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	<title>vielfalt-hat-zukunft &#8211; KAVÖ</title>
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	<title>vielfalt-hat-zukunft &#8211; KAVÖ</title>
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		<title>Studienreise in den vielfältigen Norden Rumäniens, Moldau und Siebenbürgen</title>
		<link>https://www.kavoe.at/studienreise-in-den-vielfaeltigen-norden-rumaeniens-moldau-und-siebenbuergen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:07:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreise]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[16.-23. September 2026 Ausschreibung (PDF): KAVÖ-Studienreise Rumänien, Moldau, Siebenbürgen (16.-23.9.2026) Einführungsabend Mădălina Diaconu und Lukas M. Vosicky: Ein Einblick in Rumänien am 18.6.2026 um 19 Uhr im Otto-Mauer-Zentrum in Wien. Iași war lange und ist auch heute das historische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Provinz Moldau und mit 370.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Rumäniens. 1860 wurde [&#8230;]]]></description>
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<p><strong>16.-23. September 2026</strong></p>


<p><span id="more-3228"></span></p>
<p>Ausschreibung (PDF): <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2026/02/KAVOe-Studienreise-Rumaenien-Moldau-Siebenbuergen-16.-23.9.2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">KAVÖ-Studienreise Rumänien, Moldau, Siebenbürgen (16.-23.9.2026)</a></p>
<p>Einführungsabend <strong><a href="https://www.kavoe.at/veranstaltungskalender/?mc_id=84" target="_blank" rel="noopener">Mădălina Diaconu und Lukas M. Vosicky: Ein Einblick in Rumänien</a></strong> am <strong>18.6.2026 um 19 Uhr</strong> im Otto-Mauer-Zentrum in Wien.</p>
<p>Iași war lange und ist auch heute das historische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Provinz Moldau und mit 370.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Rumäniens. 1860 wurde hier die erste rumänische Universität gegründet. Auch für die rumänische Orthodoxie ist Iași bedeutsam.</p>
<p>Großzügige Grünanlagen prägen das im Wesentlichen französisch geprägte Stadtbild. Das Theater aber z.B. wurde von Fellner &amp; Helmer, den österreichischen Theaterarchitekten, erbaut. In einem dunklen Kapitel endete die große jüdische Gemeinde – es gab Anfang des 20. Jh. 137 Synagogen – die sich hier über Jahrhunderte entwickelt hatte.</p>
<p>Natürlich hat auch die kommunistische Zeit ihre Spuren in der Stadt und vor allem an der Peripherie hinterlassen.</p>
<p>Wir treffen in Iași mit Vertretern verschiedener Religionen zusammen und reflektieren u.a. die schwierige politische Positionierung der Orthodoxie.</p>
<p>In einem zweiten Abschnitt der Reise besuchen wir die wunderbaren bemalten Moldauklöster (UNESCO Kulturerbe). Als Abschluss gewinnen wir einen Eindruck vom alten und vom gegenwärtigen Siebenbürgen. Hier wird auch die aktuelle rumänische Politik Thema sein.</p>
<p><strong>Unsere Reiseroute</strong></p>
<ol>
<li>Station Iași: Zusammentreffen mit Vertreter*innen verschiedener Religionen. Kulturelle Impulse. 3 Übernachtungen in Iași.</li>
<li>Station: Fahrt durch die Bukowina und zu den Moldau-Klöstern: Besichtigung der Klöster Neamţ, Voroneţ, Moldoviţa und Suceviţ 2 Übernachtungen in Gura Humorului.</li>
<li>Station: In Siebenbürgen besuchen wir Sighişoara (Schäßburg) mit der imposanten Altstadt, Biertan (Bierthälm) und seine ganz besondere Wehrkirche über dem Ort. In Sibiu (Hermannstadt) steht die politische und gesellschaftliche Situation Rumäniens im Focus. Wir begegnen auch einer der wenigen noch verbliebenen siebenbürgisch-sächsischen Familien in Cisnădioara (Michelsberg). 2 Übernachtungen in Sibiu.</li>
</ol>
<p><strong>Unsere Leistungen:</strong></p>
<p>Linienflug Wien-Iași, Sibiu -Wien mit Austrian Airlines, 7 Übernachtungen in sehr guten Hotels mit Frühstück, 6 Abendessen, 1 Mittagessen, Rundreise mit modernem Reisebus, durchgehende deutschsprachige Reiseleitung, alle Eintritte. <br />Die Trinkgelder werden separat verrechnet.</p>
<p><strong>Fahrtkostenbeitrag:</strong></p>
<p><strong>€ 1650 pro Person im Doppelzimmer, Einzelzimmerzuschlag € 290</strong></p>
<p><strong>Die Reise wird exklusiv für uns vom Reisebüro GoEast, mit dem wir schon mehrfach kooperiert haben, abgewickelt. Nach der Anmeldung bei uns erhalten Sie von GoEast eine Rechnung über 30 % des Reisepreises als Anzahlung, 20 Tage vor Reiseantritt über 40 % und sieben Tage vor Reiseantritt wird der Restbetrag in Rechnung gestellt.</strong></p>
<p><strong>Anmeldung bis spätestens 2. Juni 2026 erbeten.</strong></p>
<p><strong>Zahlungsbedingungen:</strong></p>
<p>30% Vorauszahlung &#8211; 65 Tage vor Reiseantritt<br />40% Vorauszahlung &#8211; 20 Tage vor Reiseantritt<br />30% Restzahlung &#8211; 7 Tage vor Reiseantritt</p>
<p><strong>Stornierungsbedingungen:</strong></p>
<p>Ab Buchung: 10% Stornokosten </p>
<p>65 &#8211; 45 Tage: 25 % Stornogebühr<br />44 &#8211; 30 Tage: 35 % Stornogebühr<br />29 &#8211; 20 Tage: 60 % Stornogebühr<br />19 &#8211; 10 Tage: 80% Stornogebühr<br />09 &#8211; 04 Tage: 90% Stornogebühr<br />Unter 3 Tagen: 100% Stornogebühr</p>
<p>Die Reise findet mit mindestens 20, maximal aber 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.</p>
<p><strong>Anmeldung und Informationen:<br /></strong><a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a></p>
<p><strong>Leitung</strong>: Magda Krön und örtliche Reiseleitung</p>
<p>In <strong>Kooperation</strong> mit dem <a href="https://www.bildungswerk.at/" target="_blank" rel="noopener">Katholischen Bildungswerk Wien</a></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hohe Diversitätskompetenz macht Gesellschaften krisenfest und Schulen erfolgreich</title>
		<link>https://www.kavoe.at/hohe-diversitaetskompetenz-macht-gesellschaften-krisenfest-und-schulen-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 09:05:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Schüler:innen und Expert:innen diskutierten auf Einladung des KAVÖ das Thema Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie Wien, 1.12.2025 Die heurige Herbsttagung des Katholischen Akademiker:innen-Verbands Österreichs am 28. November 2025 in Wien nahm die Schule in ihren Fokus. „Die liberale Demokratie, die heute von autoritären Bewegungen in aller Offenheit bekämpft wird, ist ein kompliziertes Gebilde, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Schüler:innen und Expert:innen diskutierten auf Einladung des KAVÖ das Thema Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie </p>


<p><span id="more-3202"></span></p>
<p>Wien, 1.12.2025</p>
<p>Die heurige Herbsttagung des Katholischen Akademiker:innen-Verbands Österreichs am 28. November 2025 in Wien nahm die Schule in ihren Fokus. „Die liberale Demokratie, die heute von autoritären Bewegungen in aller Offenheit bekämpft wird, ist ein kompliziertes Gebilde, dessen Grundelemente, vor allem die Menschenrechte, Gewaltenteilung und die Volkssouveränität, von neuzeitlichen Philosophien im 17. und 18. Jahrhundert Schritt für Schritt erarbeitet worden ist“, mahnt Hans Schelkshorn, KAVÖ-Präsident, zur Eröffnung und führt fort: „Aus diesem Grund erfordert die Verteidigung der liberalen Demokratie eine Intensivierung politischer Bildung, einerseits in der Schule, andererseits aber auch unter den Erwachsenen.“</p>
<p>Zum Thema „Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie“ lieferten Schüler:innen die ersten Diskussionsbeiträge. Eine Schulklasse des „tgm – Die Schule der Technik“ (Wien) präsentierte ihre Gedanken in Form eines Films und Schüler:innen des katholischen Gymnasiums Wolfgarten (Eisenstadt) stellten Ergebnisse einer umfassenden Umfrage an ihrer Schule vor. Das Ergebnis ist eindeutig: Schüler:innen des Gymnasiums erleben die Vielfalt vor allem positiv. Einzig Sprachbarrieren von Kindern mit Migrationsgeschichte werden als Problem wahrgenommen. Ein Grund für dieses konstruktive Miteinander dürfte, so die Schüler:innen, das monatlich stattfindende Schüler:innen-Parlament der Schule sein. Die Jugendlichen können ihre Sorgen und Anliegen einbringen und untereinander diskutieren. Die Leitung des Parlaments liegt ganz in der Verantwortung der Schüler:innen, die Direktorin ist nur hörend anwesend. Diese besondere Art der wertschätzenden demokratischen Praxis zeigt, dass Schule sehr konkret politische Bildung nicht nur in der Theorie umsetzen kann.</p>
<p><strong>Unternehmen zeigen vor, wie es gehen kann</strong></p>
<p>In ihrer Keynote mit dem Titel „Die Mutter aller Probleme? Wie Migrationspanik die autoritäre Wende befeuert“ führte die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger aus, wie das Thema Migration zum Kristallisationspunkt des politischen Diskurses geworden ist. Die multiplen Krisen der vergangenen Jahre geben vielen Menschen ein Gefühl des Kontrollverlustes, weswegen unterschiedlichste Probleme auf das Thema Migration hin kanalisiert werden. Während die Asylzahlen in Österreich so niedrig sind wie seit zehn Jahren nicht mehr, wird die Debatte darüber weiterhin angeheizt. Es gehe in Wirklichkeit, so Kohlenberger, um Fragen der Integration, der Zugehörigkeit und einer wahrgenommenen „Überfremdung“. Dabei könnte die seit 1945 zunehmende Diversität der österreichischen Bevölkerung ein Erfolgsfaktor für die Gesellschaft werden, wenn richtig mit ihr umgegangen würde. Kohlenberger verweist auf die vielen Unternehmen, die Diversität in ihren Betrieben durch eigens dafür spezialisierte Manager:innen als Stärke begreifen würden. „Wenn wir die Diversitätskompetenz in unserer Gesellschaft stärken, wird Integration besser gelingen“, ist die Migrationsforscherin überzeugt.</p>
<p><strong>Sprachbarrieren als Hürde im Bildungsprozess</strong></p>
<p>In zwei Expert:innen-Runden diskutierten die Schüler:innen Elena-Kristin Szücz und Günther Beckenberger und ihr Schulsprecher Benno Hofstetter, mit den Schuldirektor:innen Andreas Berger-Gruber und Christian Klar, der islamische Religionspädagoge Zekirija Sejdini, Doris Wagner aus dem Bildungsministerium und Gemeinderat Felix Stadler, der selbst Mittelschullehrer ist, über die konkreten Herausforderungen im Bildungsprozess. Bei aller unterschiedlicher Perspektive, etwa mit dem Problem höherer Rollenfixierung in stark muslimisch geprägten Klassen, zeigte sich in allen Berichten mangelhafte Sprachkenntnisse als größte Hürde für Integration und schulischen Erfolg. Dem gegenüber steht die Erfahrung, dass mit Unterstützung von Mitschüler:innen und Lehrer:innen Integrations- und Emanzipationserfolge erzielt werden können.</p>
<p><strong>Demokratische Prozesse müssen schon in der Schule gelebt werden</strong></p>
<p>Für die demokratische Bildung haben die Diskutanten:innen der Tagung auch eine eindeutige Botschaft: Politische Bildung darf sich nicht im theoretischen Unterricht über Staatsformen und Gewaltentrennung erschöpfen. Demokratie muss von klein auf erlebt, erlernt und eingeübt werden. In Schüler:innen-Parlamenten und Klassenforen, in der Schüler:innenvertretung und bei Partizipationsprozessen in der Schule kann Demokratie konkret praktiziert werden, von der ersten Klasse der Grundschule bis zur Matura. Gesellschaftlich dürfe aber nicht übersehen werden, dass an die 30% der Schüler:innen abseits der Schule Teilhabe an politischen Entscheidungen verwehrt blieben. Wer keine österreichische Staatsbürgerschaft hat, ist – abgesehen von EU-Bürger:innen auf Kommunalebene – vom allgemeinen Wahlrecht ausgeschlossen. „Viele von uns werden nicht gehört“, betonten die Schüler:innen.</p>
<p>Hans Schelkshorn nahm diesen Aufruf als Aufforderung an die Katholische Aktion, an den Akademiker:innen-Verband und an die Vorbereitung für die nächstjährige Jahrestagung mit. Man darf schon heute auf die Diskussion am 27. November 2026 gespannt sein.</p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p><strong>Videos</strong>: <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBayU3tTcKAwui6pk526L0AaP" target="_blank" rel="noopener">Playlist Fokus: Schule</a> <br /><strong>Fotos:</strong> <a href="https://www.kavoe.at/galerien/fokus-schule-bildung-im-spannungsfeld-von-migration-und-demokratie-28-11-2025-kardinal-koenig-haus-in-wien/" target="_blank" rel="noopener">Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie (28.11.2025, Kardinal König Haus in Wien) – KAVÖ</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker:innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.</p>
<p><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://quart-online.at/" target="_blank" rel="noopener">Quart</a></p>
<p>Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS</strong></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fokus: Schule und Migration – Bildung als Gestalterin in der Demokratie</title>
		<link>https://www.kavoe.at/fokus-schule-und-migration-bildung-als-gestalterin-in-der-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:49:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen laden am 28.11.2025 ins Kardinal König Haus in Wien ein Eine Tagung über Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie widmet sich der Frage, wie demokratische Teilhabe und sozialer Zusammenhalt durch Bildung wachsen können. „Wir werden diskutieren, was es heute und morgen braucht, damit Bildung ein Motor für eine menschenrechtsbasierte rechtsstaatliche Demokratie sein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen laden am 28.11.2025 ins Kardinal König Haus in Wien ein</strong></p>


<p><span id="more-3193"></span></p>
<p>Eine Tagung über Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie widmet sich der Frage, wie demokratische Teilhabe und sozialer Zusammenhalt durch Bildung wachsen können. „Wir werden diskutieren, was es heute und morgen braucht, damit Bildung ein Motor für eine menschenrechtsbasierte rechtsstaatliche Demokratie sein kann“, stellt <strong>Hans Schelkshorn</strong>, Präsident des KAVÖ, fest.</p>
<p><strong>Expert:innen:</strong><br /><strong>Judith Kohlenberger</strong> (WU Wien)<br /><strong>Ilkay Idiskut </strong>(Lehrerin aus dem Film Favoriten)<br /><strong>Andrea Berger-Gruber</strong> (Direktorin Gymnasium Wolfgarten in Eisenstadt)<br /><strong>Zekirija Sejdini </strong>(Professor für Islam in der Gegenwartsgesellschaft, Universität Wien)<br /><strong>Doris Wagner</strong> (Ministerium für Bildung)<br /><strong>Felix Stadler</strong> (Landtagsabgeordneter und Gemeinderat, Die Grünen)<br /><strong>Benno Hofstetter</strong> (Schulsprecher)<br />Moderation: <strong>Monika Slouk</strong> (Journalistin).</p>
<p><strong>Migration als soziale Herausforderung</strong><br />Laut Migrationsexpertin <strong>Judith Kohlenberger </strong>wirkt die Migration wie ein Brennglas, das bestehende soziale Herausforderungen verstärkt. Immer häufiger werde von der Politik erwartet, dass Migrationspolitik komplexe soziale Probleme löst, die eigentlich in den Bereichen Sozial-, Wohnungs-, Bildungs- und Gesundheitspolitik verankert sind. „Das führt zu Konflikten, steigenden ,Überfremdungsgefühlen‘ und einem Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit der Politik“, beschreibt Kohlenberger. Dies stärke populistische Strömungen.</p>
<p><strong>Notwendige Änderungen im Bildungssystem</strong><br />Der Lehrer und Politiker (Die Grünen) <strong>Felix Stadler</strong> kritisiert das Bildungssystem als ungerecht und ineffizient. Hauptprobleme seien die Vererbung von Bildungserfolg und der relativ hohe Anteil an Jugendlichen, deren grundlegende Kenntnisse fehlen, wenn sie die Schule verlassen. Daher fordert er eine gemeinsame Schule, mehr Ganztagsschulen und mehr Ressourcen in der Elementarbildung. „Wir benötigen ein faktengestütztes System zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Bildungssystems“, erklärt Stadler.</p>
<p><strong>Chancen für alle Kinder</strong><br />Die Lehrerin<strong> Ilkay Idiskut</strong> hebt hervor, dass jedes Kind in Österreich gleiche Bildungschancen verdient. Es brauche eine gerechte Durchmischung in Österreichs Schulen. „Das Miteinander entsteht, wenn sich Menschen, Kinder und Jugendliche in einem geschützten Raum austauschen können. Dazu braucht es unterschiedliche Sprachen, Kulturen und Begegnungen in den Klassen, um die Vielfalt erleben zu können“, so Idiskut.<br />Eine wertschätzende Haltung gegenüber Mehrsprachigkeit sei notwendig. „Die Mehrsprachigkeit wird in Österreich nicht als Ressource gesehen. Die Zukunft der Kinder und Jugendlichen hängt von einzelnen Lehrpersonen ab, von Lehrkräften, die an ihre Schüler:innen glauben und genug Verständnis mitbringen.“</p>
<p><strong>Österreichischer Filmpreis 2025</strong><br />Der Film <strong>„Favoriten“</strong> (Regie: Ruth Beckermann, AT 2024), hat den <strong>Österreichischen Filmpreis 2025 als Bester Dokumentarfilm </strong>gewonnen.<br />Ausgewählte Programmkinos in allen Bundesländern zeigen den Film im Rahmen des „Österreichischen Filmpreises on tour“ am 6. November: Cinema Dornbirn (17.00) Cinematograph Innsbruck (17.00) Das Kino Salzburg (17.00) Dieselkino Oberwart (17.00) Kino im Kesselhaus Krems (17.00) Lichtspiele Lenzing (17.00) Moviemento Linz (17.00) Neues Volkskino Klagenfurt (17.00) Rechbauerkino Graz (16.45) Votiv Kino Wien (18.15).<br />Ticketreservierung in den Kinos. <a href="https://eur05.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.oesterreichische-filmakademie.at%2Fprojekte%2Foesterreichischer-filmpreis-on-tour&amp;data=05%7C02%7C%7C9e942c357737426ec49308de1ab2eb5c%7C1d1232c69cb1496f83d09376e37d3453%7C0%7C0%7C638977552935487359%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=TVSiz35izIux2m38pi1ceuBLSqsQAB7YJCfe0GQTyCs%3D&amp;reserved=0" target="_blank" rel="noopener">weitere Informationen</a></p>
<p><strong>Hans Schelkshorn</strong>, Präsident des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), und <strong>Thomas Immervoll</strong>, Vizepräsident der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) werden Grußworte sprechen und <strong>Schüler des TGM Wien</strong> einen <strong>Kurzfilm </strong>zur inhaltlichen Einstimmung vorführen.</p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p><strong>„Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie“</strong>, 28.11.2025, 14:00-19:00 Uhr<br />Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien<br /><strong>Anmeldung </strong>erforderlich (bis 17.11.): <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a> / <a href="https://respond.kaoe.at/public_registration/17">Link zur Anmeldung</a></p>
<p><strong>Programm, Einladung, Fotos:</strong> <a href="https://www.kavoe.at/fokus-schule-bildung-im-spannungsfeld-von-migration-und-demokratie/">Fokus: Schule (Tagung am 28.11.2025)</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen</strong>: Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker:innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.<br /><strong>Gefördert </strong>von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.<br /><strong>Medienpartnerinnen</strong>: Quart<br />Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS</strong>.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3174" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-300x86.jpg" alt="" width="300" height="86" srcset="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-300x86.jpg 300w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-1024x294.jpg 1024w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-768x220.jpg 768w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-880" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds-300x79.jpg" alt="" width="300" height="79" srcset="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds-300x79.jpg 300w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds-768x202.jpg 768w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds-1024x269.jpg 1024w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2019/09/logo-zukunftsfonds.jpg 1342w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie</title>
		<link>https://www.kavoe.at/fokus-schule-bildung-im-spannungsfeld-von-migration-und-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 15:44:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus: Schule. Bildung im Spannungsfeld von Migration und Demokratie 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[KAVÖ-Herbsttagung, 28.11.2025 im Kardinal König Haus in Wien Videodokumentation  Einladung 4-Seiter zum Ausdrucken Plakat A3 Fotos Migration gab es immer, gibt es jetzt und wird es auch in Zukunft geben. Wir leben in einer Migrationsgesellschaft. Daraus erwachsende Herausforderungen betreffen zu einem guten Teil die Schulgemeinschaften und ihre Bildungspartner. Schulen sind Mikrokosmen unserer Gesellschaft und gleichsam [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>KAVÖ-Herbsttagung, 28.11.2025 im Kardinal König Haus in Wien</strong>  </p>


<p><span id="more-3135"></span></p>
<p><a href="https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBayU3tTcKAwui6pk526L0AaP&amp;si=Hso5l04hxAENE7mH" target="_blank" rel="noopener">Videodokumentation</a> </p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/vielfalt-hat-zukunft-2025-online_einladung-u-programm.pdf" target="_blank" rel="noopener">Einladung</a></p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/vielfalt-hat-zukunft-2025_einladung-4seiter.pdf" target="_blank" rel="noopener">4-Seiter zum Ausdrucken</a></p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/vielfalt-hat-zukunft-2025_plakat-A3.pdf">Plakat A3</a></p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/galerien/fokus-schule-bildung-im-spannungsfeld-von-migration-und-demokratie-28-11-2025-kardinal-koenig-haus-in-wien/" target="_blank" rel="noopener">Fotos</a></p>
<p>Migration gab es immer, gibt es jetzt und wird es auch in Zukunft geben. Wir leben in einer Migrationsgesellschaft. Daraus erwachsende Herausforderungen betreffen zu einem guten Teil die Schulgemeinschaften und ihre Bildungspartner. Schulen sind Mikrokosmen unserer Gesellschaft und gleichsam die Schmieden der Demokratie.</p>
<p>Wie kann Bildung als Hoffnungsträger einer stigmatisierten Migrationsgesellschaft gerecht werden und gleichsam die gefährdete Demokratie stärken?</p>
<p>Die Herbsttagung widmet sich der Frage, wie Bildung in einer Migrationsgesellschaft gestaltet werden kann, um demokratische Teilhabe, Chancengerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt zu fördern.</p>
<p>Gemeinsam mit Expert:innen, Praktiker:innen und Teilnehmenden wollen wir diskutieren, was es heute und morgen braucht, damit Bildung ein Vehikel für eine offene, gerechte und starke Demokratie in einer Migrationsgesellschaft sein kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Programm:</strong></p>
<p>14:00     Ankommen bei Kaffee und Kuchen</p>
<p><strong>Begrüßung / Einführung</strong></p>
<p>14:30    <strong>Hans Schelkshorn</strong>, Präsident des KAVÖ<br />              <strong>Thomas Immervoll</strong>, Vizepräsident der KAÖ<br /><strong>              Kurzfilm zur Tagung, </strong>tgm Wien</p>
<p>15:00    <strong>Expert:innengespräch: Schule konkret<br /></strong><strong>              Ilkay Idiskut </strong>(Lehrerin aus dem Film „Favoriten“) <br /><strong>              Andrea Berger-Gruber </strong>(Direktorin des Gymnasiums der Diözese Eisenstadt Wolfgarten) mit Schüler:innen<br /><strong>              Zekirija Sejdini</strong> (Religionspädagoge und Prof. für Islam in der Gegenwartsgesellschaft): <strong>Fokus Schule: Islam und Demokratie</strong></p>
<p>16:15     Pause</p>
<p>16:45    <strong>Keynote</strong><br />              <strong>Judith Kohlenberger </strong>(Wirtschaftsuniversität Wien)<strong>: <br />             Die Mutter aller Probleme? Wie Migrationspanik die autoritäre Wende befeuert</strong></p>
<p>17:45    Pause</p>
<p>18:00   <strong>Dialog mit der Politik<br />             Doris Wagner (</strong>Sektion Allgemeinbildung und Berufsbildung im Ministerium für Bildung<strong>)<br /></strong><strong>             Felix Stadler </strong>(Abgeordneter zum Wiener Landtag für „Die Grünen“, Gemeinderat, Lehrer<strong>)<br />             Judith Kohlenberger<br /></strong><strong>             Zekirija Sejdini<br /></strong><strong>            Benno Hofstetter </strong>(Schulsprecher des Gymnasiums Wolfgarten)</p>
<p>19:00   Empfang/Ausklang<br />             <strong>Moderation: </strong> <strong>Monika Slouk</strong></p>
<p><strong>Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln<br /></strong>Von der U4-Station „Hietzing“ mit der Straßenbahnlinie 60 Richtung „Rodaun“ bis zur Haltestelle „Jagdschloßgasse“.<br />Weitere Möglichkeiten s. <a href="https://www.kardinal-koenig-haus.at/info/anreise">https://www.kardinal-koenig-haus.at/info/anreise</a></p>
<p><strong>Anmeldung erforderlich </strong>(bis 18.11.2025):<br /><a href="https://respond.kaoe.at/public_registration/17" target="_blank" rel="noopener">Online</a> oder per E-Mail: Dr. Petr Slouk <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a> </p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3152 size-thumbnail" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/09/static-qr-code-06a09dfc8a8e5abf8d50de1354f9c433-150x150.png" alt="" width="150" height="150" srcset="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/09/static-qr-code-06a09dfc8a8e5abf8d50de1354f9c433-150x150.png 150w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/09/static-qr-code-06a09dfc8a8e5abf8d50de1354f9c433-300x300.png 300w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/09/static-qr-code-06a09dfc8a8e5abf8d50de1354f9c433-1024x1024.png 1024w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/09/static-qr-code-06a09dfc8a8e5abf8d50de1354f9c433-768x768.png 768w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/09/static-qr-code-06a09dfc8a8e5abf8d50de1354f9c433-1536x1536.png 1536w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/09/static-qr-code-06a09dfc8a8e5abf8d50de1354f9c433-60x60.png 60w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/09/static-qr-code-06a09dfc8a8e5abf8d50de1354f9c433.png 1776w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></p>
<p>&nbsp;</p>


<figure class="wp-block-image size-medium is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="86" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-300x86.jpg" alt="" class="wp-image-3174" style="width:300px;height:auto" srcset="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-300x86.jpg 300w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-1024x294.jpg 1024w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1-768x220.jpg 768w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2025/10/Stadt_Wien_Kultur_pos_rgb-1280x367-1.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p><br></p>



<figure class="wp-block-image size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="79" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds-300x79.jpg" alt="" class="wp-image-2041" srcset="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds-300x79.jpg 300w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds-1024x269.jpg 1024w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds-768x202.jpg 768w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds.jpg 1342w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p><br></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="241" height="133" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/09/200929_OekoEvent_PLUS_D_PKZ_Kernmarke.jpg" alt="" class="wp-image-1997"/></figure>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Illiberale Politik und Wissenschaftsfeindlichkeit im Fokus</title>
		<link>https://www.kavoe.at/illiberale-politik-und-wissenschaftsfeindlichkeit-im-fokus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Mar 2025 11:33:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Gesamtvorstand des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs zu Wissenschaft, Bildung und Forschung im Regierungsprogramm Wien, 31.3.2025 Das Präsidium des Katholische Akademiker:innenverband Österreichs begrüßt zentrale Punkte des Regierungsprogramms 2024–2029 im Bereich Wissenschaft, Bildung und Forschung, insbesondere die Erhöhung der Forschungsquote. Der KAVÖ wird sich in der Zukunft verstärkt der Wissenschaftsfeindlichkeit widmen, die in Österreich besonders stark ausgeprägt ist. Kritik [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Gesamtvorstand des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs zu Wissenschaft, Bildung und Forschung im Regierungsprogramm</strong> </p>


<p><span id="more-3101"></span></p>
<p>Wien, 31.3.2025</p>
<p>Das Präsidium des Katholische Akademiker:innenverband Österreichs begrüßt zentrale Punkte des Regierungsprogramms 2024–2029 im Bereich Wissenschaft, Bildung und Forschung, insbesondere die Erhöhung der Forschungsquote. Der KAVÖ wird sich in der Zukunft verstärkt der Wissenschaftsfeindlichkeit widmen, die in Österreich besonders stark ausgeprägt ist. Kritik an der Wissenschaft ist ohne Zweifel legitim. Die Kritik an Forschungsergebnissen ist selbstverständlicher Teil der Wissenschaft selbst. Darüber hinaus wird die Wissenschaft im akademischen Bereich durch Wissenschaftstheorien und die Ansätze einer Wissenschaftsethik kritisch begleitet. „Durch politische Instrumentalisierungen ist jedoch in jüngerer Zeit die legitime Wissenschaftskritik in eine propagandistisch beförderte Wissenschaftsfeindlichkeit umgeschlagen“ – so Prof. DDr. Hans Schelkshorn, Präsident des KAVÖ und Philosoph an der Universität Wien. „Da die Freiheit der Wissenschaft eine Säule moderner Demokratien ist und Regierungen auf die Beratung freier Wissenschaften angewiesen sind, stellt eine grundsätzliche Ablehnung von Wissenschaft auch eine Gefahr für die Demokratie als solcher dar“ – so Hans Schelkshorn.</p>
<p><strong>Menschenrechtsbasierte, rechtstaatliche Demokratie stärken</strong></p>
<p>Wie bereits in den vergangenen Jahren wird sich der KAVÖ auch in der Zukunft der Stärkung einer menschenrechtsbasierten, rechtstaatlichen Demokratie widmen. Zu diesem Zweck ist eine kritische Auseinandersetzung mit illiberalen Ideologien und Praktiken auf allen Ebenen der politischen Willensbildung nötig, und zwar über die Parteigrenzen hinaus. Die Suche nach einer Erneuerung liberaler Demokratie sollte daher in allen Parteien, aber auch in den Interessensverbänden und zivilgesellschaftlichen Gruppen intensiviert werden. Der KAVÖ wird dieses Thema in diesem Jahr vor allem im Blick auf die Schulbildung und die Bildungspolitik behandeln.</p>
<p><strong>Appell an die Regierung: Sozial ausgewogene Finanz- und Steuerpolitik</strong></p>
<p>Die Stabilität der Demokratie hängt auch vom sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft ab. Angesichts der aktuellen Budgetprobleme ruft der KAVÖ die Regierungsparteien zu einer sozial ausgewogenen Finanz- und Steuerpolitik auf. Eine Budgetsanierung sollte aus einer christlichen Sicht stets den Schutz der Schwächsten der Gesellschaft im Blick haben. In der Sozialpolitik ist daher die demokratische Tugend der Kompromissfähigkeit, die in Österreich durch die Sozialpartnerschaft Jahrzehnte lang praktiziert wurde, unverzichtbar.</p>
<p><strong>KAVÖ-Gesamtvorstand</strong></p>
<p>Vertreter:innen der Katholischen Akademiker:innenverbände aus Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg, St. Pölten und Wien hielten in St. Pölten ihre Frühjahrskonferenz ab (28.-29.3.2025). Reinhard Länger, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, berichtete über die Umstrukturierung bzw. Neuaufstellung der KA und nahm an der Führung durch die Ausstellung „Von Steinen und Beinen“ mit Stadtarchäologen und Grabungsleiter Dr. Ronald Risy im Stadtmuseum teil.</p>


<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>KAVÖ-Studienreise nach Bulgarien</title>
		<link>https://www.kavoe.at/kavoe-studienreise-nach-bulgarien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 13:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bulgarien 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreise]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[29. September bis 6. Oktober 2025 Zwischen Bergen, Meer, altehrwürdigen Kulturdenkmälern und schwierigen politischen Verhältnissen Vortrag zur Einstimmung: Dimitar Dunkov: Bulgarien &#8211; Tradition und Moderne in der Nähe 18.6.2025, 19 Uhr im Otto-Mauer-Zentrum in Wien Video des Vortrags Bulgarien: Tradition und Moderne in der NäheDimitar Dunkov: Bulgarien &#8211; Tradition und Moderne in der Nähe &#124; Facebook Bulgarien [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>29. September bis 6. Oktober 2025</strong> </p>


<p><span id="more-3087"></span></p>
<p><strong>Zwischen Bergen, Meer, altehrwürdigen Kulturdenkmälern <br />und schwierigen politischen Verhältnissen</strong></p>
<p>Vortrag zur Einstimmung: <br /><strong>Dimitar Dunkov: Bulgarien &#8211; Tradition und Moderne in der Nähe</strong> <br /><strong>18.6.2025, 19 Uhr</strong> im Otto-Mauer-Zentrum in Wien <br /><a href="https://youtu.be/_fqMmVfdVjc?si=-CNSNAso_MMflw2T" target="_blank" rel="noopener">Video des Vortrags</a> <br /><a href="https://www.kavoe.at/mc-events/bulgarien-tradition-und-moderne-in-der-naehe/" target="_blank" rel="noopener">Bulgarien: Tradition und Moderne in der Nähe</a><br /><a href="https://www.facebook.com/events/3998403097064683/?post_id=3998403110398015&amp;view=permalink" target="_blank" rel="noopener">Dimitar Dunkov: Bulgarien &#8211; Tradition und Moderne in der Nähe | Facebook</a></p>
<p>Bulgarien gehört zu den ältesten besiedelten Regionen Europas und besticht durch die unterschiedlichsten Landschaften: steile und sanfte Gebirgszüge, glasklare Seen, Hoch- und Tiefebenen und abwechslungsreiche Küsten. Die altehrwürdige orthodoxe Kirche dominiert, der Islam, der Bulgarien fast 500 Jahre politisch beherrschte, spielt nur eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Das Land gehört seit 2007 zur EU, die politischen Verhältnisse sind aber alles andere als einfach. Trotz guter natürlicher Ressourcen und einer durchwegs gebildeten Bevölkerung gehört Bulgarien zu den ärmsten Ländern der EU, Korruption und Schattenwirtschaft haben das Land fest im Griff.</p>
<p>Wir treffen mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Universitäten und der Kirchen zusammen und gewinnen einen Einblick in die Chancen und Probleme der alten Religionsgemeinschaften und der doch noch recht jungen Demokratie. Auch die Schönheiten des Landes und der kulturelle Reichtum stehen im Focus unserer Reise.</p>
<p><strong>Unsere Reiseroute:<br /></strong>Sofia – Koprivshtitsa – Kloster Troyan – Veliko Tarnovo (ehemalige Hauptstadt des 2. Bulgarischen Königreichs) – Arbanassi – Madera (UNESCO Kulturerbe) – Nessebar (auf einer Schwarzmeerhalbinsel gelegene Stadt) &#8211; Kazanlak (UNESCO Kulturerbe, Thraker Ausgrabungen) – Damascena – Plovdiv (eine der ältesten Städte Europas) – Kloster Bachkovo – Rila Kloster – Sofia</p>
<p>Da die Detailplanung noch aussteht, kann sich auch die Reiseroute noch verändern.</p>
<p><strong>Die Anmeldung bis spätestens 2. Juni 2025.</strong></p>
<p><strong>Unsere Leistungen:<br /></strong>Linienflug Wien-Sofia-Wien mit Austrian Airlines, 7 Übernachtungen in sehr guten Hotels mit Frühstück, 6 Abendessen, 1 Mittagessen, Rundreise mit modernem Reisebus, durchgehende deutschsprachige Reiseleitung, alle Eintritte und Trinkgelder.</p>
<p><strong>Fahrtkostenbeitrag:<br /></strong>€ 1490,- pro Person im Doppelzimmer<br />Einzelzimmerzuschlag € 250.-</p>
<p><strong>Anzahlung bei Anmeldung: </strong>€ 100.- pro Person.<br /><strong>Restzahlung</strong> muss bis spätestens 1. September 2025 geleistet werden.</p>
<p><strong>Stornobedingungen:<br /></strong>Einbehaltung der Anzahlung bei jeder Stornierung.<br />Ab 29. August 50 Prozent, ab 19. September 100 Prozent des Reisepreises.<br />Dies gilt, sofern die Plätze nicht mehr vergeben werden können.</p>
<p>Die Reise findet mit mindestens 20, maximal aber 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.</p>
<p><strong>Anmeldung und Informationen</strong>: <br />Dr. Petr Slouk, Generalsekretär Katholischer Akademiker/innen Verband Österreichs <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a></p>
<p><strong>Leitung</strong>: Magda Krön und örtliche Reiseleitung</p>
<p><strong>Beitragsfoto</strong>: Tsarevets-Panorama © www.vacacionesbulgaria.com, CC BY-SA 4.0 &lt;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0&gt;, via Wikimedia Commons </p>
<p><strong>Änderungen vorbehalten </strong>(Stand: 17.2.2025)</p>


<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je</title>
		<link>https://www.kavoe.at/persoenlicher-einsatz-fuer-demokratie-und-menschenrechte-wichtiger-denn-je/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 09:25:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=3062</guid>

					<description><![CDATA[Warnung vor möglichem Kipppunkt der liberalen Demokratie Wien, 3.12.2024 Meldung als PDF: Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je Tagung „Lebt Österreich Demokratie?“ (29.11.2024) Eine Tagung über den Zustand der Demokratie in Österreich organisierte der Katholische Akademiker:innenverband im Kardinal König Haus in Wien. Hans Rauscher von „Der Standard“, Joana Radzyner, ehemalige Ostmitteleuropa-Korrespondentin des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warnung vor möglichem Kipppunkt der liberalen Demokratie</strong><span id="more-3062"></span></p>
<p>Wien, 3.12.2024</p>
<p>Meldung als PDF: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/12/Persoenlicher-Einsatz-fuer-Demokratie-und-Menschenrechte-wichtiger-denn-je.pdf" target="_blank" rel="noopener">Persönlicher Einsatz für Demokratie und Menschenrechte wichtiger denn je</a></p>
<p><strong>Tagung „Lebt Österreich Demokratie?“ (29.11.2024)</strong></p>
<p>Eine Tagung über den Zustand der Demokratie in Österreich organisierte der Katholische Akademiker:innenverband im Kardinal König Haus in Wien. <strong>Hans Rauscher</strong> von „Der Standard“, <strong>Joana Radzyner</strong>, ehemalige Ostmitteleuropa-Korrespondentin des ORF, und der Religionsphilosoph <strong>Hans Schelkshorn</strong> von der Universität Wien hielten Vorträge. Letzterer erläuterte die Philosophie, die hinter dem Programm von rechtspopulistischen Parteien wie der FPÖ steckt. Hans Rauscher warnte davor, Rechtspopulisten an die Macht zu lassen, damit sie sich selbst desavouierten, wie immer mehr Menschen in Österreich meinen. „Sie wollen den Rechtsstaat umbauen, und zwar so schnell wie möglich“, warnte der Innenpolitik-Journalist. Joana Radzyner gab einen Überblick über die jahrzehntelangen Demokratisierungs-Bestrebungen in Polen, die immer wieder Rückschläge erfuhren – noch während des kommunistischen Regimes, aber auch danach. Was das für Österreichs Demokratie bedeutet? Es brauche „Magische Momente“, die demokratischen Bestrebungen Stärke verleihen, befand die Osteuropa-Expertin. In der anschließenden Podiums-Diskussion wurde klar, dass es auch junge Menschen braucht, die bereit sind, in die Politik zu gehen. Und dass sich jeder Mensch im eigenen Bereich zivilgesellschaftlich einsetzen kann, was ein wichtiger Teil der Demokratie ist.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>„Wien ist seit 10 Tagen Europäische Demokratie-Hauptstadt. Als zweite Stadt, hinter Barcelona, trägt Wien diesen Titel. Auch wenn das Budget um vieles kleiner ist als das einer ,Kulturhauptstadt‘, so zeugt alleine die Einführung dieses Titels davon, wie wichtig und wertvoll der EU die Demokratie ist“, eröffnete <strong>Monika Slouk</strong> als <strong>Moderatorin</strong> die heurige Herbsttagung des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs, die im Kardinal König Haus in Wien stattfand.</p>
<p>Die <strong>Präsidentin des KAVÖ</strong> <strong>Magda Krön</strong> wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass heuer die 15. Tagung stattfindet, und sie sich freue, dass diese zu einer Plattform geworden ist, die neben neuen Einsichten und Impulsen auch Austausch und Diskurs ermögliche.</p>
<p>Erstmals begrüßte bei der Veranstaltung auch <strong>Regina Petrik</strong>, die seit September 2024 als <strong>Generalsekretärin der KAÖ</strong> tätig ist. Sie dankte dem Akademiker:innenverband dafür, dass die Veranstaltungen immer „am Puls der Zeit“ seien und relevante Themen vertieften. Hinsichtlich des Themas Demokratie kündigte sie an, dass auch die Katholische Aktion gerade an einem Positionspapier arbeite, da dieses Thema derzeit in den verschiedenen Praxisfeldern der Laienorganisation mit großer Relevanz behandelt würde.</p>
<p>Wie auch in den letzten Jahren präsentierten <strong>Schüler des tgm</strong> – Die Schule der Technik – einen Kurzfilm zum Thema der Tagung und nahmen die Beiträge für eine Dokumentation auf.</p>
<p>Den Hauptvortrag bestritt <strong>Hans Schelkshorn</strong>, Professor und Vorstand am Institut für Interkulturelle Religionsphilosophie an der Universität Wien zum Thema <strong>„Die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich“.</strong> Schelkshorn führt die Zuhörenden durch die Geschichte – von Hobbes bis Rousseau – um die historischen Wurzeln und Fundamente der liberalen Demokratie zu erläutern. Er schloss an, dass sich Österreich die stabile und nachhaltig funktionierende liberale Demokratie 1945 nicht selbst erkämpft hatte, sondern sie ihr von außen „gegeben wurde“. Auf diese Zeit gehe auch die Österreichische Grundhaltung der „Kunst, es nicht gewesen zu sein“ zurück. Diese sei bis heute im Umgang mit der neorechten Partei und ähnlichen Bewegungen prägend und führe zu Verharmlosung, Personalisierung und Verdrängung im Umgang mit demokratiegefährdendem neorechtem Gedankengut, wie es die FPÖ schon seit den Zeiten Jörg Haiders klar in ihren Wahlprogrammen proklamiert. Schelkshorn erläuterte die Herkunft und Wurzeln des neorechten Gedankenguts bei Alain de Benoist, dem Gründer der Nouvelle Droite. Diese hätte sich von zwei „alten Dogmen“ des Faschismus verabschiedet: 1. dem biologischen Rassismus und 2. der gewaltsamen Beseitigung der Demokratie. Die Menschrechte würde sie auf Grund ihrer Herkunft aus christlichen Grundlagen aber nicht anerkennen. An deren Stelle seien die Ziele eines „Ethnopluralismus“ und einer organischen Demokratie getreten, die die Vermischung der Kulturen ablehne und autoritäre Züge der Demokratie forciere.<br />
Von Le Pen über Jörg Haider bis hin zu Viktor Orbán und Herbert Kickl sind Schritte des Umbaus der Gesellschaft – und der Demokratie – nach diesen oben genannten Maßstäben in den Parteiprogrammen und in der Realpolitik zu lesen. So sprach schon Jörg Haider von einer Dritten Republik und Viktor Orbán setzt ebensolche Schritte für Ungarn erfolgreich um und läutet damit das Ende der liberalen Demokratie ein, die auf den Säulen der Menschenrechte, der Pressefreiheit und der Gewaltenteilung beruht. Nur wenn diese Säulen der liberalen Demokratie unantastbar und mit klarer Haltung von den Parteien, der Presse und Gesellschaft hochgehalten, eingefordert und verteidigt werden, könne dieser Umbau in Österreich trotz des Erstarkens der FPÖ verhindert werden. Sonst wird Österreichisch im Nachhinein wieder die bewährte „Kunst, es nicht gewesen zu sein“ strapazieren.</p>
<p>Nach einer kurzen Pause schloss die Publizistin und langjährige ORF-Auslandskorrespondentin <strong>Joana Radzyner</strong> mit ihrem Vortrag zu <strong>„Polens Weg in die Demokratie“</strong> an. Der Weg durch die Geschichte führte die Besucher:innen vom Kommunismus und dessen Gegenbewegung der Solidarność bis hin zum heutigen Machtkampf zwischen Jarosław Kaczyńskis PiS Partei und Donald Tusks Parteienbündnis, das 2023 die jahrelange Regierung der PiS-Partei ablöste. In den Schilderungen Radzyners fanden sich viele Parallelen zum Vortrag Schelkshorns bezüglich der Gefährdung der Säulen der liberalen Demokratie. Dies benannte auch Donald Tusk, als er seinen politischen Gegner Jarosław Kaczyński als „Totengräber der Demokratie“ bezeichnete. „Seit 20 Jahren,“ so legte Radzyner, die selbst polnische Wurzel hat, dar, tobe „ein innenpolitischer Machtkampf um das Erbe der Solidarność, das sich beide Lager, das nationale wie das liberale, auf die Fahnen heften“. Und ergänzt, dass die Mehrheit der Bevölkerung lange Zeit die Erosion der Demokratie zu Gunsten des Wohlstandes in Kauf genommen hätte. Radzyner schloss mit dem markanten Bild, dass es immer wieder „Magische Momente“ brauche, die etwas verändern, wie der Papstbesuch im kommunistischen Polen oder das Ibiza-Video in Österreich, um die Lethargie der Masse zu durchbrechen.</p>
<p>Der Journalist und Kolumnist <strong>Hans Rauscher</strong> startete sein <strong>Statement</strong> „Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei“: „Nichts ist umsonst, wenn man sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt. Denn, wenn wir aufgeben, ist alles aus, dann kippt das System, und der Kipppunkt ist schneller erreicht, als man glaubt.“ Rauscher stellte fest, dass die politischen und wirtschaftlichen Strukturkrisen, in denen die EU und Österreich stecken, ein hervorragender Boden für Rechtspopulismus seien, wie das auch vor 100 Jahren der Fall gewesen sei. Auch Rauscher warnte vor der Aushöhlung der liberalen Demokratie in Österreich durch die FPÖ, die durch ihr Parteiprogramm und die Nähe zu Viktor Orbán zeige, dass sie einen raschen Umbau der liberalen Demokratie nach dem Vorbild Ungarns zum Ziel habe, sollte sie in Regierungsverantwortung kommen. Rauscher meinte pointiert, dass er den Eindruck habe, dass die anderen Parteien in Österreich – gerade diese, die zurzeit an einer Koalition bastelten – schlafen und sich ihrer Verantwortung und der Gefahr um das gemeinsame Haus der Demokratie nicht bewusst seien. Er konstatierte, dass es in Österreich einen Grundstock an Menschen gäbe, die für autoritäre Lösungen offen sind. Deswegen sei es umso wichtiger, die Gegenkräfte im Land zu mobilisieren und die Zivilgesellschaft mit ihren Initiativen zu stärken.</p>
<p>Den Abschluss der heurigen KAVÖ-Herbsttagung bildete ein <strong>Podiumsgespräch</strong> der Vortragenden unter dem Titel <strong>„Lebendige</strong> <strong>Demokratie – aber wie? Perspektiven für Österreich“</strong> mit reger Beteiligung aus der Zuhörerschaft.</p>
<p>Beim Ausklang der Veranstaltung, die als <strong>ÖkoEvent Plus</strong> auch selbst die gesellschaftspolitische Verantwortung ernst nahm, gingen die lebendigen Diskussionen bei Speis und Trank weiter.</p>
<p><strong>Dokumentation</strong></p>
<p>Technisch begleitet wurde die Tagung von <strong>Schüler:innen des tgm</strong> in Wien. Sie werden eine <strong>Videodokumentation</strong> erstellen, die auf dem YouTube-Kanal Vielfalt hat Zukunft/Playlist <strong>„Lebt Österreich Demokratie?“</strong> veröffentlicht wird: <a href="https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBawnd6BwaEgH_QXow2ZRuLYD&amp;si=-6JXq0Kk1fFGdH5I">https://youtube.com/playlist?list=PLjSMV2x4MBawnd6BwaEgH_QXow2ZRuLYD&amp;si=-6JXq0Kk1fFGdH5I</a></p>
<p><strong>Kurzfilm zum Thema der Tagung</strong>: <a href="https://youtu.be/LDLp8ZInJYM?si=NRw_z3aFV3yLSq7r">https://youtu.be/LDLp8ZInJYM?si=NRw_z3aFV3yLSq7r</a></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. <strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, tgm – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der <strong>Kulturabteilung der Stadt Wien</strong>, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom <strong>Zukunftsfonds der Republik Österreich</strong>. <strong>Medienpartnerin</strong>: <a href="https://quart-online.at/">Quart</a> Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS</strong></p>
<p><strong>Fotos</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/">https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/</a></p>
<p><strong>Terminaviso: </strong>Die nächste KAVÖ-Herbsttagung/Vielfalt hat Zukunft findet am <strong>28.11.2025</strong> im Kardinal König Haus in Wien statt.</p>
<p><span style="font-size: revert; color: initial;">Zusammenfassung: Mag. Theresa Stampler</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demokratie unter Druck – wie kann die liberale Demokratie gestärkt werden?</title>
		<link>https://www.kavoe.at/demokratie-unter-druck-wie-kann-die-liberale-demokratie-gestaerkt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 16:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Aktion Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen laden am 29.11.2024 ins Kardinal König Haus in Wien ein Wien, 5.11.2024 Rechtspopulistische Parteien werden weltweit gestärkt, Demokratie und rechtsstaatliche Werte kommen unter Druck. Hintergründe, Entwicklungen und Ansätze für eine lebendige Demokratie. In der Reihe Vielfalt hat Zukunft widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. Philosophieprofessor Hans Schelkshorn [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen laden am 29.11.2024 ins Kardinal König Haus in Wien ein</strong></p>


<p><span id="more-3034"></span></p>
<p>Wien, 5.11.2024</p>
<p><strong>Rechtspopulistische Parteien werden weltweit gestärkt, Demokratie und rechtsstaatliche Werte kommen unter Druck. Hintergründe, Entwicklungen und Ansätze für eine lebendige Demokratie.</strong></p>
<p>In der Reihe <strong>Vielfalt hat Zukunft</strong> widmet sich der KAVÖ seit Jahren brennenden Fragen der Gegenwart und Zukunft.</p>
<p>Philosophieprofessor <strong>Hans Schelkshorn</strong> (Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien) spricht heuer zum Thema „Die Kunst, es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich“. Im zweiten Beitrag skizziert die Publizistin und ehemalige ORF-Ostmitteleuropa-Korrespondentin <strong>Joana Radzyner</strong> den Weg Polens als Beispiel für den schwierigen Kampf um Demokratie, der in vielen Ländern gerade im Gange bzw. zu befürchten ist. Journalist und Kolumnist <strong>Hans Rauscher</strong> startet mit seinem Statement „Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei“ das Podiumsgespräch „Lebendige Demokratie – aber wie? Perspektiven für Österreich“, das von <strong>Monika Slouk</strong> moderiert wird.</p>
<p><strong>Magda Krön</strong>, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), und <strong>Regina Petrik</strong>, Generalsekretärin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) werden Grußworte sprechen und vier <strong>Schüler des TGM Wien</strong> einen <strong>Kurzfilm</strong> zur inhaltlichen Einstimmung vorführen.</p>
<p>„Wir eröffnen einen Raum zum Nachdenken, Unterscheiden und zur Kommunikation“, so die Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ) <strong>Magda Krön</strong>. „Demokratie ist ein hohes Gut, das unsere besondere Aufmerksamkeit braucht. Wir freuen uns auf Sie!“</p>
<p><strong>Lebt Österreich Demokratie?</strong>, 29.11.2024, 14:30-19:00 Uhr<br />Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien</p>
<p><strong>Anmeldung erforderlich (bis 21.11.)</strong>: <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a> / <a href="https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z" target="_blank" rel="noopener">https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z</a></p>
<p><strong>Programm</strong>: <a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/10/vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf" target="_blank" rel="noopener">vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf</a><br /><strong>Informationen: </strong><a href="https://www.kavoe.at/lebt-oesterreich-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie? – KAVÖ</a> <strong><br />Fotos:</strong> <a href="https://www.kavoe.at/galerien/lebt-oesterreich-demokratie-29-11-2024-kardinal-koenig-haus-in-wien/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie? (29.11.2024, Kardinal König Haus in Wien) – KAVÖ</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich.</p>
<p><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://quart-online.at/" target="_blank" rel="noopener">Quart</a></p>
<p>Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS.</strong></p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lebt Österreich Demokratie?</title>
		<link>https://www.kavoe.at/lebt-oesterreich-demokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 12:24:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[KAVÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[KAVÖ-Herbsttagung, 29.11.2024 im Kardinal König Haus in Wien EinladungEinladung kompakt (A4-Doppelseite zum beidseitigen Drucken, &#8222;kurze Seite&#8220;)Plakat A3 Die Demokratie und die damit verbundenen rechtsstaatlichen Werte sind weltweit unter Druck. Auch in Österreich. Die Republik wurde beim Korruptionsindex nach hinten gereiht, auch in Sachen Transparenz und Pressefreiheit hat Österreich an Boden verloren. Was hat zu dieser [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>KAVÖ-Herbsttagung, 29.11.2024 im Kardinal König Haus in Wien </strong></p>


<p><span id="more-2839"></span></p>
<p><strong><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/10/vielfalt-hat-zukunft-2024-online_einladung-u-programm_preview-final.pdf" target="_blank" rel="noopener">Einladung</a></strong><br /><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/10/vielfalt-hat-zukunft-2024-folder-kompakt_preview.pdf" target="_blank" rel="noopener"><strong>Einladung kompakt</strong></a> (A4-Doppelseite zum beidseitigen Drucken, &#8222;kurze Seite&#8220;)<br />Plakat A3</p>


<p>Die Demokratie und die damit verbundenen rechtsstaatlichen Werte sind weltweit unter Druck. Auch in Österreich. Die Republik wurde beim Korruptionsindex nach hinten gereiht, auch in Sachen Transparenz und Pressefreiheit hat Österreich an Boden verloren.</p>



<p>Was hat zu dieser Situation geführt? Wodurch werden das Ansehen und die Wirkkraft der demokratischen Institutionen beschädigt? Und vor allem: Was können wir dieser Entwicklung entgegensetzen, wo müssen wir ansetzen, um die lebendige, liberale Demokratie zu stärken?</p>



<p>Österreich ist mit dieser Entwicklung nicht allein. Es gibt aber auch Länder, die es schaffen, sie zu stoppen, Polen zum Beispiel. Dieses Land hat in den letzten Jahren erlebt, wie rechtsautoritäre Regime arbeiten, zeigt uns aber auch, wie die Bevölkerung gegen sie auftreten kann.</p>



<p>Im Zuge der Veranstaltung analysieren wir die österreichische Situation, nehmen aber auch Polen als Modellregion, um für die Zukunft zu lernen.</p>



<p><strong>Das Programm</strong> (Stand August 2024)</p>



<p><strong>Freitag, 29. November 2024</strong><br>Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, 1130 Wien</p>


<ul>
<li>14:30: Ankommen beim Kaffee und Kuchen</li>
<li><span style="font-size: revert;">15:00:</span> <span style="color: #ff0000;"><strong>Begrüßung<br /></strong></span><span style="font-size: revert;"><strong>Magda Krön </strong>(Präsidentin des KAVÖ)<br /></span><strong><span style="color: #ff0000;">Einführung</span>:</strong> Film zur Tagung, tgm Wien</li>
<li><span style="font-size: revert; color: initial;">15:15: </span><strong style="font-size: revert; color: initial;">Hans Schelkshorn </strong><span style="font-size: revert; color: initial;">(Universität Wien)</span><strong style="font-size: revert; color: initial;">: Die Kunst es nicht gewesen zu sein. Rechtspopulismus und die politische Kultur in Österreich</strong></li>
<li>16:00: Pause</li>
<li>16:15: <strong>Joana Radzyner </strong>(freie Publizistin)<strong>: Polens Weg in die Demokratie</strong></li>
<li>17:00: Pause</li>
<li>17:30: <strong>Hans Rauscher </strong>(Journalist und Kolumnist)<strong>: Österreichs neue Realität – die FPÖ ist stärkste Partei</strong></li>
<li>18:00: <span style="color: #ff0000;"><strong>Podiumsgespräch <span style="color: #333333;">Lebendige Demokratie &#8211; aber wie? Perspektiven für Österreich</span></strong></span></li>
<li>19:00: Empfang/Ausklang</li>
</ul>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Moderation</span></strong>: <strong>Monika Slouk</strong>, Journalistin</p>
<p><strong>Informationen und Anmeldung</strong> (bis 21.11.2024): Dr. Petr Slouk, <a href="mailto:p.slouk@edw.or.at">p.slouk@edw.or.at</a><br />oder über diesen <a href="https://forms.office.com/e/ZZPa5U1n4z" target="_blank" rel="noopener">Link</a></p>
<p><strong>Kooperationspartner:innen:</strong> Katholische Aktion Österreich (KAÖ), Forum Katholischer Akademiker/innen Österreichs, TGM – Die Schule der Technik.</p>
<p><strong>Gefördert</strong> von der <strong>Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung </strong>und vom<strong> Zukunftsfonds der Republik Österreich</strong>.</p>
<p><strong>Medienpartnerinnen</strong>: <a href="https://quart-online.at/">Quart</a></p>
<p>Umweltfreundliche Veranstaltung <strong>ÖkoEventPLUS.</strong></p>
<p><strong>Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:<br /></strong>Von der U4-Station „Hietzing“ mit der Straßenbahnlinie 60 Richtung „Rodaun“ bis zur Haltestelle „Jagdschloßgasse“.<br />Weitere Möglichkeiten s. <a href="https://www.kardinal-koenig-haus.at/info/anreise">https://www.kardinal-koenig-haus.at/info/anreise</a></p>


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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="http://www.zukunftsfonds-austria.at/index.php?i=52&amp;j=53" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="269" data-id="2041" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds-1024x269.jpg" alt="" class="wp-image-2041" srcset="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds-1024x269.jpg 1024w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds-300x79.jpg 300w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds-768x202.jpg 768w, https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/06/logo-zukunftsfonds.jpg 1342w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.oekoevent.at/oekoevent-und-oekoevent-plus#:~:text=%C3%96koEvent%20PLUS.%20Besonders%20nachhaltige%20Veranstaltungen%20k%C3%B6nnen%20mit%20dem%20Pr%C3%A4dikat" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="241" height="133" data-id="1997" src="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2021/09/200929_OekoEvent_PLUS_D_PKZ_Kernmarke.jpg" alt="" class="wp-image-1997"/></a></figure>
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</div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Politik muss das Wohl aller im Blick behalten &#8211; Christentum und autoritärer Nationalismus sind unvereinbar</title>
		<link>https://www.kavoe.at/politik-muss-das-wohl-aller-im-blick-behalten-christentum-und-autoritaerer-nationalismus-sind-unvereinbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petr Slouk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Sep 2024 07:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Lebt Österreich Demokratie? 2024]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt hat Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[vielfalt-hat-zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kavoe.at/?p=2862</guid>

					<description><![CDATA[Katholische Akademiker:innen ermutigen alle Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen Wien, 11.9.2024 Aussendung als PDF „Nutzen Sie am 29.9.2024 Ihr Stimmrecht“, ruft Magda Krön, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), zur Teilnahme an der Nationalratswahl auf, „und unterstützen und ermutigen Sie auch die Menschen im persönlichen Umfeld, besonders erstmals Wählende, tatsächlich zu wählen.“ Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Katholische Akademiker:innen ermutigen alle Wahlberechtigten, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen</strong></p>


<p><span id="more-2862"></span></p>
<p>Wien, 11.9.2024</p>
<p><a href="https://www.kavoe.at/wp-content/uploads/2024/09/Politik-muss-das-Wohl-aller-im-Blick-behalten-20240911.pdf" target="_blank" rel="noopener">Aussendung als PDF</a></p>
<p>„Nutzen Sie am 29.9.2024 Ihr Stimmrecht“, ruft Magda Krön, Präsidentin des Katholischen Akademiker:innenverbands Österreichs (KAVÖ), zur Teilnahme an der Nationalratswahl auf, „und unterstützen und ermutigen Sie auch die Menschen im persönlichen Umfeld, besonders erstmals Wählende, tatsächlich zu wählen.“</p>
<p>Die Demokratie in Österreich ist eine hart erkämpfte fragile Errungenschaft. Damit sie lebendig bleibt, bedarf es der Partizipation der Zivilgesellschaft und der Professionalität und demokratischen Gesinnung der politischen Mandatsträger:innen. In Österreichs engster Nachbarschaft, allen voran in Ungarn, gibt es abschreckende Beispiele einer autoritär gelenkten und ausgehöhlten Demokratie. Auch Österreich hat sich etwa im Bereich der Pressefreiheit in den letzten Jahren verschlechtert. Der KAVÖ betrachtet diese Entwicklung mit Sorge und ruft alle Wähler:innen dazu auf, bei der Wahlentscheidung zu berücksichtigen, welche Parteien Österreichs Zukunft als humanitären liberalen Rechtsstaat unter dem Dach der Europäischen Union bestärken wollen und welche nicht. Dabei muss der verantwortungsvolle politische Blick sich jenseits der kurzfristigen Emotionalisierung den großen Fragen zuwenden: Wie können alle Menschen in Österreich Zugang zu Bildung, Krankenversorgung und Berufsaussichten erhalten? Wie kann das friedliche Zusammenleben aller in Österreich lebenden Menschen gelingen? Wie können wir unserer Schöpfungsverantwortung nachkommen, um unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen?</p>
<p>Der ethische Kern des Christentums ist sein bedingungsloser Universalismus. Der Gedanke eines autoritären Nationalismus ist ihm vollkommen fremd. Entschieden distanziert sich der KAVÖ daher von jeglichem Gedankengut, das Menschen in einander ausgrenzende Gruppen aufteilt und hinter die zivilisatorischen Errungenschaften der allgemeinen Menschenrechte, der Genfer Flüchtlingskonvention und der Solidarität mit den Schwächsten der Gesellschaft zurückgeht.</p>
<p>Zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Wahlprogrammen der bisherigen Parlamentsparteien:</p>
<ul>
<li>die Reihe <strong>„ksœ fragt nach“</strong> <a href="https://www.ksoe.at/wahljahr2024" target="_blank" rel="noopener">https://www.ksoe.at/wahljahr2024</a></li>
<li><strong>„Christlich verantwortlich wählen“ (</strong>Handreichung der ksoe und des Fachbereichs Sozialethik der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien zur Nationalratswahl 2024) <a href="https://www.ksoe.at/publikationen/stellungnahmen/149372/christlich-verantwortlich-waehlen" target="_blank" rel="noopener">Christlich verantwortlich wählen (ksoe.at)</a></li>
</ul>
<p>Mit der Demokratie beschäftigen wir uns bei der Tagung <strong>Lebt Österreich Demokratie?</strong> am <strong>29.11.2024</strong> im Kardinal König Haus: <a href="https://www.kavoe.at/lebt-oesterreich-demokratie/" target="_blank" rel="noopener">Lebt Österreich Demokratie?</a></p>
<p>Beitragsbild: Magda Krön © Museumsverein/Bernhard Mueller</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/kavoequart/posts/pfbid0358NdpShTsdnwEd1CEfHkhxeEvreKqewqhEpuJkkhoXFJzQzn4fiP17zPbvfWtuQql" target="_blank" rel="noopener">Beitrag auf Facebook</a> </p>]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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