theaterarchitekten, erbaut. In einem dunklen Kapitel endete die große jüdische Gemeinde – es gab Anfang des 20. Jh. 137 Synagogen – die sich hier über Jahrhunderte entwickelt hatte.</p>
<p>Natürlich hat auch die kommunistische Zeit ihre Spuren in der Stadt und vor allem an der Peripherie hinterlassen.</p>
<p>Wir treffen in Iași mit Vertretern verschiedener Religionen zusammen und reflektieren u.a. die schwierige politische Positionierung der Orthodoxie.</p>
<p>In einem zweiten Abschnitt der Reise besuchen wir die wunderbaren bemalten Moldauklöster (UNESCO Kulturerbe). Als Abschluss gewinnen wir einen Eindruck vom alten und vom gegenwärtigen Siebenbürgen. Hier wird auch die aktuelle rumänische Politik Thema sein.</p>
<p><strong>Unsere Reiseroute</strong></p>
<ol>
<li>Station Iași: Zusammentreffen mit Vertreter*innen verschiedener Religionen. Kulturelle Impulse. 3 Übernachtungen in Iași.</li>
<li>Station: Fahrt durch die Bukowina und zu den Moldau-Klöstern: Besichtigung der Klöster Neamţ, Voroneţ, Moldoviţa und Suceviţ 2 Übernachtungen in Gura Humorului.</li>
<li>Station: In Siebenbürgen besuchen wir Sighişoara (Schäßburg) mit der imposanten Altstadt, Biertan (Bierthälm) und seine ganz besondere Wehrkirche über dem Ort. In Sibiu (Hermannstadt) steht die politische und gesellschaftliche Situation Rumäniens im Focus. Wir begegnen auch einer der wenigen noch verbliebenen siebenbürgisch-sächsischen Familien in Cisnădioara (Michelsberg). 2 Übernachtungen in Sibiu.</li>
</ol>
<p><strong>Unsere Leistungen:</strong></p>
<p>Linienflug Wien-Iași, Sibiu -Wien mit Austrian Airlines, 7 Übernachtungen in sehr guten Hotels mit Frühstück, 6 Abendessen, 1 Mittagessen, Rundreise mit modernem Reisebus, durchgehende deutschsprachige Reiseleitung, alle Eintritte. <br />Die Trinkgelder werden separat verrechnet.</p>
<p><strong>Fahrtkostenbeitrag:</strong></p>
<p><strong>€ 1650 pro Person im Doppelzimmer, Einzelzimmerzuschlag € 290</strong></p>
<p><strong>Die Reise wird exklusiv für uns vom Reisebüro GoEast, mit dem wir schon mehrfach kooperiert haben, abgewickelt. Nach der Anmeldung bei uns erhalten Sie von GoEast eine Rechnung über 30 % des Reisepreises als Anzahlung, 20 Tage vor Reiseantritt über 40 % und sieben Tage vor Reiseantritt wird der Restbetrag in Rechnung gestellt.</strong></p>
<p><strong>Anmeldung bis spätestens 2. Juni 2026 erbeten.</strong></p>
<p><strong>Zahlungsbedingungen:</strong></p>
<p>30% Vorauszahlung &#8211; 65 Tage vor Reiseantritt<br />40% Vorauszahlung &#8211; 20 Tage vor Reiseantritt<br />30% Restzahlung &#8211; 7 Tage vor Reiseantritt</p>
<p><strong>Stornierungsbedingungen:</strong></p>
<p>Ab Buchung: 10% Stornokosten </p>
<p>65 &#8211; 45 Tage: 25 % Stornogebühr<br />44 &#8211; 30 Tage: 35 % Stornogebühr<br />29 &#8211; 20 Tage: 60 % Stornogebühr<br />19 &#8211; 10 Tage: 80% Stornogebühr<br />09 &#8211; 04 Tage: 90% Stornogebühr<br />Unter 3 Tagen: 100% Stornogebühr</p>
<p>Die Reise findet mit mindestens 20, maximal aber 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.</p>
<p><strong>Anmeldung und Informationen:<br /></strong><a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a></p>
<p><strong>Leitung</strong>: Magda Krön und örtliche Reiseleitung</p>
<p>In <strong>Kooperation</strong> mit dem <a href="https://www.bildungswerk.at/" target="_blank" rel="noopener">Katholischen Bildungswerk Wien</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europa &#8211; in geistigem Umbruch und politischer Neuordnung</title>
		<link>https://www.kavoe.at/europa-in-geistigem-umbruch-und-politischer-neuordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 11:26:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Sommertagung]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Internationale Sommertagung (21.-24.8.2025 in Tainach/Tinje) Einladung/Programm: SOMMERTAGUNG TAINACH 2025 Die Epochenschwelle zum 21. Jahrhundert war gekennzeichnet von Zuversicht in eine befriedete und friedliche Zukunft. Heute sind viele Hoffnungen zerschlagen. Wir blicken in eine Welt mit neu aktivierten ideologischen Strömungen und vorher nicht geahnten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Migration, Klimaveränderung, Energiekrisen, Gentechnik, bioethische Fragen und KI [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Internationale Sommertagung (21.-24.8.2025 in Tainach/Tinje)</strong><span id="more-3111"></span></p>
<p><strong>Einladung/Programm</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/06/SOMMERTAGUNG-TAINACH-2025.pdf" target="_blank" rel="noopener">SOMMERTAGUNG TAINACH 2025</a></p>
<p>Die Epochenschwelle zum 21. Jahrhundert war gekennzeichnet von Zuversicht in eine befriedete und friedliche Zukunft. Heute sind viele Hoffnungen zerschlagen. Wir blicken in eine Welt mit neu aktivierten ideologischen Strömungen und vorher nicht geahnten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Migration, Klimaveränderung, Energiekrisen, Gentechnik, bioethische Fragen und KI sind nicht nur Schlagworte, sondern drängende Probleme, die nur in weltweiter Solidarität und Kooperation gelöst<br />
werden können.</p>
<p>Bei allen diesen neuen Problemen bleibt hintergründig die Frage, ob Europa noch eine Seele hat. Jaques Delors, ehemaliger Präsident der EU, sagte einst: „Eine Organisation ohne Seele ist tot. Ein geeintes Europa braucht eine Seele.“ &#8211; Hat das Christentum, das in seiner bisherigen Geschichte Europa länger und stärker geprägt hat als alle anderen Religionen, seine formende und gestaltende Kraft verloren? Christliche Ökumene und interreligiöser Dialog mit den anderen Weltreligionen bleiben dringende Postulate.</p>
<p>Der Aggressionskrieg gegen die Ukraine im Herzen Europas und die Prolongierung vieler weiterer kriegerischer Auseinandersetzungen im Vorderen Orient, in Asien und Afrika dämpfen die Hoffnung auf eine weltweite Solidarität in Frieden und  Gerechtigkeit unter den Völkern Europas und in der ganzen Welt. Die bisherige Weltordnung scheint aus den Fugen zu geraten;  neue politische Bündnisse fordern neue verlässliche Partnerschaften.</p>
<p>Welchen Platz nimmt Europa in diesem neuen Kräftelabyrinth ein? Ist sich Europa seiner historischen<br />
Hypothek und seiner geschichtlichen Verantwortung bewusst?</p>
<p><strong>Anmeldung</strong> ab sofort möglich <strong>bis spätestens 10. August 2025</strong>: <a href="mailto:office@sodalitas.at" target="_blank" rel="noopener">office@sodalitas.at</a></p>
<p><strong>Gefördert von:</strong></p>
<ul>
<li>Land Kärnten</li>
<li>Zukunftsfonds der Republik Österreich</li>
<li>Raiffeisen Kärnten</li>
<li>Sodalitas</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KAVÖ-Studienreise nach Bulgarien</title>
		<link>https://www.kavoe.at/kavoe-studienreise-nach-bulgarien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 13:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarien 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreise]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[29. September bis 6. Oktober 2025 Zwischen Bergen, Meer, altehrwürdigen Kulturdenkmälern und schwierigen politischen Verhältnissen Vortrag zur Einstimmung: Dimitar Dunkov: Bulgarien &#8211; Tradition und Moderne in der Nähe 18.6.2025, 19 Uhr im Otto-Mauer-Zentrum in Wien Video des Vortrags Bulgarien: Tradition und Moderne in der NäheDimitar Dunkov: Bulgarien &#8211; Tradition und Moderne in der Nähe &#124; Facebook Bulgarien [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>29. September bis 6. Oktober 2025</strong> </p>


<p><span id="more-3087"></span></p>
<p><strong>Zwischen Bergen, Meer, altehrwürdigen Kulturdenkmälern <br />und schwierigen politischen Verhältnissen</strong></p>
<p>Vortrag zur Einstimmung: <br /><strong>Dimitar Dunkov: Bulgarien &#8211; Tradition und Moderne in der Nähe</strong> <br /><strong>18.6.2025, 19 Uhr</strong> im Otto-Mauer-Zentrum in Wien <br /><a href="https://youtu.be/_fqMmVfdVjc?si=-CNSNAso_MMflw2T" target="_blank" rel="noopener">Video des Vortrags</a> <br /><a href="https://www.kavoe.at/mc-events/bulgarien-tradition-und-moderne-in-der-naehe/" target="_blank" rel="noopener">Bulgarien: Tradition und Moderne in der Nähe</a><br /><a href="https://www.facebook.com/events/3998403097064683/?post_id=3998403110398015&amp;view=permalink" target="_blank" rel="noopener">Dimitar Dunkov: Bulgarien &#8211; Tradition und Moderne in der Nähe | Facebook</a></p>
<p>Bulgarien gehört zu den ältesten besiedelten Regionen Europas und besticht durch die unterschiedlichsten Landschaften: steile und sanfte Gebirgszüge, glasklare Seen, Hoch- und Tiefebenen und abwechslungsreiche Küsten. Die altehrwürdige orthodoxe Kirche dominiert, der Islam, der Bulgarien fast 500 Jahre politisch beherrschte, spielt nur eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Das Land gehört seit 2007 zur EU, die politischen Verhältnisse sind aber alles andere als einfach. Trotz guter natürlicher Ressourcen und einer durchwegs gebildeten Bevölkerung gehört Bulgarien zu den ärmsten Ländern der EU, Korruption und Schattenwirtschaft haben das Land fest im Griff.</p>
<p>Wir treffen mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Universitäten und der Kirchen zusammen und gewinnen einen Einblick in die Chancen und Probleme der alten Religionsgemeinschaften und der doch noch recht jungen Demokratie. Auch die Schönheiten des Landes und der kulturelle Reichtum stehen im Focus unserer Reise.</p>
<p><strong>Unsere Reiseroute:<br /></strong>Sofia – Koprivshtitsa – Kloster Troyan – Veliko Tarnovo (ehemalige Hauptstadt des 2. Bulgarischen Königreichs) – Arbanassi – Madera (UNESCO Kulturerbe) – Nessebar (auf einer Schwarzmeerhalbinsel gelegene Stadt) &#8211; Kazanlak (UNESCO Kulturerbe, Thraker Ausgrabungen) – Damascena – Plovdiv (eine der ältesten Städte Europas) – Kloster Bachkovo – Rila Kloster – Sofia</p>
<p>Da die Detailplanung noch aussteht, kann sich auch die Reiseroute noch verändern.</p>
<p><strong>Die Anmeldung bis spätestens 2. Juni 2025.</strong></p>
<p><strong>Unsere Leistungen:<br /></strong>Linienflug Wien-Sofia-Wien mit Austrian Airlines, 7 Übernachtungen in sehr guten Hotels mit Frühstück, 6 Abendessen, 1 Mittagessen, Rundreise mit modernem Reisebus, durchgehende deutschsprachige Reiseleitung, alle Eintritte und Trinkgelder.</p>
<p><strong>Fahrtkostenbeitrag:<br /></strong>€ 1490,- pro Person im Doppelzimmer<br />Einzelzimmerzuschlag € 250.-</p>
<p><strong>Anzahlung bei Anmeldung: </strong>€ 100.- pro Person.<br /><strong>Restzahlung</strong> muss bis spätestens 1. September 2025 geleistet werden.</p>
<p><strong>Stornobedingungen:<br /></strong>Einbehaltung der Anzahlung bei jeder Stornierung.<br />Ab 29. August 50 Prozent, ab 19. September 100 Prozent des Reisepreises.<br />Dies gilt, sofern die Plätze nicht mehr vergeben werden können.</p>
<p>Die Reise findet mit mindestens 20, maximal aber 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.</p>
<p><strong>Anmeldung und Informationen</strong>: <br />Dr. Petr Slouk, Generalsekretär Katholischer Akademiker/innen Verband Österreichs <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a></p>
<p><strong>Leitung</strong>: Magda Krön und örtliche Reiseleitung</p>
<p><strong>Beitragsfoto</strong>: Tsarevets-Panorama © www.vacacionesbulgaria.com, CC BY-SA 4.0 &lt;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0&gt;, via Wikimedia Commons </p>
<p><strong>Änderungen vorbehalten </strong>(Stand: 17.2.2025)</p>


<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je</title>
		<link>https://www.kavoe.at/persoenlicher-einsatz-fuer-demokratie-und-menschenrechte-wichtiger-denn-je/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 09:25:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Warnung vor möglichem Kipppunkt der liberalen Demokratie Wien, 3.12.2024 Meldung als PDF: Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je Tagung „Lebt Österreich Demokratie?“ (29.11.2024) Eine Tagung über den Zustand der Demokratie in Österreich organisierte der Katholische Akademiker:innenverband im Kardinal König Haus in Wien. Hans Rauscher von „Der Standard“, Joana Radzyner, ehemalige Ostmitteleuropa-Korrespondentin des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warnung vor möglichem Kipppunkt der liberalen Demokratie</strong><span id="more-3062"></span></p>
<p>Wien, 3.12.2024</p>
<p>Meldung als PDF: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Persoenlicher-Einsatz-fuer-Demokratie-und-Menschenrechte-wichtiger-denn-je.pdf" target="_blank" rel="noopener">Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je</a></p>
<p><strong>Tagung „Lebt Österreich Demokratie?“ (29.11.2024)</strong></p>
<p>Eine Tagung über den Zustand der Demokratie in Österreich organisierte der Katholische Akademiker:innenverband im Kardinal König Haus in Wien. <strong>Hans Rauscher</strong> von „Der Standard“, <strong>Joana Radzyner</strong>, ehemalige Ostmitteleuropa-Korrespondentin des ORF, und der Religionsphilosoph <strong>Hans Schelkshorn</strong> von der Universität Wien hielten Vorträge. Letzterer erläuterte die Philosophie, die hinter dem Programm von rechtspopulistischen Parteien wie der FPÖ steckt. Hans Rauscher warnte davor, Rechtspopulisten an die Macht zu lassen, damit sie sich selbst desavouierten, wie immer mehr Menschen in Österreich meinen. „Sie wollen den Rechtsstaat umbauen, und zwar so schnell wie möglich“, warnte der Innenpolitik-Journalist. Joana Radzyner gab einen Überblick über die jahrzehntelangen Demokratisierungs-Bestrebungen in Polen, die immer wieder Rückschläge erfuhren – noch während des kommunistischen Regimes, aber auch danach. Was das für Österreichs Demokratie bedeutet? Es brauche „Magische Momente“, die demokratischen Bestrebungen Stärke verleihen, befand die Osteuropa-Expertin. In der anschließenden Podiums-Diskussion wurde klar, dass es auch junge Menschen braucht, die bereit sind, in die Politik zu gehen. Und dass sich jeder Mensch im eigenen Bereich zivilgesellschaftlich einsetzen kann, was ein wichtiger Teil der Demokratie ist.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>„Wien ist seit 10 Tagen Europäische Demokratie-Hauptstadt. Als zweite Stadt, hinter Barcelona, trägt Wien diesen Titel. Auch wenn das Budget um vieles kleiner ist als das einer ,Kulturhauptstadt‘, so zeugt alleine die Einführung dieses Titels davon, wie wichtig und wertvoll der EU die Demokratie ist“, eröffnete <strong>Monika Slouk</strong> als <strong>Moderatorin</strong> die heurige Herbsttagung des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs, die im Kardinal König Haus in Wien stattfand.</p>
<p>Die <strong>Präsidentin des KAVÖ</strong> <strong>Magda Krön</strong> wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass heuer die 15. Tagung stattfindet, und sie sich freue, dass diese zu einer Plattform geworden ist, die neben neuen Einsichten und Impulsen auch Austausch und Diskurs ermögliche.</p>
<p>Erstmals begrüßte bei der Veranstaltung auch <strong>Regina Petrik</strong>, die seit September 2024 als <strong>Generalsekretärin der KAÖ</strong> tätig ist. Sie dankte dem Akademiker:innenverband dafür, dass die Veranstaltungen immer „am Puls der Zeit“ seien und relevante Themen vertieften. Hinsichtlich des Themas Demokratie kündigte sie an, dass auch die Katholische Aktion gerade an einem Positionspapier arbeite, da dieses Thema derzeit in den verschiedenen Praxisfeldern der Laienorganisation mit großer Relevanz behandelt würde.</p>
<p>Wie auch in den letzten Jahren präsentierten <strong>Schüler des tgm</strong> – Die Schule der Technik – einen Kurzfilm zum Thema der Tagung und nahmen die Beiträge für eine Dokumentation auf.</p>
<p>Den Hauptvortrag bestritt <strong>Hans Schelkshorn</strong>, Professor und Vorstand am Institut für Interkulturelle Religionsphilosophie an der Universität Wien zum Thema <strong>„Die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich“.</strong> Schelkshorn führt die Zuhörenden durch die Geschichte – von Hobbes bis Rousseau – um die historischen Wurzeln und Fundamente der liberalen Demokratie zu erläutern. Er schloss an, dass sich Österreich die stabile und nachhaltig funktionierende liberale Demokratie 1945 nicht selbst erkämpft hatte, sondern sie ihr von außen „gegeben wurde“. Auf diese Zeit gehe auch die Österreichische Grundhaltung der „Kunst, es nicht gewesen zu sein“ zurück. Diese sei bis heute im Umgang mit der neorechten Partei und ähnlichen Bewegungen prägend und führe zu Verharmlosung, Personalisierung und Verdrängung im Umgang mit demokratiegefährdendem neorechtem Gedankengut, wie es die FPÖ schon seit den Zeiten Jörg Haiders klar in ihren Wahlprogrammen proklamiert. Schelkshorn erläuterte die Herkunft und Wurzeln des neorechten Gedankenguts bei Alain de Benoist, dem Gründer der Nouvelle Droite. Diese hätte sich von zwei „alten Dogmen“ des Faschismus verabschiedet: 1. dem biologischen Rassismus und 2. der gewaltsamen Beseitigung der Demokratie. Die Menschrechte würde sie auf Grund ihrer Herkunft aus christlichen Grundlagen aber nicht anerkennen. An deren Stelle seien die Ziele eines „Ethnopluralismus“ und einer organischen Demokratie getreten, die die Vermischung der Kulturen ablehne und autoritäre Züge der Demokratie forciere.<br />
Von Le Pen über Jörg Haider bis hin zu Viktor Orbán und Herbert Kickl sind Schritte des Umbaus der Gesellschaft – und der Demokratie – nach diesen oben genannten Maßstäben in den Parteiprogrammen und in der Realpolitik zu lesen. So sprach schon Jörg Haider von einer Dritten Republik und Viktor Orbán setzt ebensolche Schritte für Ungarn erfolgreich um und läutet damit das Ende der liberalen Demokratie ein, die auf den Säulen der Menschenrechte, der Pressefreiheit und der Gewaltenteilung beruht. Nur wenn diese Säulen der liberalen Demokratie unantastbar und mit klarer Haltung von den Parteien, der Presse und Gesellschaft hochgehalten, eingefordert und verteidigt werden, könne dieser Umbau in Österreich trotz des Erstarkens der FPÖ verhindert werden. Sonst wird Österreichisch im Nachhinein wieder die bewährte „Kunst, es nicht gewesen zu sein“ strapazieren.</p>
<p>Nach einer kurzen Pause schloss die Publizistin und langjährige ORF-Auslandskorrespondentin <strong>Joana Radzyner</strong> mit ihrem Vortrag zu <strong>„Polens Weg in die Demokratie“</strong> an. Der Weg durch die Geschichte führte die Besucher:innen vom Kommunismus und dessen Gegenbewegung der Solidarność bis hin zum heutigen Machtkampf zwischen Jarosław Kaczyńskis PiS Partei und Donald Tusks Parteienbündnis, das 2023 die jahrelange Regierung der PiS-Partei ablöste. In den Schilderungen Radzyners fanden sich viele Parallelen zum Vortrag Schelkshorns bezüglich der Gefährdung der Säulen der liberalen Demokratie. Dies benannte auch Donald Tusk, als er seinen politischen Gegner Jarosław Kaczyński als „Totengräber der Demokratie“ bezeichnete. „Seit 20 Jahren,“ so legte Radzyner, die selbst polnische Wurzel hat, dar, tobe „ein innenpolitischer Machtkampf um das Erbe der Solidarność, das sich beide Lager, das nationale wie das liberale, auf die Fahnen heften“. Und ergänzt, dass die Mehrheit der Bevölkerung lange Zeit die Erosion der Demokratie zu Gunsten des Wohlstandes in Kauf genommen hätte. Radzyner schloss mit dem markanten Bild, dass es immer wieder „Magische Momente“ brauche, die etwas verändern, wie der Papstbesuch im kommunistischen Polen oder das Ibiza-Video in Österreich, um die Lethargie der Masse zu durchbrechen.</p>
<p>Der Journalist und Kolumnist <strong>Hans Rauscher</strong> startete sein <strong>Statement</strong> „Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei“: „Nichts ist umsonst, wenn man sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt. Denn, wenn wir aufgeben, ist alles aus, dann kippt das System, und der Kipppunkt ist schneller erreicht, als man glaubt.“ Rauscher stellte fest, dass die politischen und wirtschaftlichen Strukturkrisen, in denen die EU und Österreich stecken, ein hervorragender Boden für Rechtspopulismus seien, wie das auch vor 100 Jahren der Fall gewesen sei. Auch Rauscher warnte vor der Aushöhlung der liberalen Demokratie in Österreich durch die FPÖ, die durch ihr Parteiprogramm und die Nähe zu Viktor Orbán zeige, dass sie einen raschen Umbau der liberalen Demokratie nach dem Vorbild Ungarns zum Ziel habe, sollte sie in Regierungsverantwortung kommen. Rauscher meinte pointiert, dass er den Eindruck habe, dass die anderen Parteien in Österreich – gerade diese, die zurzeit an einer Koalition bastelten – schlafen und sich ihrer Verantwortung und der Gefahr um das gemeinsame Haus der Demokratie nicht bewusst seien. Er konstatierte, dass es in Österreich einen Grundstock an Menschen gäbe, die für autoritäre Lösungen offen sind. Deswegen sei es umso wichtiger, die Gegenkräfte im Land zu mobilisieren und die Zivilgesellschaft mit ihren Initiativen zu stärken.</p>
<p>Den Abschluss der heurigen KAVÖ-Herbsttagung bildete ein <strong>Podiumsgespräch</strong> der Vortragenden unter dem Titel <strong>„Lebendige</strong> <strong>Demokratie – aber wie? Perspektiven für Österreich“</strong> mit reger Beteiligung aus der Zuhörerschaft.</p>
<p>Beim Ausklang der Veranstaltung, die als <strong>ÖkoEvent Plus</strong> auch selbst die gesellschaftspolitische Verantwortung ernst nahm, gingen die lebendigen Diskussionen bei Speis und Trank weiter.</p>
<p><strong>Dokumentation</strong></p>
<p>Technisch begleitet wurde die Tagung von <strong>Schüler:innen des tgm</strong> in Wien. Sie werden eine <strong>Videodokumentation</strong> erstellen, die auf dem YouTube-Kanal Vielfalt hat Zukunft/Playlist <strong>„Lebt Österreich Demokratie?“</strong> veröffentlicht wird: <a href="https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBawnd6BwaEgH_QXow2ZRuLYD&amp;si=-6JXq0Kk1fFGdH5I">https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBawnd6BwaEgH_QXow2ZRuLYD&amp;si=-6JXq0Kk1fFGdH5I</a></p>
<p><strong>Kurzfilm zum Thema der Tagung</strong>: <a href="https://youtu.be/LDLp8ZInJYM?si=NRw_z3aFV3yLSq7r">https://youtu.be/LDLp8ZInJYM?si=NRw_z3aFV3yLSq7r</a></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. <strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, tgm – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der <strong>Kulturabteilung der Stadt Wien</strong>, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom <strong>Zukunftsfonds der Republik Österreich</strong>. <strong>Medienpartnerin</strong>: <a href="https://quart-online.at/">Quart</a> Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS</strong></p>
<p><strong>Fotos</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/">https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/</a></p>
<p><strong>Terminaviso: </strong>Die nächste KAVÖ-Herbsttagung/Vielfalt hat Zukunft findet am <strong>28.11.2025</strong> im Kardinal König Haus in Wien statt.</p>
<p><span style="font-size: revert; color: initial;">Zusammenfassung: Mag. Theresa Stampler</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demokratie unter Druck – wie kann die liberale Demokratie gestärkt werden?</title>
		<link>https://www.kavoe.at/demokratie-unter-druck-wie-kann-die-liberale-demokratie-gestaerkt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Aktion Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen laden am 29.11.2024 ins Kardinal König Haus in Wien ein Wien, 5.11.2024 Rechtspopulistische Parteien werden weltweit gestärkt, Demokratie und rechtsstaatliche Werte kommen unter Druck. Hintergründe, Entwicklungen und Ansätze für eine lebendige Demokratie. In der Reihe Vielfalt hat Zukunft widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. Philosophieprofessor Hans Schelkshorn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen laden am 29.11.2024 ins Kardinal König Haus in Wien ein</strong></p>


<p><span id="more-3034"></span></p>
<p>Wien, 5.11.2024</p>
<p><strong>Rechtspopulistische Parteien werden weltweit gestärkt, Demokratie und rechtsstaatliche Werte kommen unter Druck. Hintergründe, Entwicklungen und Ansätze für eine lebendige Demokratie.</strong></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p>Philosophieprofessor <strong>Hans Schelkshorn</strong> (Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien) spricht heuer zum Thema „Die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich“. Im zweiten Beitrag skizziert die Publizistin und ehemalige ORF-Ostmitteleuropa-Korrespondentin <strong>Joana Radzyner</strong> den Weg Polens als Beispiel für den schwierigen Kampf um Demokratie, der in vielen Ländern gerade im Gange bzw. zu befürchten ist. Journalist und Kolumnist <strong>Hans Rauscher</strong> startet mit seinem Statement „Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei“ das Podiumsgespräch „Lebendige Demokratie – aber wie? Perspektiven für Österreich“, das von <strong>Monika Slouk</strong> moderiert wird.</p>
<p><strong>Magda Krön</strong>, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), und <strong>Regina Petrik</strong>, Generalsekretärin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) werden Grußworte sprechen und vier <strong>Schüler des TGM Wien</strong> einen <strong>Kurzfilm</strong> zur inhaltlichen Einstimmung vorführen.</p>
<p>„Wir eröffnen einen Raum zum Nachdenken, Unterscheiden und zur Kommunikation“, so die Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ) <strong>Magda Krön</strong>. „Demokratie ist ein hohes Gut, das unsere besondere Aufmerksamkeit braucht. Wir freuen uns auf Sie!“</p>
<p><strong>Lebt Österreich Demokratie?</strong>, 29.11.2024, 14:30-19:00 Uhr<br />Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien</p>
<p><strong>Anmeldung erforderlich (bis 21.11.)</strong>: <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a> / <a href="https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z" target="_blank" rel="noopener">https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z</a></p>
<p><strong>Programm</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/10/vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf" target="_blank" rel="noopener">vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf</a><br /><strong>Informationen: </strong><a href="https://www.kavoe.at/lebt-oesterreich-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie? – KAVÖ</a> <strong><br />Fotos:</strong> <a href="https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie? (29.11.2024, Kardinal König Haus in Wien) – KAVÖ</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.</p>
<p><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://quart-online.at/" target="_blank" rel="noopener">Quart</a></p>
<p>Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS.</strong></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KAVÖ-Studienreise Albanien</title>
		<link>https://www.kavoe.at/kavoe-studienreise-albanien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 09:06:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreise]]></category>
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					<description><![CDATA[6. bis 16. Oktober 2024 Ausschreibung KAVÖ-Reise nach Albanien (6.-16.10.2024) Zur Einstimmung: Vortrag von Robert Pichler &#8211; Albanien (8.4.2024 um 19 Uhr im Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Str. 2-4, 1090 Wien). Die Veranstaltung wird als Video aufgenommen und kann nachgesehen werden. Das kleine südosteuropäische Land Albanien (3 Millionen Einwohner) war lange fast völlig isoliert, die brutale Diktatur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>6. bis 16. Oktober 2024</strong></p>


<p><span id="more-2751"></span></p>
<p><strong>Ausschreibung <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/03/KAVOe-PRO-ORIENTE-KBW-Reise-nach-Albanien-6.-16.10.2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">KAVÖ-Reise nach Albanien (6.-16.10.2024)</a></strong></p>
<p>Zur <strong>Einstimmung:</strong> Vortrag von <a href="https://www.kavoe.at/mc-events/robert-pichler-albanien/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Robert Pichler &#8211; Albanien</strong></a> (<strong>8.4.2024 um 19 Uhr</strong> im Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Str. 2-4, 1090 Wien). Die Veranstaltung wird als Video aufgenommen und kann nachgesehen werden.</p>
<p>Das kleine südosteuropäische Land Albanien (3 Millionen Einwohner) war lange fast völlig isoliert, die brutale Diktatur Enver Hoxhas währte bis 1985. Inzwischen hat sich das Land wirtschaftlich entwickelt, es wurde viel gebaut, auch der Fremdenverkehr ist inzwischen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die soziale Lage allerdings ist herausfordernd, die demokratischen Institutionen immer noch im Aufbau. Die Religionen waren unter der Diktatur einer massiven Verfolgung ausgesetzt. Heute leben Katholiken (vor allem im Norden), Orthodoxe und Muslime friedlich zusammen.</p>
<p>Auf unserer Rundreise erleben wir ein Land der Kontraste – pulsierende junge Städte einerseits, uralte Bergsiedlungen und altertümliche Dörfer andererseits. Im Zentrum stehen Begegnungen mit Vertretern und Vertreterinnen der katholischen und orthodoxen Kirchen, auch des islamischen Bektaschi-Zentrums, der Aromunen, der Zivilgesellschaft, von NGOs und Universitäten.</p>
<p>Nicht zu kurz kommen auch die Schönheiten und historischen Highlights des Landes wie beispiels-weise das Ikonenmuseum in Korça oder die herausragenden Ausgrabungsstätten in Butrint, die eine Baugeschichte von 2500 Jahren dokumentieren. Ein weiterer Höhepunkt ist der Aufenthalt in Nordmazedonien mit dem Besuch der uralten Klosteranlagen in Ohrid.</p>
<p>Es begleiten uns <strong>Dietmar W. Winkler</strong>, der Vorsitzende von PRO ORIENTE Salzburg und Ostkirchen­experte, die Albanien-Kennerin <strong>Friederike Raderer</strong> sowie ein deutschsprachiger örtlicher Reiseleiter.</p>
<p><strong>Eine Anmeldung ist derzeit nur für eine Warteliste möglich. </strong></p>
<p><strong>Unsere Reiseroute:<br /></strong>Tirana – Shkodra &#8211; Durres – Berat – Sarande – Gjirokastra – Korça – Ohrid (NMK) – Tirana</p>
<p><strong>Unsere Leistungen:<br /></strong>Linienflug Wien-Tirana-Wien mit Austrian Airlines, 10 Übernachtungen in sehr guten Hotels mit Frühstück, 10 Abendessen, Rundreise mit modernem Reisebus, alle Eintritte.</p>
<p><strong>Fahrtkostenbeitrag:<br /></strong>€ 1950,- pro Person im Doppelzimmer<br />Einzelzimmerzuschlag € 340.-<br /><strong>Anzahlung bei Anmeldung: </strong>€ 100.- pro Person.<br />Die Restzahlung muss bis spätestens 10. September 2024 geleistet werden.</p>
<p><strong>Stornobedingungen:<br /></strong>Einbehaltung der Anzahlung bei jeder Stornierung.<br />Ab 1. September 50 Prozent, ab 1. Oktober 100 Prozent des Reisepreises.<br />Dies gilt, sofern die Plätze nicht mehr vergeben werden können. <br />Die Reise findet mit mindestens 20, maximal aber 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.</p>
<p><strong>Anmeldung und Informationen: <br /></strong>Dr. Petr Slouk, Generalsekretär Katholischer Akademiker/innen Verband Österreichs<br />p.slouk@edw.or.at </p>
<p><strong>Unser Konto</strong>: Katholischer Akademikerverband Österreichs, Albanien-Reise: <br />Bank Austria Creditanstalt IBAN: AT71 1100 0002 4153 0500</p>
<p><strong>Organisation und Leitung</strong>: Magda Krön (KAVÖ) und Robert Luckmann (PRO ORIENTE Salzburg) sowie Friederike Raderer</p>
<p>In Kooperation mit PRO ORIENTE Sektion Salzburg und dem <a href="https://www.bildungswerk.at/" target="_blank" rel="noopener">Katholischen Bildungswerk der Erzdiözese Wien</a> </p>
<p><strong>Änderungen vorbehalten (Stand: 7.3.2024)</strong></p>
<p>Beitragsfoto: Häuser am Burghügel in Gjirocastra © ShkelzenRexha &#8211; Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, <br />https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52290500 </p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EUROPA VON MORGEN</title>
		<link>https://www.kavoe.at/europa-von-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 14:28:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Sommertagung]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[ENTSCHEIDUNGEN VON HEUTE – CHANCEN FÜR DIE ZUKUNFT Internationale Sommertagung, 18.-24.8.2024 in Tainach/Tinje Rückblick Sommertagung Tainach 2024 Wir brauchen keine Propheten sein, aber das Europa von morgen wird nicht mehr so sein wie heute. Nach den Erschütterungen des Zweiten Weltkrieges fordern heute weitere Probleme unseren Kontinent: Klimawandel mit seinen schweren Folgen, Auswirkungen der Digitalisierung, Migration, neue [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ENTSCHEIDUNGEN VON HEUTE – CHANCEN FÜR DIE ZUKUNFT<br />
</strong>Internationale Sommertagung, 18.-24.8.2024 in Tainach/Tinje<span id="more-2813"></span></p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/TAINACH-2024_Abschlussbericht.pdf" target="_blank" rel="noopener">Rückblick Sommertagung Tainach 2024</a></p>
<p>Wir brauchen keine Propheten sein, aber das Europa von morgen wird nicht mehr so sein wie heute.</p>
<p>Nach den Erschütterungen des Zweiten Weltkrieges fordern heute weitere Probleme unseren Kontinent: Klimawandel mit seinen schweren Folgen, Auswirkungen der Digitalisierung, Migration, neue Kriegsherde und geopolitische Veränderungen.</p>
<p>Die neuen Probleme sind Herausforderungen an den Einzelnen, die Gesellschaft und die Religionsgemeinschaften, die sich mit solidarischem Bemühen auch in neue Chancen wandeln lassen. Gesucht sind tragfähige Entscheidungen für eine trotz allem hoffungsvolle Zukunft.</p>
<p>Vorträge von Expert*innen, Panel- und Publikumsdiskussionen und zusätzliche Begleitprogramme werden angeboten.</p>
<p><strong>Einladung/Programm</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/06/Int.Sommertagung-TAINACH-2024_1.pdf" target="_blank" rel="noopener">EUROPA VON MORGEN Int. Sommertagung TAINACH 2024</a></p>
<p><strong>Anmeldung bis zum 1.8.2024</strong>: <a href="mailto:office@sodalitas.at" target="_blank" rel="noopener">office@sodalitas.at</a></p>
<p><strong>Anmeldeformular</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/06/int.sommertagung-2024-anmeldeformular.pdf" target="_blank" rel="noopener">Anmeldeformular Europa von morgen &#8211; Sommertagung 2024</a></p>
<p><strong>Gefördert</strong> von: Zukunftsfonds der Republik Österreich, Land Kärnten, Raiffeisen Kärnten, eurac research.</p>
<p><strong>Dokumentation der Sommertagung 2023</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/08/TAINACH-2023-Dokumentation_web17943.pdf" target="_blank" rel="noopener">TAINACH 2023 Dokumentation</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ANGST – VERTRAUEN &#8211; ZUVERSICHT</title>
		<link>https://www.kavoe.at/angst-vertrauen-zuversicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jun 2023 14:03:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommertagung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=2558</guid>

					<description><![CDATA[Auftrag und Chancen für Europa und seine Bürger*innenInternationale Sommertagung, 11.8.-18.8.2023 in Tainach/Tinje Dokumentation der Sommertagung 2023: TAINACH 2023 Dokumentation Medienberichte:Kathpress (13.8.2023) KAV-Tagung für mehr Zuversicht in Gesellschaft: &#8222;Angst lähmt nur&#8220;Kathpress (15.8.2023) Katholische Akademiker: Christentum kann Europa weiter viel gebenKathpress (17.8.2023) KAV-Tagung: Kirche hat zu viel Angst beim Thema Sexualität Angst ist ein persönliches, politisches und gesellschaftliches [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auftrag und Chancen für Europa und seine Bürger*innen<br>Internationale Sommertagung, 11.8.-18.8.2023 in Tainach/Tinje </p>


<p><span id="more-2558"></span></p>
<p><strong>Dokumentation der Sommertagung 2023</strong>: TAINACH 2023 Dokumentation</p>
<p><strong><br />Medienberichte:</strong><br />Kathpress (13.8.2023) <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2023/08/Kathpress-13-8-2023.pdf" target="_blank" rel="noopener">KAV-Tagung für mehr Zuversicht in Gesellschaft: &#8222;Angst lähmt nur&#8220;</a><br />Kathpress (15.8.2023) <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2023/08/Kathpress-15-8-2023.pdf" target="_blank" rel="noopener">Katholische Akademiker: Christentum kann Europa weiter viel geben</a><br />Kathpress (17.8.2023) <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2023/08/Kathpress-17-8-2023.pdf" target="_blank" rel="noopener">KAV-Tagung: Kirche hat zu viel Angst beim Thema Sexualität</a></p>
<p>Angst ist ein persönliches, politisches und gesellschaftliches Phänomen, das derzeit unser Leben vielseitig belastet. Die Thematik der Tagung lädt zu umfassender Sicht der Zustände, Unsicherheiten und Sorgen ein und versucht Einsichten und Kräfte des Vertrauens aufzuspüren, die uns und der Welt wieder Zuversicht schenken sollen.</p>
<p>In Form von Vorträgen, Diskussionen, spirituellen und kulturellen Begleitprogrammen werden Antworten versucht.</p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Int.Sommertagung-2023_final-korr.pdf" target="_blank" rel="noopener">Internationale Sommertagung 2023 Programm</a></p>
<p><strong>Anmeldung (</strong><strong>bis spätestens) 1. August 2023:<br /></strong><strong style="font-size: revert; color: initial;">per E-Mail: </strong><a style="font-size: revert;" href="mailto:office@sodalitas.at">office@sodalitas.at</a><span style="font-size: revert; color: initial;"> oder </span><a style="font-size: revert;" href="mailto:tainach.sommertagung@gmail.com">tainach.sommertagung@gmail.com</a><strong style="font-size: revert; color: initial;">  <br />postalisch: </strong><span style="font-size: revert; color: initial;">Kath. Bildungshaus Sodalitas, Propsteiweg 1, Tainach / Kärnten</span><strong style="font-size: revert; color: initial;"> / Telefon: </strong><span style="font-size: revert; color: initial;">0043(0)4239-2642</span></p>
<p><strong>Dokumentation der Sommertagung 2022</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2023/07/TAINACH-2022-Dokumentation_web11028.pdf" target="_blank" rel="noopener">TAINACH 2022 Dokumentation</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Blog von der Studienreise nach Polen</title>
		<link>https://www.kavoe.at/ein-blog-von-der-studienreise-nach-polen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 11:56:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Polen 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=2563</guid>

					<description><![CDATA[Erfahrungen &#8211; Entdeckungen &#8211; Fragen Fotos von der Reise Magda Krön, am 6.6.2023: Fahrt nach Gniezno/Gnesen, die Wiege des polnischen Staates und älteste Diözese Polens. Wir starten mit einer Audienz beim Erzbischof Vojciech Polak, Primas Polens, in seiner schönen Residenz. Der Erzbischof geht auf unsere Frage nach den Verknüpfungen zwischen Kirche und Politik sehr offen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Erfahrungen &#8211; Entdeckungen &#8211; Fragen</strong> </p>


<p><span id="more-2563"></span></p>
<p><strong><br><a href="https://www.kavoe.at/galerien/land-der-gegensaetze-kavoe-studienreise-nach-polen/" target="_blank" rel="noopener">Fotos von der Reise</a></strong></p>
<p>Magda Krön, am 6.6.2023:</p>
<p><strong>Fahrt nach Gniezno/Gnesen, die Wiege des polnischen Staates und älteste Diözese Polens.</strong></p>
<p>Wir starten mit einer Audienz beim Erzbischof Vojciech Polak, Primas Polens, in seiner schönen Residenz. Der Erzbischof geht auf unsere Frage nach den Verknüpfungen zwischen Kirche und Politik sehr offen ein. Die offizielle Linie der polnischen Kirche betont die Neutralität in Sachen Politik, vermutlich folgt die Praxis in den Pfarren und Institutionen nicht immer diesen Regeln.<br>Anschließend treffen wir Teresa Kowalczyk, die ebenfalls bei Paul Zulehner in Wien studierte. Sie erläutert uns die Situation des Religionsunterrichtes in Polen, den es in den Schulen überhaupt erst seit der Wende gibt. Jetzt versucht man angesichts der sich beschleunigenden Säkularisierung, den „schulischen Religionsunterricht zu entkirchlichen“, um auch Andersdenkende einzubeziehen. Und andererseits bemüht man sich die „Pfarrkathehese zu entschulen“, also stärker auf die Vermittlung religiöser Erfahrungen zu setzen.</p>
<p>Eine Führung durch die Kathedrale von Gniezno und zu dem wunderbaren Bronzetor aus dem 12. Jahrhundert rundet diesen Tag und unseren Aufenthalt in Polen ab.</p>
<p>Wir haben den Eindruck, ein tieferes Verständnis für die Spannungen, die diesen doch relativ jungen Staat kennzeichnen, gewonnen zu haben. Jedenfalls aber sind wir vielen beeindruckenden und authentischen Persönlichkeiten begegnet.</p>
<p>Magda Krön, am 5.6.2023:</p>
<p><b>Poznań</b><strong>: Gespräche und Sozialprojekte</strong></p>
<p>Wir treffen Vertreter bzw. eine Vertreterin der Adam-Mickiewicz Universität zu einem Gespräch über Gesellschaft &#8211; Kirche – Politik in Polen. Das Gespräch moderiert Prof. Mieczyslaw Polak, der in Wien bei Paul Zulehner studiert hat.</p>
<p>Joanna Kubaszczyk, Professorin für Deutsche Sprache betont die Bedeutung der Jugendarbeit. Als Beispiel beschreibt sie die Lednica Bewegung, die versucht, über eine neue Sprache, viel Bewegung und Musik die Jugend zu erreichen. <br>Cezary Kościelniak, Historiker, zeichnet die Beziehung von Kirche und Politik seit der Zeit der preußischen Fremdherrschaft in Polen nach. Seit damals war hier die Kirche der Ort, an dem die polnische Identität bewahrt wurde. Auch in der Zeit des Kommunismus fanden Dissidenten Aufnahme, ganz gleich ob religiös oder atheistisch orientiert.&nbsp; Die Kirche war der Ort der Freiheit.</p>
<p>Aktuell ist die Situation der Kirche zunehmend schwierig, es gibt immer weniger Priester, Kirchenaustritte und das Desinteresse der Jugend schwächen sie. An sich bemüht sich die Kirchenleitung um politische Neutralität, was aber nur zum Teil gelingt. Die nur unzureichend aufgearbeiteten Skandale in der Kirche führen zu einem Vertrauensverlust.<br>Galt früher das Wort: Willst du frei sein, geh in die Kirche. Heißt es heute: „Willst du frei sein, geh aus der Kirche“.</p>
<p>Am Nachmittag besuchen wir das Sozialzentrum des Elisabeth-Ordens in Poznan. Hier werden täglich sehr viele Obdachlose, Rentner mit geringem Einkommen und auch ältere Ukrainer*innen verköstigt. Es steht ihnen ein Friseur, rechtliche und medizinische Beratung zur Verfügung. Ein in der großen Stadt Poznań (600.000 Menschen) wichtiges Projekt.</p>
<p>Magda Krön, 4.6.2023:</p>
<p><strong>Fahrt nach Toruń/Thorn und anschließend nach Poznań/Posen</strong></p>
<p>Die Stadt Thorn ist eine der wenigen im 2. Weltkrieg kaum zerstörten Städte. Die Struktur der Altstadt ist bestens erhalten, viele schöne Bürgerhäuser und Kirchen im Stil der Backsteingotik prägen das Stadtbild. Nikolaus Kopernikus, der hier geboren wurde und aufgewachsen ist, wird entsprechend gewürdigt.</p>
<p>Magda Krön, am 3.6.2023 in Warschau:</p>
<p><strong>Die Geschichte der polnischen Juden steht auf dem Programm</strong></p>
<p>Auf dem Weg der Märtyrer nähern wir uns dem bedrückenden Thema. Er führt vom „Umschlagplatz“, einst der Verladebahnhof nach Treblinka, durch ehemalige Ghetto zum POLIN, dem Museum des polnischen Judentums. Das Museum zeichnet dessen 1000-jährige Geschichte nach. Im letzten Teil geht es um die Auslöschung der jüdischen Bevölkerung durch Nazi-Deutschland. <br>Im Anschluss treffen wir Frau Shoshana Ronen. Sie stammt aus Israel und lehrt seit einigen Jahren hebräische Literatur und jüdische Geistesgeschichte. In ihrem Kurzreferat geht es um den subtilen heutigen Antisemitismus in Polen, der von der derzeitigen rechtskonservativen Regierung geschürt wird. Zum Beispiel werden statt des Begriffs Bürgerschaft heute häufig Worte wie Volk oder Nation verwendet. Gefördert werden wissenschaftliche oder künstlerische Projekte vor allem dann, wenn die die Heldenhaftigkeit und den Opferstatus der polnischen Bevölkerung in den Fokus nehmen.</p>
<p><strong><br>Magda Krön, Warschau am 2.6.2023:</strong></p>
<p>Im legendären österreichischen Kulturforum in der Ulica Próżna treffen wir Prof. <b>Stanisław Obirek</b>. Über 30 Jahre gehörte er dem Jesuitenorden an, war lange auch ein Hoffnungsträger der Kirche. Nach heftigen Kontroversen um die Ausrichtung der Kirche verließ er 2005 den Orden, lehrt heute an einer staatlichen Universität.</p>
<p>Obirek ortet mehrere Gründe für die aus seiner Sicht negative Entwicklung der katholischen Kirche in den letzten 31 Jahren:</p>
<p>Das Vatikanum II wurde in Polen nie voll rezipiert.</p>
<p>Das Konkordat 1993 schadete sehr und lässt den Eindruck entstehen, dass die Kirche ein Staat im Staat ist.</p>
<p>Die Selig- und Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II nach seinem Tod 2005 erzeugte einen Mythos, der jede kritische Auseinandersetzung erstickt, journalistische Recherchen verunmöglicht.</p>
<p>Der Flugzeugabsturz in Smolensk 2010, bei dem 96 Menschen starben, u.a. Lech Kaczynski, der Präsident Polens. Auch hier wurde ein Mythos geschaffen, der kritische Debatten verunmöglicht.</p>
<p>Derzeit werden Gegner der herrschenden Meinung marginalisiert, von den vorwiegend staatlichen Medien nicht mehr wahrgenommen und können nur mehr erschwert publizieren.</p>
<p>Obirek ist nichtsdestotrotz optimistisch. Er glaubt an die Macht der Bildung, die der Vernunft eine Bahn brechen wird. Auch der synodale Weg von Papst Franziskus gibt Hoffnung. Und die im Herbst stattfindenden Wahlen, die, wie Obirek hofft, einen politischen Umschwung bringen werden.</p>
<p><strong>Magda Krön, Warschau am 1.6.2023:</strong></p>
<p><strong>10 Uhr Treffen mit Wojciech Soczewica</strong>, dem jungen Direktor General der Auschwitz-Birkenau Foundation.</p>
<p>Eine Fülle interessanter Themen wurden angesprochen:</p>
<p>Die Bedeutung der Auschwitz-Birkenau Foundation, die sich derzeit u.a. mit der Konservierung der hunderttausenden Relikte in Auschwitz-Birkenau befasst. Z.B. werden aktuell 8000 Paar Kinderschuhe konserviert.</p>
<p>Der für den 4. Juni geplante Marsch der Opposition und die derzeitige Twitter-Kampagne dagegen.</p>
<p>Der Versuch der rechten PIS Regierung, ihre Gegner und vor allem Donald Tusk über den Vorwurf einst mit den Russen „kollaboriert“ zu haben, zu diskreditieren bzw. sogar zu kriminalisieren.</p>
<p>Die tiefe Spaltung der Gesellschaft in eine urbane, liberal denkende Gruppierung, an deren Spitze die Bürgerplattform und Donald Tusk steht und eine eher ländliche, rechts-konservative Gruppe, die die regierende PIS unterstützt. Derzeit gibt es keine Persönlichkeit, die von allen anerkannt wird.</p>
<p>Die Klimapolitik Polens, die von Russland bereits weitgehend unabhängig ist, aber stark von der Kohle und teuren Flüssiggasimporten abhängig ist. Sechs Atomkraftwerke sind derzeit in Planung, Erneuerbare derzeit noch sehr schwach gefördert.</p>
<p><strong><br>15 Uhr Treffen mit P. Leczek Gesiak SJ </strong>im Collegium Bobolanum, einer staatlich anerkannten, aber von den Jesuiten geführten Universität.</p>
<p>Angesprochene Themen:</p>
<p>Die bedeutende Leistung der polnischen Gesellschaft und vor allem der Katholischen Kirche bei der Aufnahme und Versorgung der etwa zwei Millionen Menschen aus der Ukraine, vorwiegend Frauen und Kinder.</p>
<p>Der Wunsch der Kirche, sich politisch neutral zu verhalten. Tatsächlich werde sie aber vielfach von den Parteien, vor allem von der PIS, vereinnahmt.</p>
<p>Die auch in Polen zunehmende Säkularisation, der inzwischen recht schwache Priesternachwuchs, der abnehmende Messbesuch.</p>
<p>Dabei ist das Land kirchlich sehr homogen. Es gibt nur wenige Protestanten, Orthodoxe und sehr wenige Muslime. Die jüdischen Gemeinden sind sehr klein.</p>
<p>Leszek Gesiak spricht sehr offen auch die heiklen Themen des sexuellen Missbrauchs in der Kirche, der noch nicht genügend aufgearbeitet werde, an und auch das Thema der Abtreibung, die derzeit in Polen fast ausnahmslos verboten ist.</p>
<p></p>
<p><strong>Magda Krön, in Warschau am 31.5.2023:</strong></p>
<p>&#8222;Die Zugfahrt von Wien nach Warschau mutet fast wie eine Zeitreise an. Im ziemlich altmodischen ÖBB Waggon durchqueren wir in gemächlichem Tempo Tschechien. Die Backsteingebäude an den Bahnhöfen, die Wassertürme und auch die vorbeiziehenden kleinen Orte atmen den Charme vergangener Zeiten.</p>
<p>Beim Zwischenstopp in Kattowitz, kippen wir unvermittelt ins 21. Jahrhundert, in ein supermodernes Bahnhofsgebäude samt Einkaufszentrum, Starbucks und McDonald‘s. Burger und Pizza sind allgegenwärtig.</p>
<p>Per stromlinienförmigen Schnellzug der polnischen Staatsbahnen geht es dann in zwei Stunden nach Warschau. Auch hier empfängt uns ein Bahnhofsviertel aus Stahl und Glas. Der Kulturpalast im sowjetischen Zuckerbäckerstil, ein Geschenk Stalins, verschwindet dahinter beinahe.</p>
<p>Das Abendessen in der „Kamanda Lwowska“ empfängt uns dann sehr üppig-polnisch.<br>Die Kommentare unserer Reiseführerin Agnieszka Biesiadecka stimmen uns auf die kommenden diskussionsreichen Tage ein.&#8220;</p>
<p><strong>Siehe auch:</strong><br><a href="https://www.kavoe.at/galerien/land-der-gegensaetze-kavoe-studienreise-nach-polen/" target="_blank" rel="noopener">Fotos</a><br><a href="https://www.facebook.com/kavoequart" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Seite des KAVÖ</a>&nbsp;</p>
<p></p>]]></content:encoded>
					
		
		
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