<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pressemeldung &#8211; KAVÖ</title>
	<atom:link href="https://www.kavoe.at/tag/pressemeldung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.kavoe.at</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Feb 2026 10:26:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2020/06/cropped-kavoe_favicon-32x32.png</url>
	<title>Pressemeldung &#8211; KAVÖ</title>
	<link>https://www.kavoe.at</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Hohe Diversitätskompetenz macht Gesellschaften krisenfest und Schulen erfolgreich</title>
		<link>https://www.kavoe.at/hohe-diversitaetskompetenz-macht-gesellschaften-krisenfest-und-schulen-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 09:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=3202</guid>

					<description><![CDATA[Schüler:innen und Expert:innen diskutierten auf Einladung des KAVÖ das Thema Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie Wien, 1.12.2025 Die heurige Herbsttagung des Katholischen Akademiker:innen-Verbands Österreichs am 28. November 2025 in Wien nahm die Schule in ihren Fokus. „Die liberale Demokratie, die heute von autoritären Bewegungen in aller Offenheit bekämpft wird, ist ein kompliziertes Gebilde, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Schüler:innen und Expert:innen diskutierten auf Einladung des KAVÖ das Thema Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie </p>


<p><span id="more-3202"></span></p>
<p>Wien, 1.12.2025</p>
<p>Die heurige Herbsttagung des Katholischen Akademiker:innen-Verbands Österreichs am 28. November 2025 in Wien nahm die Schule in ihren Fokus. „Die liberale Demokratie, die heute von autoritären Bewegungen in aller Offenheit bekämpft wird, ist ein kompliziertes Gebilde, dessen Grundelemente, vor allem die Menschenrechte, Gewaltenteilung und die Volkssouveränität, von neuzeitlichen Philosophien im 17. und 18. Jahrhundert Schritt für Schritt erarbeitet worden ist“, mahnt Hans Schelkshorn, KAVÖ-Präsident, zur Eröffnung und führt fort: „Aus diesem Grund erfordert die Verteidigung der liberalen Demokratie eine Intensivierung politischer Bildung, einerseits in der Schule, andererseits aber auch unter den Erwachsenen.“</p>
<p>Zum Thema „Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie“ lieferten Schüler:innen die ersten Diskussionsbeiträge. Eine Schulklasse des „tgm – Die Schule der Technik“ (Wien) präsentierte ihre Gedanken in Form eines Films und Schüler:innen des katholischen Gymnasiums Wolfgarten (Eisenstadt) stellten Ergebnisse einer umfassenden Umfrage an ihrer Schule vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Schüler:innen des Gymnasiums erleben die Vielfalt vor allem positiv. Einzig Sprachbarrieren von Kindern mit Migrationsgeschichte werden als Problem wahrgenommen. Ein Grund für dieses konstruktive Miteinander dürfte, so die Schüler:innen, das monatlich stattfindende Schüler:innen-Parlament der Schule sein. Die Jugendlichen können ihre Sorgen und Anliegen einbringen und untereinander diskutieren. Die Leitung des Parlaments liegt ganz in der Verantwortung der Schüler:innen, die Direktorin ist nur hörend anwesend. Diese besondere Art der wertschätzenden demokratischen Praxis zeigt, dass Schule sehr konkret politische Bildung nicht nur in der Theorie umsetzen kann.</p>
<p><strong>Unternehmen zeigen vor, wie es gehen kann</strong></p>
<p>In ihrer Keynote mit dem Titel „Die Mutter aller Probleme? Wie Migrationspanik die autoritäre Wende befeuert“ führte die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger aus, wie das Thema Migration zum Kristallisationspunkt des politischen Diskurses geworden ist. Die multiplen Krisen der vergangenen Jahre geben vielen Menschen ein Gefühl des Kontrollverlustes, weswegen unterschiedlichste Probleme auf das Thema Migration hin kanalisiert werden. Während die Asylzahlen in Österreich so niedrig sind wie seit zehn Jahren nicht mehr, wird die Debatte darüber weiterhin angeheizt. Es gehe in Wirklichkeit, so Kohlenberger, um Fragen der Integration, der Zugehörigkeit und einer wahrgenommenen „Überfremdung“. Dabei könnte die seit 1945 zunehmende Diversität der österreichischen Bevölkerung ein Erfolgsfaktor für die Gesellschaft werden, wenn richtig mit ihr umgegangen würde. Kohlenberger verweist auf die vielen Unternehmen, die Diversität in ihren Betrieben durch eigens dafür spezialisierte Manager:innen als Stärke begreifen würden. „Wenn wir die Diversitätskompetenz in unserer Gesellschaft stärken, wird Integration besser gelingen“, ist die Migrationsforscherin überzeugt.</p>
<p><strong>Sprachbarrieren als Hürde im Bildungsprozess</strong></p>
<p>In zwei Expert:innen-Runden diskutierten die Schüler:innen Elena-Kristin Szücz und Günther Beckenberger und ihr Schulsprecher Benno Hofstetter, mit den Schuldirektor:innen Andreas Berger-Gruber und Christian Klar, der islamische Religionspädagoge Zekirija Sejdini, Doris Wagner aus dem Bildungsministerium und Gemeinderat Felix Stadler, der selbst Mittelschullehrer ist, über die konkreten Herausforderungen im Bildungsprozess. Bei aller unterschiedlicher Perspektive, etwa mit dem Problem höherer Rollenfixierung in stark muslimisch geprägten Klassen, zeigte sich in allen Berichten mangelhafte Sprachkenntnisse als größte Hürde für Integration und schulischen Erfolg. Dem gegenüber steht die Erfahrung, dass mit Unterstützung von Mitschüler:innen und Lehrer:innen Integrations- und Emanzipationserfolge erzielt werden können.</p>
<p><strong>Demokratische Prozesse müssen schon in der Schule gelebt werden</strong></p>
<p>Für die demokratische Bildung haben die Diskutanten:innen der Tagung auch eine eindeutige Botschaft: Politische Bildung darf sich nicht im theoretischen Unterricht über Staatsformen und Gewaltentrennung erschöpfen. Demokratie muss von klein auf erlebt, erlernt und eingeübt werden. In Schüler:innen-Parlamenten und Klassenforen, in der Schüler:innenvertretung und bei Partizipationsprozessen in der Schule kann Demokratie konkret praktiziert werden, von der ersten Klasse der Grundschule bis zur Matura. Gesellschaftlich dürfe aber nicht übersehen werden, dass an die 30% der Schüler:innen abseits der Schule Teilhabe an politischen Entscheidungen verwehrt blieben. Wer keine österreichische Staatsbürgerschaft hat, ist – abgesehen von EU-Bürger:innen auf Kommunalebene – vom allgemeinen Wahlrecht ausgeschlossen. „Viele von uns werden nicht gehört“, betonten die Schüler:innen.</p>
<p>Hans Schelkshorn nahm diesen Aufruf als Aufforderung an die Katholische Aktion, an den Akademiker:innen-Verband und an die Vorbereitung für die nächstjährige Jahrestagung mit. Man darf schon heute auf die Diskussion am 27. November 2026 gespannt sein.</p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p><strong>Videos</strong>: <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBayU3tTcKAwui6pk526L0AaP" target="_blank" rel="noopener">Playlist Fokus: Schule</a> <br /><strong>Fotos:</strong> <a href="https://www.kavoe.at/galerien/fokus-schule-bildung-im-spannungsfeld-von-migration-und-demokratie-28-11-2025-kardinal-koenig-haus-in-wien/" target="_blank" rel="noopener">Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie (28.11.2025, Kardinal König Haus in Wien) – KAVÖ</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker:innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.</p>
<p><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://quart-online.at/" target="_blank" rel="noopener">Quart</a></p>
<p>Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS</strong></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fokus: Schule und Migration – Bildung als Gestalterin in der Demokratie</title>
		<link>https://www.kavoe.at/fokus-schule-und-migration-bildung-als-gestalterin-in-der-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:49:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=3193</guid>

					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen laden am 28.11.2025 ins Kardinal König Haus in Wien ein Eine Tagung über Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie widmet sich der Frage, wie demokratische Teilhabe und sozialer Zusammenhalt durch Bildung wachsen können. „Wir werden diskutieren, was es heute und morgen braucht, damit Bildung ein Motor für eine menschenrechtsbasierte rechtsstaatliche Demokratie sein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen laden am 28.11.2025 ins Kardinal König Haus in Wien ein</strong></p>


<p><span id="more-3193"></span></p>
<p>Eine Tagung über Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie widmet sich der Frage, wie demokratische Teilhabe und sozialer Zusammenhalt durch Bildung wachsen können. „Wir werden diskutieren, was es heute und morgen braucht, damit Bildung ein Motor für eine menschenrechtsbasierte rechtsstaatliche Demokratie sein kann“, stellt <strong>Hans Schelkshorn</strong>, Präsident des KAVÖ, fest.</p>
<p><strong>Expert:innen:</strong><br /><strong>Judith Kohlenberger</strong> (WU Wien)<br /><strong>Ilkay Idiskut </strong>(Lehrerin aus dem Film Favoriten)<br /><strong>Andrea Berger-Gruber</strong> (Direktorin Gymnasium Wolfgarten in Eisenstadt)<br /><strong>Zekirija Sejdini </strong>(Professor für Islam in der Gegenwartsgesellschaft, Universität Wien)<br /><strong>Doris Wagner</strong> (Ministerium für Bildung)<br /><strong>Felix Stadler</strong> (Landtagsabgeordneter und Gemeinderat, Die Grünen)<br /><strong>Benno Hofstetter</strong> (Schulsprecher)<br />Moderation: <strong>Monika Slouk</strong> (Journalistin).</p>
<p><strong>Migration als soziale Herausforderung</strong><br />Laut Migrationsexpertin <strong>Judith Kohlenberger </strong>wirkt die Migration wie ein Brennglas, das bestehende soziale Herausforderungen verstärkt. Immer häufiger werde von der Politik erwartet, dass Migrationspolitik komplexe soziale Probleme löst, die eigentlich in den Bereichen Sozial-, Wohnungs-, Bildungs- und Gesundheitspolitik verankert sind. „Das führt zu Konflikten, steigenden ,Überfremdungsgefühlen‘ und einem Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit der Politik“, beschreibt Kohlenberger. Dies stärke populistische Strömungen.</p>
<p><strong>Notwendige Änderungen im Bildungssystem</strong><br />Der Lehrer und Politiker (Die Grünen) <strong>Felix Stadler</strong> kritisiert das Bildungssystem als ungerecht und ineffizient. Hauptprobleme seien die Vererbung von Bildungserfolg und der relativ hohe Anteil an Jugendlichen, deren grundlegende Kenntnisse fehlen, wenn sie die Schule verlassen. Daher fordert er eine gemeinsame Schule, mehr Ganztagsschulen und mehr Ressourcen in der Elementarbildung. „Wir benötigen ein faktengestütztes System zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Bildungssystems“, erklärt Stadler.</p>
<p><strong>Chancen für alle Kinder</strong><br />Die Lehrerin<strong> Ilkay Idiskut</strong> hebt hervor, dass jedes Kind in Österreich gleiche Bildungschancen verdient. Es brauche eine gerechte Durchmischung in Österreichs Schulen. „Das Miteinander entsteht, wenn sich Menschen, Kinder und Jugendliche in einem geschützten Raum austauschen können. Dazu braucht es unterschiedliche Sprachen, Kulturen und Begegnungen in den Klassen, um die Vielfalt erleben zu können“, so Idiskut.<br />Eine wertschätzende Haltung gegenüber Mehrsprachigkeit sei notwendig. „Die Mehrsprachigkeit wird in Österreich nicht als Ressource gesehen. Die Zukunft der Kinder und Jugendlichen hängt von einzelnen Lehrpersonen ab, von Lehrkräften, die an ihre Schüler:innen glauben und genug Verständnis mitbringen.“</p>
<p><strong>Österreichischer Filmpreis 2025</strong><br />Der Film <strong>„Favoriten“</strong> (Regie: Ruth Beckermann, AT 2024), hat den <strong>Österreichischen Filmpreis 2025 als Bester Dokumentarfilm </strong>gewonnen.<br />Ausgewählte Programmkinos in allen Bundesländern zeigen den Film im Rahmen des „Österreichischen Filmpreises on tour“ am 6. November: Cinema Dornbirn (17.00) Cinematograph Innsbruck (17.00) Das Kino Salzburg (17.00) Dieselkino Oberwart (17.00) Kino im Kesselhaus Krems (17.00) Lichtspiele Lenzing (17.00) Moviemento Linz (17.00) Neues Volkskino Klagenfurt (17.00) Rechbauerkino Graz (16.45) Votiv Kino Wien (18.15).<br />Ticketreservierung in den Kinos. <a href="https://eur05.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.oesterreichische-filmakademie.at%2Fprojekte%2Foesterreichischer-filmpreis-on-tour&amp;data=05%7C02%7C%7C9e942c357737426ec49308de1ab2eb5c%7C1d1232c69cb1496f83d09376e37d3453%7C0%7C0%7C638977552935487359%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=TVSiz35izIux2m38pi1ceuBLSqsQAB7YJCfe0GQTyCs%3D&amp;reserved=0" target="_blank" rel="noopener">weitere Informationen</a></p>
<p><strong>Hans Schelkshorn</strong>, Präsident des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), und <strong>Thomas Immervoll</strong>, Vizepräsident der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) werden Grußworte sprechen und <strong>Schüler des TGM Wien</strong> einen <strong>Kurzfilm </strong>zur inhaltlichen Einstimmung vorführen.</p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p><strong>„Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie“</strong>, 28.11.2025, 14:00-19:00 Uhr<br />Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien<br /><strong>Anmeldung </strong>erforderlich (bis 17.11.): <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a> / <a href="https://respond.kaoe.at/public_registration/17">Link zur Anmeldung</a></p>
<p><strong>Programm, Einladung, Fotos:</strong> <a href="https://www.kavoe.at/fokus-schule-bildung-im-spannungsfeld-von-migration-und-demokratie/">Fokus: Schule (Tagung am 28.11.2025)</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen</strong>: Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker:innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.<br /><strong>Gefördert </strong>von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.<br /><strong>Medienpartnerinnen</strong>: Quart<br />Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3174" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-300x86.jpg" alt="" width="300" height="86" srcset="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-300x86.jpg 300w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-1024x294.jpg 1024w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-768x220.jpg 768w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-880" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds-300x79.jpg" alt="" width="300" height="79" srcset="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds-300x79.jpg 300w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds-768x202.jpg 768w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds-1024x269.jpg 1024w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds.jpg 1342w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Illiberale Politik und Wissenschaftsfeindlichkeit im Fokus</title>
		<link>https://www.kavoe.at/illiberale-politik-und-wissenschaftsfeindlichkeit-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 11:33:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=3101</guid>

					<description><![CDATA[Gesamtvorstand des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs zu Wissenschaft, Bildung und Forschung im Regierungsprogramm Wien, 31.3.2025 Das Präsidium des Katholische Akademiker:innenverband Österreichs begrüßt zentrale Punkte des Regierungsprogramms 2024–2029 im Bereich Wissenschaft, Bildung und Forschung, insbesondere die Erhöhung der Forschungsquote. Der KAVÖ wird sich in der Zukunft verstärkt der Wissenschaftsfeindlichkeit widmen, die in Österreich besonders stark ausgeprägt ist. Kritik [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gesamtvorstand des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs zu Wissenschaft, Bildung und Forschung im Regierungsprogramm</strong> </p>


<p><span id="more-3101"></span></p>
<p>Wien, 31.3.2025</p>
<p>Das Präsidium des Katholische Akademiker:innenverband Österreichs begrüßt zentrale Punkte des Regierungsprogramms 2024–2029 im Bereich Wissenschaft, Bildung und Forschung, insbesondere die Erhöhung der Forschungsquote. Der KAVÖ wird sich in der Zukunft verstärkt der Wissenschaftsfeindlichkeit widmen, die in Österreich besonders stark ausgeprägt ist. Kritik an der Wissenschaft ist ohne Zweifel legitim. Die Kritik an Forschungsergebnissen ist selbstverständlicher Teil der Wissenschaft selbst. Darüber hinaus wird die Wissenschaft im akademischen Bereich durch Wissenschaftstheorien und die Ansätze einer Wissenschaftsethik kritisch begleitet. „Durch politische Instrumentalisierungen ist jedoch in jüngerer Zeit die legitime Wissenschaftskritik in eine propagandistisch beförderte Wissenschaftsfeindlichkeit umgeschlagen“ – so Prof. DDr. Hans Schelkshorn, Präsident des KAVÖ und Philosoph an der Universität Wien. „Da die Freiheit der Wissenschaft eine Säule moderner Demokratien ist und Regierungen auf die Beratung freier Wissenschaften angewiesen sind, stellt eine grundsätzliche Ablehnung von Wissenschaft auch eine Gefahr für die Demokratie als solcher dar“ – so Hans Schelkshorn.</p>
<p><strong>Menschenrechtsbasierte, rechtstaatliche Demokratie stärken</strong></p>
<p>Wie bereits in den vergangenen Jahren wird sich der KAVÖ auch in der Zukunft der Stärkung einer menschenrechtsbasierten, rechtstaatlichen Demokratie widmen. Zu diesem Zweck ist eine kritische Auseinandersetzung mit illiberalen Ideologien und Praktiken auf allen Ebenen der politischen Willensbildung nötig, und zwar über die Parteigrenzen hinaus. Die Suche nach einer Erneuerung liberaler Demokratie sollte daher in allen Parteien, aber auch in den Interessensverbänden und zivilgesellschaftlichen Gruppen intensiviert werden. Der KAVÖ wird dieses Thema in diesem Jahr vor allem im Blick auf die Schulbildung und die Bildungspolitik behandeln.</p>
<p><strong>Appell an die Regierung: Sozial ausgewogene Finanz- und Steuerpolitik</strong></p>
<p>Die Stabilität der Demokratie hängt auch vom sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft ab. Angesichts der aktuellen Budgetprobleme ruft der KAVÖ die Regierungsparteien zu einer sozial ausgewogenen Finanz- und Steuerpolitik auf. Eine Budgetsanierung sollte aus einer christlichen Sicht stets den Schutz der Schwächsten der Gesellschaft im Blick haben. In der Sozialpolitik ist daher die demokratische Tugend der Kompromissfähigkeit, die in Österreich durch die Sozialpartnerschaft Jahrzehnte lang praktiziert wurde, unverzichtbar.</p>
<p><strong>KAVÖ-Gesamtvorstand</strong></p>
<p>Vertreter:innen der Katholischen Akademiker:innenverbände aus Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg, St. Pölten und Wien hielten in St. Pölten ihre Frühjahrskonferenz ab (28.-29.3.2025). Reinhard Länger, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, berichtete über die Umstrukturierung bzw. Neuaufstellung der KA und nahm an der Führung durch die Ausstellung „Von Steinen und Beinen“ mit Stadtarchäologen und Grabungsleiter Dr. Ronald Risy im Stadtmuseum teil.</p>


<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je</title>
		<link>https://www.kavoe.at/persoenlicher-einsatz-fuer-demokratie-und-menschenrechte-wichtiger-denn-je/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 09:25:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=3062</guid>

					<description><![CDATA[Warnung vor möglichem Kipppunkt der liberalen Demokratie Wien, 3.12.2024 Meldung als PDF: Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je Tagung „Lebt Österreich Demokratie?“ (29.11.2024) Eine Tagung über den Zustand der Demokratie in Österreich organisierte der Katholische Akademiker:innenverband im Kardinal König Haus in Wien. Hans Rauscher von „Der Standard“, Joana Radzyner, ehemalige Ostmitteleuropa-Korrespondentin des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warnung vor möglichem Kipppunkt der liberalen Demokratie</strong><span id="more-3062"></span></p>
<p>Wien, 3.12.2024</p>
<p>Meldung als PDF: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Persoenlicher-Einsatz-fuer-Demokratie-und-Menschenrechte-wichtiger-denn-je.pdf" target="_blank" rel="noopener">Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je</a></p>
<p><strong>Tagung „Lebt Österreich Demokratie?“ (29.11.2024)</strong></p>
<p>Eine Tagung über den Zustand der Demokratie in Österreich organisierte der Katholische Akademiker:innenverband im Kardinal König Haus in Wien. <strong>Hans Rauscher</strong> von „Der Standard“, <strong>Joana Radzyner</strong>, ehemalige Ostmitteleuropa-Korrespondentin des ORF, und der Religionsphilosoph <strong>Hans Schelkshorn</strong> von der Universität Wien hielten Vorträge. Letzterer erläuterte die Philosophie, die hinter dem Programm von rechtspopulistischen Parteien wie der FPÖ steckt. Hans Rauscher warnte davor, Rechtspopulisten an die Macht zu lassen, damit sie sich selbst desavouierten, wie immer mehr Menschen in Österreich meinen. „Sie wollen den Rechtsstaat umbauen, und zwar so schnell wie möglich“, warnte der Innenpolitik-Journalist. Joana Radzyner gab einen Überblick über die jahrzehntelangen Demokratisierungs-Bestrebungen in Polen, die immer wieder Rückschläge erfuhren – noch während des kommunistischen Regimes, aber auch danach. Was das für Österreichs Demokratie bedeutet? Es brauche „Magische Momente“, die demokratischen Bestrebungen Stärke verleihen, befand die Osteuropa-Expertin. In der anschließenden Podiums-Diskussion wurde klar, dass es auch junge Menschen braucht, die bereit sind, in die Politik zu gehen. Und dass sich jeder Mensch im eigenen Bereich zivilgesellschaftlich einsetzen kann, was ein wichtiger Teil der Demokratie ist.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>„Wien ist seit 10 Tagen Europäische Demokratie-Hauptstadt. Als zweite Stadt, hinter Barcelona, trägt Wien diesen Titel. Auch wenn das Budget um vieles kleiner ist als das einer ,Kulturhauptstadt‘, so zeugt alleine die Einführung dieses Titels davon, wie wichtig und wertvoll der EU die Demokratie ist“, eröffnete <strong>Monika Slouk</strong> als <strong>Moderatorin</strong> die heurige Herbsttagung des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs, die im Kardinal König Haus in Wien stattfand.</p>
<p>Die <strong>Präsidentin des KAVÖ</strong> <strong>Magda Krön</strong> wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass heuer die 15. Tagung stattfindet, und sie sich freue, dass diese zu einer Plattform geworden ist, die neben neuen Einsichten und Impulsen auch Austausch und Diskurs ermögliche.</p>
<p>Erstmals begrüßte bei der Veranstaltung auch <strong>Regina Petrik</strong>, die seit September 2024 als <strong>Generalsekretärin der KAÖ</strong> tätig ist. Sie dankte dem Akademiker:innenverband dafür, dass die Veranstaltungen immer „am Puls der Zeit“ seien und relevante Themen vertieften. Hinsichtlich des Themas Demokratie kündigte sie an, dass auch die Katholische Aktion gerade an einem Positionspapier arbeite, da dieses Thema derzeit in den verschiedenen Praxisfeldern der Laienorganisation mit großer Relevanz behandelt würde.</p>
<p>Wie auch in den letzten Jahren präsentierten <strong>Schüler des tgm</strong> – Die Schule der Technik – einen Kurzfilm zum Thema der Tagung und nahmen die Beiträge für eine Dokumentation auf.</p>
<p>Den Hauptvortrag bestritt <strong>Hans Schelkshorn</strong>, Professor und Vorstand am Institut für Interkulturelle Religionsphilosophie an der Universität Wien zum Thema <strong>„Die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich“.</strong> Schelkshorn führt die Zuhörenden durch die Geschichte – von Hobbes bis Rousseau – um die historischen Wurzeln und Fundamente der liberalen Demokratie zu erläutern. Er schloss an, dass sich Österreich die stabile und nachhaltig funktionierende liberale Demokratie 1945 nicht selbst erkämpft hatte, sondern sie ihr von außen „gegeben wurde“. Auf diese Zeit gehe auch die Österreichische Grundhaltung der „Kunst, es nicht gewesen zu sein“ zurück. Diese sei bis heute im Umgang mit der neorechten Partei und ähnlichen Bewegungen prägend und führe zu Verharmlosung, Personalisierung und Verdrängung im Umgang mit demokratiegefährdendem neorechtem Gedankengut, wie es die FPÖ schon seit den Zeiten Jörg Haiders klar in ihren Wahlprogrammen proklamiert. Schelkshorn erläuterte die Herkunft und Wurzeln des neorechten Gedankenguts bei Alain de Benoist, dem Gründer der Nouvelle Droite. Diese hätte sich von zwei „alten Dogmen“ des Faschismus verabschiedet: 1. dem biologischen Rassismus und 2. der gewaltsamen Beseitigung der Demokratie. Die Menschrechte würde sie auf Grund ihrer Herkunft aus christlichen Grundlagen aber nicht anerkennen. An deren Stelle seien die Ziele eines „Ethnopluralismus“ und einer organischen Demokratie getreten, die die Vermischung der Kulturen ablehne und autoritäre Züge der Demokratie forciere.<br />
Von Le Pen über Jörg Haider bis hin zu Viktor Orbán und Herbert Kickl sind Schritte des Umbaus der Gesellschaft – und der Demokratie – nach diesen oben genannten Maßstäben in den Parteiprogrammen und in der Realpolitik zu lesen. So sprach schon Jörg Haider von einer Dritten Republik und Viktor Orbán setzt ebensolche Schritte für Ungarn erfolgreich um und läutet damit das Ende der liberalen Demokratie ein, die auf den Säulen der Menschenrechte, der Pressefreiheit und der Gewaltenteilung beruht. Nur wenn diese Säulen der liberalen Demokratie unantastbar und mit klarer Haltung von den Parteien, der Presse und Gesellschaft hochgehalten, eingefordert und verteidigt werden, könne dieser Umbau in Österreich trotz des Erstarkens der FPÖ verhindert werden. Sonst wird Österreichisch im Nachhinein wieder die bewährte „Kunst, es nicht gewesen zu sein“ strapazieren.</p>
<p>Nach einer kurzen Pause schloss die Publizistin und langjährige ORF-Auslandskorrespondentin <strong>Joana Radzyner</strong> mit ihrem Vortrag zu <strong>„Polens Weg in die Demokratie“</strong> an. Der Weg durch die Geschichte führte die Besucher:innen vom Kommunismus und dessen Gegenbewegung der Solidarność bis hin zum heutigen Machtkampf zwischen Jarosław Kaczyńskis PiS Partei und Donald Tusks Parteienbündnis, das 2023 die jahrelange Regierung der PiS-Partei ablöste. In den Schilderungen Radzyners fanden sich viele Parallelen zum Vortrag Schelkshorns bezüglich der Gefährdung der Säulen der liberalen Demokratie. Dies benannte auch Donald Tusk, als er seinen politischen Gegner Jarosław Kaczyński als „Totengräber der Demokratie“ bezeichnete. „Seit 20 Jahren,“ so legte Radzyner, die selbst polnische Wurzel hat, dar, tobe „ein innenpolitischer Machtkampf um das Erbe der Solidarność, das sich beide Lager, das nationale wie das liberale, auf die Fahnen heften“. Und ergänzt, dass die Mehrheit der Bevölkerung lange Zeit die Erosion der Demokratie zu Gunsten des Wohlstandes in Kauf genommen hätte. Radzyner schloss mit dem markanten Bild, dass es immer wieder „Magische Momente“ brauche, die etwas verändern, wie der Papstbesuch im kommunistischen Polen oder das Ibiza-Video in Österreich, um die Lethargie der Masse zu durchbrechen.</p>
<p>Der Journalist und Kolumnist <strong>Hans Rauscher</strong> startete sein <strong>Statement</strong> „Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei“: „Nichts ist umsonst, wenn man sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt. Denn, wenn wir aufgeben, ist alles aus, dann kippt das System, und der Kipppunkt ist schneller erreicht, als man glaubt.“ Rauscher stellte fest, dass die politischen und wirtschaftlichen Strukturkrisen, in denen die EU und Österreich stecken, ein hervorragender Boden für Rechtspopulismus seien, wie das auch vor 100 Jahren der Fall gewesen sei. Auch Rauscher warnte vor der Aushöhlung der liberalen Demokratie in Österreich durch die FPÖ, die durch ihr Parteiprogramm und die Nähe zu Viktor Orbán zeige, dass sie einen raschen Umbau der liberalen Demokratie nach dem Vorbild Ungarns zum Ziel habe, sollte sie in Regierungsverantwortung kommen. Rauscher meinte pointiert, dass er den Eindruck habe, dass die anderen Parteien in Österreich – gerade diese, die zurzeit an einer Koalition bastelten – schlafen und sich ihrer Verantwortung und der Gefahr um das gemeinsame Haus der Demokratie nicht bewusst seien. Er konstatierte, dass es in Österreich einen Grundstock an Menschen gäbe, die für autoritäre Lösungen offen sind. Deswegen sei es umso wichtiger, die Gegenkräfte im Land zu mobilisieren und die Zivilgesellschaft mit ihren Initiativen zu stärken.</p>
<p>Den Abschluss der heurigen KAVÖ-Herbsttagung bildete ein <strong>Podiumsgespräch</strong> der Vortragenden unter dem Titel <strong>„Lebendige</strong> <strong>Demokratie – aber wie? Perspektiven für Österreich“</strong> mit reger Beteiligung aus der Zuhörerschaft.</p>
<p>Beim Ausklang der Veranstaltung, die als <strong>ÖkoEvent Plus</strong> auch selbst die gesellschaftspolitische Verantwortung ernst nahm, gingen die lebendigen Diskussionen bei Speis und Trank weiter.</p>
<p><strong>Dokumentation</strong></p>
<p>Technisch begleitet wurde die Tagung von <strong>Schüler:innen des tgm</strong> in Wien. Sie werden eine <strong>Videodokumentation</strong> erstellen, die auf dem YouTube-Kanal Vielfalt hat Zukunft/Playlist <strong>„Lebt Österreich Demokratie?“</strong> veröffentlicht wird: <a href="https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBawnd6BwaEgH_QXow2ZRuLYD&amp;si=-6JXq0Kk1fFGdH5I">https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBawnd6BwaEgH_QXow2ZRuLYD&amp;si=-6JXq0Kk1fFGdH5I</a></p>
<p><strong>Kurzfilm zum Thema der Tagung</strong>: <a href="https://youtu.be/LDLp8ZInJYM?si=NRw_z3aFV3yLSq7r">https://youtu.be/LDLp8ZInJYM?si=NRw_z3aFV3yLSq7r</a></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. <strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, tgm – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der <strong>Kulturabteilung der Stadt Wien</strong>, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom <strong>Zukunftsfonds der Republik Österreich</strong>. <strong>Medienpartnerin</strong>: <a href="https://quart-online.at/">Quart</a> Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS</strong></p>
<p><strong>Fotos</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/">https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/</a></p>
<p><strong>Terminaviso: </strong>Die nächste KAVÖ-Herbsttagung/Vielfalt hat Zukunft findet am <strong>28.11.2025</strong> im Kardinal König Haus in Wien statt.</p>
<p><span style="font-size: revert; color: initial;">Zusammenfassung: Mag. Theresa Stampler</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hans Schelkshorn zum Präsidenten des KAVÖ gewählt</title>
		<link>https://www.kavoe.at/hans-schelkshorn-zum-praesidenten-des-kavoe-gewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 15:51:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=3050</guid>

					<description><![CDATA[Magda Krön und Ille C. Gebeshuber sind Vizepräsidentinnen Wien, 2.12.2024 Der Gesamtvorstand des KAVÖ wählte am Samstag, 30. November 2024 das neue Präsidium für die nächsten drei Jahre: Zum Präsidenten wurde Hans Schelkshorn, Professor am Lehrstuhl für Interkulturelle Religionsphilosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien gewählt. Er folgt Magda Krön nach, die Vizepräsidentin wurde. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Magda Krön und Ille C. Gebeshuber sind Vizepräsidentinnen</strong><span id="more-3050"></span></p>
<p>Wien, 2.12.2024</p>
<p>Der Gesamtvorstand des KAVÖ wählte am Samstag, 30. November 2024 das neue Präsidium für die nächsten drei Jahre: Zum Präsidenten wurde <strong>Hans Schelkshorn</strong>, Professor am Lehrstuhl für Interkulturelle Religionsphilosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien gewählt. Er folgt <strong>Magda Krön</strong> nach, die Vizepräsidentin wurde. Zweite Vizepräsidentin ist <strong>Ille C. Gebeshuber</strong>, Professorin für Physik mit den Arbeitsschwerpunkten Nanophysik und Biomimetik an der Technischen Universität in Wien und Präsidentin des Forum Zeit und Glaube/KAV der Erzdiözese Wien. Als Finanzreferent wird <strong>Rudolf Kaisler</strong>, Leiter des Dekanats der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, tätig sein. Die designierte Leitung muss noch durch die Österreichische Bischofskonferenz bestätigt werden.</p>
<p><strong>Weitere Mitglieder des Präsidiums</strong>:<br />Anna Nöst, KAV Kärnten<br />Andrea Berger-Gruber, forum martinus<br />Martin Sattlegger, KAV Kärnten</p>
<p>Für den durch das <a href="https://www.kavoe.at/werner-reiss-langjaehriger-geistlicher-assistent-des-kavoe-ist-83jaehrig-gestorben/" target="_blank" rel="noopener">Ableben von DDr. Werner Reiss</a> vakant gewordenen Posten des Geistlichen Assistenten /Theologischen Beraters schlägt das Gremium <strong>Markus Schlagnitweit</strong>, Direktor der Katholischen Sozialakademie Österreichs der Österreichischen Bischofskonferenz zur Bestellung vor.</p>


<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Praesidium-8-3-2-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3053" srcset="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Praesidium-8-3-2-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Praesidium-8-3-2-1-300x200.jpg 300w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Praesidium-8-3-2-1-768x512.jpg 768w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Praesidium-8-3-2-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Praesidium-8-3-2-1-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Rudolf Kaisler, Magda Krön, Hans Schelkshorn, Ille C. Gebeshuber (v.l.n.r.) © KAVÖ</figcaption></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demokratie unter Druck – wie kann die liberale Demokratie gestärkt werden?</title>
		<link>https://www.kavoe.at/demokratie-unter-druck-wie-kann-die-liberale-demokratie-gestaerkt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Aktion Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=3034</guid>

					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen laden am 29.11.2024 ins Kardinal König Haus in Wien ein Wien, 5.11.2024 Rechtspopulistische Parteien werden weltweit gestärkt, Demokratie und rechtsstaatliche Werte kommen unter Druck. Hintergründe, Entwicklungen und Ansätze für eine lebendige Demokratie. In der Reihe Vielfalt hat Zukunft widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. Philosophieprofessor Hans Schelkshorn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen laden am 29.11.2024 ins Kardinal König Haus in Wien ein</strong></p>


<p><span id="more-3034"></span></p>
<p>Wien, 5.11.2024</p>
<p><strong>Rechtspopulistische Parteien werden weltweit gestärkt, Demokratie und rechtsstaatliche Werte kommen unter Druck. Hintergründe, Entwicklungen und Ansätze für eine lebendige Demokratie.</strong></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p>Philosophieprofessor <strong>Hans Schelkshorn</strong> (Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien) spricht heuer zum Thema „Die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich“. Im zweiten Beitrag skizziert die Publizistin und ehemalige ORF-Ostmitteleuropa-Korrespondentin <strong>Joana Radzyner</strong> den Weg Polens als Beispiel für den schwierigen Kampf um Demokratie, der in vielen Ländern gerade im Gange bzw. zu befürchten ist. Journalist und Kolumnist <strong>Hans Rauscher</strong> startet mit seinem Statement „Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei“ das Podiumsgespräch „Lebendige Demokratie – aber wie? Perspektiven für Österreich“, das von <strong>Monika Slouk</strong> moderiert wird.</p>
<p><strong>Magda Krön</strong>, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), und <strong>Regina Petrik</strong>, Generalsekretärin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) werden Grußworte sprechen und vier <strong>Schüler des TGM Wien</strong> einen <strong>Kurzfilm</strong> zur inhaltlichen Einstimmung vorführen.</p>
<p>„Wir eröffnen einen Raum zum Nachdenken, Unterscheiden und zur Kommunikation“, so die Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ) <strong>Magda Krön</strong>. „Demokratie ist ein hohes Gut, das unsere besondere Aufmerksamkeit braucht. Wir freuen uns auf Sie!“</p>
<p><strong>Lebt Österreich Demokratie?</strong>, 29.11.2024, 14:30-19:00 Uhr<br />Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien</p>
<p><strong>Anmeldung erforderlich (bis 21.11.)</strong>: <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a> / <a href="https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z" target="_blank" rel="noopener">https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z</a></p>
<p><strong>Programm</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/10/vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf" target="_blank" rel="noopener">vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf</a><br /><strong>Informationen: </strong><a href="https://www.kavoe.at/lebt-oesterreich-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie? – KAVÖ</a> <strong><br />Fotos:</strong> <a href="https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie? (29.11.2024, Kardinal König Haus in Wien) – KAVÖ</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.</p>
<p><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://quart-online.at/" target="_blank" rel="noopener">Quart</a></p>
<p>Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS.</strong></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Politik muss das Wohl aller im Blick behalten &#8211; Christentum und autoritärer Nationalismus sind unvereinbar</title>
		<link>https://www.kavoe.at/politik-muss-das-wohl-aller-im-blick-behalten-christentum-und-autoritaerer-nationalismus-sind-unvereinbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 07:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=2862</guid>

					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen ermutigen alle Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen Wien, 11.9.2024 Aussendung als PDF „Nutzen Sie am 29.9.2024 Ihr Stimmrecht“, ruft Magda Krön, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), zur Teilnahme an der Nationalratswahl auf, „und unterstützen und ermutigen Sie auch die Menschen im persönlichen Umfeld, besonders erstmals Wählende, tatsächlich zu wählen.“ Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen ermutigen alle Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen</strong></p>


<p><span id="more-2862"></span></p>
<p>Wien, 11.9.2024</p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/09/Politik-muss-das-Wohl-aller-im-Blick-behalten-20240911.pdf" target="_blank" rel="noopener">Aussendung als PDF</a></p>
<p>„Nutzen Sie am 29.9.2024 Ihr Stimmrecht“, ruft Magda Krön, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), zur Teilnahme an der Nationalratswahl auf, „und unterstützen und ermutigen Sie auch die Menschen im persönlichen Umfeld, besonders erstmals Wählende, tatsächlich zu wählen.“</p>
<p>Die Demokratie in Österreich ist eine hart erkämpfte fragile Errungenschaft. Damit sie lebendig bleibt, bedarf es der Partizipation der Zivilgesellschaft und der Professionalität und demokratischen Gesinnung der politischen Mandatsträger:innen. In Österreichs engster Nachbarschaft, allen voran in Ungarn, gibt es abschreckende Beispiele einer autoritär gelenkten und ausgehöhlten Demokratie. Auch Österreich hat sich etwa im Bereich der Pressefreiheit in den letzten Jahren verschlechtert. Der KAVÖ betrachtet diese Entwicklung mit Sorge und ruft alle Wähler:innen dazu auf, bei der Wahlentscheidung zu berücksichtigen, welche Parteien Österreichs Zukunft als humanitären liberalen Rechtsstaat unter dem Dach der Europäischen Union bestärken wollen und welche nicht. Dabei muss der verantwortungsvolle politische Blick sich jenseits der kurzfristigen Emotionalisierung den großen Fragen zuwenden: Wie können alle Menschen in Österreich Zugang zu Bildung, Krankenversorgung und Berufsaussichten erhalten? Wie kann das friedliche Zusammenleben aller in Österreich lebenden Menschen gelingen? Wie können wir unserer Schöpfungsverantwortung nachkommen, um unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen?</p>
<p>Der ethische Kern des Christentums ist sein bedingungsloser Universalismus. Der Gedanke eines autoritären Nationalismus ist ihm vollkommen fremd. Entschieden distanziert sich der KAVÖ daher von jeglichem Gedankengut, das Menschen in einander ausgrenzende Gruppen aufteilt und hinter die zivilisatorischen Errungenschaften der allgemeinen Menschenrechte, der Genfer Flüchtlingskonvention und der Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft zurückgeht.</p>
<p>Zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Wahlprogrammen der bisherigen Parlamentsparteien:</p>
<ul>
<li>die Reihe <strong>„ksœ fragt nach“</strong> <a href="https://www.ksoe.at/wahljahr2024" target="_blank" rel="noopener">https://www.ksoe.at/wahljahr2024</a></li>
<li><strong>„Christlich verantwortlich wählen“ (</strong>Handreichung der ksoe und des Fachbereichs Sozialethik der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien zur Nationalratswahl 2024) <a href="https://www.ksoe.at/publikationen/stellungnahmen/149372/christlich-verantwortlich-waehlen" target="_blank" rel="noopener">Christlich verantwortlich wählen (ksoe.at)</a></li>
</ul>
<p>Mit der Demokratie beschäftigen wir uns bei der Tagung <strong>Lebt Österreich Demokratie?</strong> am <strong>29.11.2024</strong> im Kardinal König Haus: <a href="https://www.kavoe.at/lebt-oesterreich-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie?</a></p>
<p>Beitragsbild: Magda Krön © Museumsverein/Bernhard Mueller</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/kavoequart/posts/pfbid0358NdpShTsdnwEd1CEfHkhxeEvreKqewqhEpuJkkhoXFJzQzn4fiP17zPbvfWtuQql" target="_blank" rel="noopener">Beitrag auf Facebook</a> </p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Automatisch, nicht autonom: Experte rät, künstliche Intelligenz nicht zu überschätzen</title>
		<link>https://www.kavoe.at/automatisch-nicht-autonom-experte-raet-kuenstliche-intelligenz-nicht-zu-ueberschaetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 14:51:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz. Herausforderung für Gesellschaft und Demokratie 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Aktion Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=2745</guid>

					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen tagten am 10.11.2023 im Technischen Museum Wien Wien, 13.11.2023 Das Symposium „Vielfalt hat Zukunft“ des Katholischen Akademikerverbands Österreichs (KAVÖ) im Festsaal des Technischen Museums in Wien befasste sich am 10. November mit dem Thema „Künstliche Intelligenz. Herausforderung für Gesellschaft und Demokratie“. Neben der Gastgeberin des Abends, KAVÖ-Präsidentin Magda Krön, sprach auch der Präsident [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen tagten am 10.11.2023 im Technischen Museum Wien</strong> </p>


<p><span id="more-2745"></span></p>
<p>Wien, 13.11.2023</p>
<p>Das Symposium „Vielfalt hat Zukunft“ des Katholischen Akademikerverbands Österreichs (KAVÖ) im Festsaal des Technischen Museums in Wien befasste sich am 10. November mit dem Thema <strong>„Künstliche Intelligenz. Herausforderung für Gesellschaft und Demokratie“</strong>. Neben der Gastgeberin des Abends, KAVÖ-Präsidentin <strong>Magda Krön</strong>, sprach auch der Präsident der Katholischen Aktion Österreich, dessen Teilgliederung der KAVÖ ist, <strong>Ferdinand Kaineder</strong> Begrüßungsworte und verwies dabei auf das wichtige Gegenstück zur Künstlichen Intelligenz – das Gefühl: „Die KI bekommt keine Gänsehaut – das Gefühl regt uns zum Denken an und nicht umgekehrt“.</p>
<p><strong>Komplexität nutzbar machen</strong></p>
<p>Den Hauptvortrag hielt <strong>Benjamin Rathgeber</strong>, Professor für Natur- und Technikphilosophie an der Hochschule für Philosophie München, über <strong>Möglichkeiten und Grenzen der Künstlichen Intelligenz</strong>. Rathgeber führte ein, dass in der Gesellschaft große Erwartungen, aber auch Ängste mit der KI verbunden seien. Der gesellschaftliche Diskurs gehe weit über einen Technik-Diskurs hinaus. Aus diesem Grund sei es wichtig, künstliche Intelligenz auch aus philosophischer Hinsicht zu beleuchten.</p>
<p>Auf den Stufen der Technikentwicklung in der Menschheitsgeschichte ordnete Rathgeber die künstliche Intelligenz als fünfte Stufe ein, nach der Mechanisierung, der Reproduktion, der Kybernetisierung und der Digitalisierung. Die Möglichkeiten der KI beschrieb Rathgeber mit der Beherrschbarkeit von Komplexität, der Lösung komplexer Problemstellungen und der dynamischen Selbstoptimierung. „KI-Systeme sind selbstoptimierende Optimierungen, um Komplexität effizient nutzbar zu machen“, führte der Technikphilosoph aus.</p>
<p><strong>KI nicht vermenschlichen</strong></p>
<p>Die großen Erwartungen und Ängste hinsichtlich der KI dekonstruierte Rathgeber mit dem Hinweis auf einen unsauberen Sprachgebrauch: „Wir beschreiben Systeme als wären sie intelligent, und so nivellieren wir in der Sprache den Unterschied von menschlicher und maschineller Intelligenz. Wir schreiben KI damit implizit Fähigkeiten und Fertigkeiten zu, die diese nicht hat.“ Rathgeber plädierte für eine Transformation, eine Verdopplung der Sprache, um die Grenzen zwischen Automatisierung und Autonomie klar zu ziehen. „Sonst kommen wir dazu, dass wir unsere eigenen Entwicklungen missverstehen,“ schloss der Philosoph seinen Vortrag ab.</p>
<p><strong>KI von der Pädagogik bis zu Urheberrechtsfragen</strong></p>
<p>Den Abschluss des gut besuchten Symposiums bildete ein prominent und zukunftsorientiert zusammengestelltes <strong>Podiumsgespräch</strong>, bei dem neben dem Hauptreferenten des Nachmittags, Professor Benjamin Rathgeber, <strong>Hemma Poledna</strong>, die Schulleiterin des BG/BRG Klosterneuburg, <strong>Alexandra Posekany</strong>, Professorin des TGM Wien und an der TU Wien und in Vertretung für Digitalisierungs-Staatssekretär Florian Tursky dessen Büroleiter <strong>Wolfgang Ebner</strong> vertreten waren.</p>
<p><strong>Dokumentation</strong></p>
<p>Technisch begleitet wurde die Tagung von <strong>Schüler:innen des tgm</strong> in Wien. Sie werden eine <strong>Videodokumentation</strong> erstellen, die auf dem YouTube-Kanal Vielfalt hat Zukunft/Playlist <strong>„Künstliche Intelligenz. Herausforderung für Gesellschaft und Demokratie“</strong> veröffentlicht wird: <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBazn5dGTFYunxX2E2Dj8Js0h" target="_blank" rel="noopener">https://www.youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBazn5dGTFYunxX2E2Dj8Js0h</a></p>
<p><strong>Kurzfilm zum Thema der Tagung</strong>: <a href="https://youtu.be/rTXxxU6ids8?si=0NAlVhso3uTJMtmP" target="_blank" rel="noopener">Film zur Tagung KI &#8211; Herausforderung für Gesellschaft und Demokratie</a></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. <strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, tgm – Die Schule der Technik. <strong>Gefördert</strong> von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich. <strong>Medienpartnerin</strong>: <a href="https://quart-online.at/">Quart</a> Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS</strong></p>
<p><strong>Fotos: </strong><a href="https://www.kavoe.at/galerien/kuenstliche-intelligenz-herausforderung-fuer-gesellschaft-und-demokratie-10-11-2023-technisches-museum-in-wien/" target="_blank" rel="noopener">Fotogalerie Künstliche Intelligenz. Herausforderung für Gesellschaft und Demokratie (10.11.2023)</a></p>
<p><strong>Terminaviso: </strong>Die nächste KAVÖ-Herbsttagung/Vielfalt hat Zukunft findet am <strong>22.11.2024</strong> statt.</p>
<p></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz: zwischen Heilsversprechungen und Zukunftsängsten</title>
		<link>https://www.kavoe.at/kuenstliche-intelligenz-zwischen-heilsversprechungen-und-zukunftsaengsten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 09:05:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz. Herausforderung für Gesellschaft und Demokratie 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=2722</guid>

					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen laden am 10.11.2023 ins Technische Museum Wien ein Wien, 18.10.2023 Meldung als PDF Zweifellos verändert die KI unsere Art zu arbeiten, zu kommunizieren und zu entscheiden grundlegend. Die Tagung fokussiert sich auf die Herausforderungen für Gesellschaft und Demokratie, die mit der neuen Technologie einhergehen. Zu Beginn bringen Schüler:innen des TGM Wien ihren Kurzfilm [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katholische Akademiker:innen laden am 10.11.2023 ins Technische Museum Wien ein</strong><span id="more-2722"></span></p>
<p>Wien, 18.10.2023<br />
<a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2023/10/Kuenstliche-Intelligenz-zwischen-Heilsversprechungen-und-Zukunftsaengsten.pdf" target="_blank" rel="noopener">Meldung als PDF</a></p>
<p><strong>Zweifellos verändert die KI unsere Art zu arbeiten, zu kommunizieren und zu entscheiden grundlegend. Die Tagung fokussiert sich auf die Herausforderungen für Gesellschaft und Demokratie, die mit der neuen Technologie einhergehen.</strong></p>
<p>Zu Beginn bringen <strong>Schüler:innen des TGM Wien</strong> ihren <strong>Kurzfilm</strong> über KI zur Aufführung. Anschließend gibt es drei Führungen durch die <strong>Ausstellung „Smart World“</strong> (gestaffelt) und einige <strong>GPT-Stationen</strong> zum Kennenlernen und Experimentieren.<br />
Ausgehend von den großen technologischen Umbrüchen stellt <strong>Benjamin Rathgeber </strong>(Hochschule für Philosophie in München) die Besonderheit der KI-Systeme dar und macht deutlich, wo die spezifischen Möglichkeiten und die Grenzen liegen. Am <strong>Podium</strong> kommen Expert:innen aus Politik, Schule und Universität ins Gespräch. &#8222;Künstliche Intelligenzen werden die Gamechanger des 21. Jahrhunderts&#8220;, stellt Staatssekretär <strong>Florian Tursky</strong> fest. &#8222;Wie das Internet unsere Gesellschaft verändert hat, so wird auch die künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft verändern. Dies kann viele positive Effekte mit sich bringen, wie beispielsweise bessere Analysen in der Medizin oder vertiefende Datenanalysen. Wir müssen uns aber auch der Gefahren und Risiken bewusst sein, wie unter anderem Deep Fakes oder hochentwickelte Fake News. Daher müssen wir künstliche Intelligenzen schnell und sinnvoll regulieren, um auf der einen Seite die Gefahren einzudämmen, aber auf der anderen Seite Innovationen nicht zu hemmen.&#8220;<br />
&#8222;Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie der heutigen Zeit, die in der technologisierten Welt niemanden mehr unberührt lässt. In gleichem Maße wie Chancen birgt diese Technologie Risiken&#8220;, so <strong>Alexandra Posekany</strong> (TU Wien/TGM Wien). &#8222;Die Aufgabe von Schule ist es, kritisches Nachdenken und Hinterfragen durch gezielte Bildung und inhaltliche Konfrontation mit moderner Technologie zu initiieren und zu fördern.&#8220; Am Podiumsgespräch nimmt auch <strong>Hemma Poledna</strong> (Schulleiterin BG/BRG Klosterneuburg) teil.</p>
<p>„Wir eröffnen einen Raum zum Nachdenken, Unterscheiden und zur Kommunikation“, so die Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ) <strong>Magda Krön</strong>. „Das Technische Museum Wien ist dafür ein stimmiger Ort. <strong>Wir freuen uns auf Sie!“</strong></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz &#8211; Herausforderung für Gesellschaft und Demokratie</strong>, 10.11.2023, 14:30-18:45 Uhr, Technisches Museum Wien, Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien</p>
<p><strong>Anmeldung erforderlich (bis 27.10.)</strong>: <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a> / <a href="https://eur05.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fforms.office.com%2Fe%2FdTz9RRDcZm&amp;data=05%7C01%7C%7Cbcb7ca01e779474e128308dbce59d7fc%7C1d1232c69cb1496f83d09376e37d3453%7C0%7C0%7C638330657481984279%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0%3D%7C3000%7C%7C%7C&amp;sdata=fZKW0oWtMLN85Hn5O9UI0rmLqt5sxEMCI%2FFiiKsTuDs%3D&amp;reserved=0">https://forms.office.com/e/dTz9RRDcZm</a></p>
<p><strong>Programm</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2023/10/vielfalt-hat-zukunft-2023-online_einladung-u-programm.pdf">vielfalt-hat-zukunft-2023-online_einladung-u-programm.pdf (kavoe.at)</a></p>
<p><strong>Informationen: </strong><a href="https://www.kavoe.at/kuenstliche-intelligenz-herausforderungen-fuer-gesellschaft-und-demokratie/">Künstliche Intelligenz – Herausforderungen für Gesellschaft und Demokratie (kavoe.at)</a><strong><br />
Fotos:</strong> <a href="https://www.kavoe.at/galerien/kuenstliche-intelligenz-herausforderung-fuer-gesellschaft-und-demokratie-10-11-2023-technisches-museum-in-wien/">Fotogalerie</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.</p>
<p><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://quart-online.at/">Quart</a></p>
<p>Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Mut und Zuversicht statt Resignation &#8211; aber wie?“</title>
		<link>https://www.kavoe.at/mut-und-zuversicht-statt-resignation-aber-wie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 11:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Mut und Zuversicht. Wege zur Bewältigung multipler Krisen 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=2479</guid>

					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen Österreichs tagten im Kardinal König Haus in Wien Wien, 28.11.2022 Meldung als PDF „Was ist es, womit sich Christ:innen in diesen Zeiten beschäftigen müssen? Wie können wir mit den multiplen Krisen dieser Zeit umgehen?“ fragte die Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreich (KAVÖ) Magda Krön bei der Eröffnung der heurigen Herbsttagung am 25.11. 2022 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen Österreichs tagten im Kardinal König Haus</strong> <strong>in Wien </strong></p>


<p><span id="more-2479"></span></p>
<p>Wien, 28.11.2022</p>
<p>Meldung als <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2022/11/Mut-und-Zuversicht-statt-Resignation.pdf" target="_blank" rel="noopener">PDF</a></p>
<p>„Was ist es, womit sich Christ:innen in diesen Zeiten beschäftigen müssen? Wie können wir mit den multiplen Krisen dieser Zeit umgehen?“ fragte die Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreich (KAVÖ) <strong>Magda Krön</strong> bei der Eröffnung der heurigen Herbsttagung am 25.11. 2022 im Karl Rahner Saal des Kardinal König Hauses. Die Antwort auf die Eingangsfrage war auch der Titel der Tagung „Mut und Zuversicht in Zeiten von Krisen: Wege zum realistischen Optimismus“. <strong>Katharina Renner</strong>, Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) ergänzte bei ihren Begrüßungsworten die zuversichtliche Ausrichtung der Veranstaltung mit dem Zitat: „Never waste a good crises“, um auf die vielen Zeichen des Aufbruchs und Wandels hinzuweisen. Katholische Akademiker:innen sollten sich außerdem „lustvoll in den Diskurs der Gesellschaft einmischen“ betonte sie.<br />Einen musikalischen Beitrag zum Thema Mut und Zuversicht fügte das Musikerduo <strong>SARAHBERNHARDT</strong> mit ihren Liedern, die sie mit Harfe und Ukulele begleiteten, hinzu. „Songs schreiben ist mein Zufluchtsort, ein Weg, wie ich aus meinen Krisen herauskomme,“ sagt Bernhard Scheiblauer dazu. Und Mundart-Texte wie „Kleine Ziele sind ok, die tun beim Scheitern nicht so weh“ oder „Bledsinn reden ist sehr wichtig, aber ordentlich reden a. Drum schau i, dass i vü Schmähfia, aber a dein Notruf ned versam.“ vermitteln den humorvoll- unterhaltsamen Zugang, zu doch sehr tiefgehenden Themen.</p>
<p>Der Moderator des Abends, <strong>Christoph Riedl</strong>, Bereichsleiter für Kommunikation und Soziales der Caritas St. Pölten, führte humorvoll, verbindend, aber auch manches Mal fordernd durch den Abend und leitete so zum „zivilisiert streiten und mutig denken“ an.</p>
<p>Die erste Referentin des Nachmittags, <strong>Marie-Luisa Frick</strong> war Juristin und Philosophin, Assoz. Prof. am Institut für Philosophie an der Universität Innsbruck mit den Forschungsschwerpunkten Rechtsphilosophie und Politische Philosophie, Ethik, Philosophiegeschichte, Religionsphilosophie und Wissenschaftsphilosophie. Sie begann ihren Beitrag zum Thema <em>Multiple Krisenzusammenhänge als Bewährungsprobe für die Demokratie</em> damit, dass es auch einen Mut zur Verzweiflung gäbe, dass man manchmal auch den Mut verlieren dürfe und auch das ein Akt des Mutes sein könne. Frick führte in die Erwartungen an die Demokratie und in deren Aufgaben ein. Die Erwartungen an Demokratien seien nicht einmütig, sondern schon darin liegt Konfliktpotential, erklärte sie. Doch Demokratien müssten ihr angemessene Konfliktfähigkeit ermöglichen. Zu den wichtigsten Aufgaben von Demokratien gehörten die Bereitstellung von Daseinsgrundlagen und die Abdeckung von Grundbedürfnissen der Menschen. Von der Erwartungshaltung und der Erfüllung ihrer Aufgaben, hänge auch ihre Glaubwürdigkeit ab. In der Folge führte die Rechtsphilosophin aus, was in Demokratien realistischer Weise dazu getan werden könnte, was getan werden dürfe und vor allem auf welche Weise, um als Demokratie im zunehmenden Systemwettbewerb zu bestehen. Dazu braucht es vielfältige Balancen: Balance zwischen wissenschaftlichen Fakten und Demokratie, zwischen Selbstaufgabe und Allmachtsphantasie und vor allem zivile Toleranz und Dialog auf Augenhöhe, weil Demokratien immer inklusiv sein müssten.</p>
<p>Der zweite Vortrag zum Thema <em>Hilflos in der Krise? Psychologische Strategien zur Bewältigung</em> wurde von <strong>Brigitte Lueger-Schuster</strong>, Universitätsprofessorin am Institut für Klinische und Gesundheitspsychologie gehalten. Sie führte zuerst allgemein in das Thema Krisen ein, wobei sie traumatische, akute Krisen, Veränderungskrisen und Protrahierte (verlängerte, verzögerte) Krisen unterschied. Im Anschluss präsentierte sie Studien aus unterschiedlichen Phasen der COVID 19 Pandemie mitsamt deren Belastungsfaktoren für verschiedene Bevölkerungsgruppen. Sie ging auf die Belastungsfaktoren und Coping-Methoden bei den unterschiedlichen Krisen der Gegenwart ein und ergänzte Ausführungen zur Resilienz. Die Traumaforscherin schloss mit einem Plädoyer an die Politik, dass es in der derzeitigen allgemeinen Belastungssituation hoch an der Zeit sei, Mental Health Campagnen zu den Themen Selfcare, Zusammenhalt und psychologischen Unterstützungsmöglichkeiten zu starten.</p>
<p>In der den Nachmittag abschließende Podiumsdiskussion tauschten neben den beiden Referent:innen zusätzlich <strong>Botschafter Emil Brix</strong>, Direktor der Diplomatische Akademie Wien in Wien, <strong>Katharina Renner</strong>, Leiterin der Ukraine Hilfe der Pfarrcaritas und Nächstenhilfe (in Vertretung für Klaus Schwertner) und <strong>Barbara Faller</strong>, Vorsitzende der Katholischen Hochschuljugend Österreich (KHJÖ) sich zum Teil durchaus kontrovers zu Mut und Zuversicht im Handlungsraum von Politik, Demokratie und Zivilgesellschaft aus.</p>
<p>Technisch begleitet wurde die Tagung auch heuer wieder von <strong>Schüler:innen des </strong><strong>TGM – Die Schule der Technik</strong> in Wien. Sie ermöglichten die <strong>Liveübertragung</strong> der Tagung: <a href="https://youtu.be/zq8pU6Lhzmk" target="_blank" rel="noopener">Livestream</a><br />Sie werden eine <strong>Videodokumentation</strong> erstellen, die auf dem YouTube-Kanal Vielfalt hat Zukunft / Playlist <strong>„Mut und Zuversicht. Wege zur Bewältigung multipler Krisen (25.11.2022)“</strong> veröffentlicht wird: <a href="https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBawhy45eiqrHqFVXcx_1-9T-" target="_blank" rel="noopener">Link</a></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.<br /><strong>Gefördert</strong> von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung, vom Zukunftsfonds der Republik Österreich und Meeting Destination Vienna.<br /><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://www.furche.at/" target="_blank" rel="noopener">Die Furche</a>, <a href="https://quart-online.at/" target="_blank" rel="noopener">Quart</a><br />Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS.</strong></p>
<p><strong>Fotos: </strong><a href="https://www.kavoe.at/galerien/mut-und-zuversicht-wege-zur-bewaeltigung-multipler-krisen-25-11-2022-kardinal-koenig-haus-in-wien/" target="_blank" rel="noopener">Fotogalerie: Mut und Zuversicht. Wege zur Bewältigung multipler Krisen</a></p>
<p><strong>Terminaviso: </strong>Die nächste KAVÖ-Herbsttagung / Vielfalt hat Zukunft findet am <strong>24.11.2023</strong> statt.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
